Seit die De’Longi PrimaDonna XS bei uns im Esszimmer steht, ist der Kaffeeverbrauch merklich gestiegen. Wir waren schon vorher Kaffeetrinker, aber mit einem solchen Kaffeevollautomaten macht man sich auch kurz mal einen Kaffee zwischendurch.

Mein Eindruck zur De'Longhi PrimaDonna XS  – der kleine Coffee Shop für zu Hause im Test

Was mir an der schmalen PrimaDonna XS gefällt ist, dass sie nicht nur Kaffee kann sondern dank eines Milchschäumsystem auch Caffè Latte, Cappuccino und Latte Macchiato. So kann ich den Tag mit einem Cappuccino beginnen, nachmittags einen Latte Macchiato zum Kuchen geniessen und abends einen Caffè Latte schlürfen. Das geht auch noch ganz einfach: Ich fülle teilentrahmte gekühlte H-Milch in den Behälter des Milchschäumers, docke diesen an den Kaffeevollautomaten an und wähle per Knopfdruck mein Wunschkaffee aus. Dabei lässt sich auch die Konsistenz des Milchschaums über einen Regler von flüssig-heisser Milch bis zu fes­tem Schaum nach Wunsch anpassen. Als Milchschaum-Fan stelle ich den Regler immer auf festen Schaum. So wird der Milchschaum auch schön cremig und fest, wie ich ihn mag.

Mein Eindruck zur De'Longhi PrimaDonna XS  – der kleine Coffee Shop für zu Hause im Test

Auch Y. kommt nicht zu kurz. Er mag am liebsten Kaffee pur in einer grossen Tasse. So habe ich ihm mit Hilfe der verständlichen Bedienungsanleitung unter „Mein Kaffee“ seinen Kaffee gespeichert. Für seinen Kaffee wählt er nun „mein Kaffee“ dann die Kaffeestärke, die von sehr mild bis sehr stark geht, und drückt auf den Knopf und schon hat er eine Tasse Kaffee mit einer schönen Crema.

Mein Eindruck zur De'Longhi PrimaDonna XS  – der kleine Coffee Shop für zu Hause im Test

Der Geschmack des Kaffees überzeugt uns ebenfalls, welcher natürlich mehrheitlich von den Bohnen abhängt. Wir haben bis jetzt Mezcla-, Cafe Crema- und Expresso-Bohnen eingefüllt. Der Mahlgrad für die Bohnen ist individuell über dreizehn Stufen in der gewünschten Stärke einstellbar. Praktischerweise gibt es zusätzlich noch einen kleinen Schacht für gemahlenen Kaffee. Da kann man zwar nur eine Portion aufs Mal zubereiten, aber immerhin können wir so auch noch den Vorrat von gemahlenem Kaffee aufbrauchen. Und sollte sich mal ein Teetrinker zu uns verirren, heisses Wasser kann man auch aus dem Automaten lassen oder über die klassische Milchschaumdüse Milch aufschäumen.

Die Reinigung geht einfach vor sich. Die Brühgruppe lässt sich seitlich mit einem Handgriff entnehmen. Da muss man natürlich darauf achten, dass diese Seite nicht gegen eine Wand steht. Bei uns steht die PrimaDonna XS frei. Die Brühgruppe legt man dann für ein paar Minuten ins Wasser und gut ist. Der Innenraum lässt sich in der Zwischenzeit auch ganz einfach reinigen. Das Milchschäumsystem muss man nach jedem Gebrauch vorspülen. Das klingt etwas mühsam aber keine Angst, das geht automatisch auf Tas­ten­druck mit einer schwal­lar­ti­gen Heisswasser-Dampf-Kombination. Danach dockt man das System vom Automaten ab, und stellt den unteren Teil des extra schmalen Milchbehälters in den Kühlschrank, natürlich nur wenn noch Milch drin ist. Den Rest wäscht man ab entweder von Hand oder im Geschirrspüler.

Mein Eindruck zur De'Longhi PrimaDonna XS  – der kleine Coffee Shop für zu Hause im Test

Ein weiteres leidiges Thema ist das Entkalken, aber auch hier macht De‘Longhi es uns einfach. Es wird im Display angezeigt, wenn entkalkt werden muss. Dann einfach der Bedienungsanleitung folgen. In gut 30 Minuten ist es erledigt und man braucht auch nicht die ganze Zeit daneben zu stehen.

Ein Pluspunkt ist die Grösse der Maschine. Sie ist 19,5 cm breit bzw. schmal und passt somit in den Kleinhaushalt. Obwohl klein, kann man aber auch 2 Tassen Kaffee aufs Mal zubereiten. Der Wassertank fasst 1,3 Liter Wasser und reicht für uns so für 5 wirklch grosse Kaffees und zwei Cappuccini. Ach ja und eine beheizbare Tassenabstellfläche hat die PrimaDonna XS auch noch. Die haben wir jedoch bis jetzt noch nie aktiviert, da man die Temperatur des Kaffees via Display bestimmen kann. Eine sehr wichtige Funktion für uns ist, die programmierbare automatische Ein- und Abschaltung. Und zwar ist es unter anderem möglich, den Automaten so zu programmieren, dass er sich richtig vom Netz abschaltet und somit kein heimlicher Stromfresser ist.

Primadonnen sind manchmal ja etwas zickig. Eine kleine Macke, die mich nervt, hat diese PrimaDonna XS auch. Alle 72 Stunden kommt automatisch die Meldung „Kaffeesatzbehälter leeren“ ob man ihn leeren muss oder nicht. Diese Meldung kann man leider nicht wegschalten. So muss ich jeweils das Milchschaumsystem entfernen um an den Kaffeesatzbehälter zu kommen, diesen kurz öffnen und dann wieder schliessen. Praktischer wäre, wenn man die Meldung ignorieren könnte, vor allem da wir den Behälter täglich leeren. Auch ist die PrimaDonna nicht ganz so leise, aber ich denke, das ist bei diesen Automaten so.

Fazit: Die PrimaDonna XS ist ein kompakter edler und solider Kaffeevollautomat mit dem man nebst „normalem Kaffee“ verschiedenste Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato, Cappuccino oder Caffè Latte auf Knopfdruck zubereiten kann. Sozusagen der Coffee Shop für zu Hause, und das Sahne- bzw. Milchschäumchen die PrimaDonna XS ist Made in Italy.

Hinweis: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von De'Longhi entstanden.