Uff, ich werde langsam alt. Teig führen, Fotos und Videos machen, auf Facebook, G+, Instagram und Twitter live darüber berichten und dabei noch gucken was die anderen so machen, voll der Stress, ey.

Apfelbrot und so war das #synchronbacken

Aber hat es Spass gemacht, das #synchronbacken mit Sandra und den anderen Teilnehmern (Liste aller Teilnehmer siehe unten).

Als Brot für die Aktion haben Sandra und ich das World-Bread Day-Apfelbrot einer polinischen Bloggerin ausgesucht. So konnte ich auch gleich mein Versprechen, jeden Monat ein Brot aus der World Bread Day-Zusammenfassung nachzubacken, einhalten.

Ich habe das Rezept übersetzt und als pdf zum Download für alle Teilnehmer zur Verfügung gestellt und als Service noch eine schnelle Variante für Bäcker ohne Zeit aufgeführt. Sandra und ich haben mit der langsamen Version begonnen, bei der man am Freitagabend mit der ersten Fütterung des Sauerteigs starten musste. Dann sind wir auf die schnelle Variante, bei der man Hefe in den endgültigen Teig gibt, gewechselt. Sandra hat ihr Brot im Topf und ich meins freigeschoben gebacken.

Apfelbrot und so war das #synchronbacken

Knusprige dunkle Kruste – sogar etwas zu dunkel. Die Backtemperatur habe ich beim folgenden Rezept geändert sowie die Wassermenge etwas reduziert. Ich musste dem Teig nämlich noch etwas Mehl zugeben. 35 Gramm um genau zu sein, das war etwas zuviel, wie man in dem Video sehen kann. Der Teig hätte schon noch etwas weicher sein können.

Apfelbrot und so war das #synchronbacken

Die Krume ist durch den Apfel schön saftig. Den Apfelgeschmack kommt aber nicht durch. Eventuell könnte man das Wasser im Teig durch Apfelsaft ersetzen?

Hier nun das überabeitete Rezept, für alle jene die das Brot auch noch nachbacken möchten:

Apfelbrot

Apfelbrot

Rezept reicht für: kleinen Laib

Saftiges Brot mit Apfel und Sauerteig.

Zutaten

    Sauerteigstarter

  • 25 g aktiver fester Roggensauerteig
  • 50 g Vollkorn-Roggenmehl (Type 1370)
  • 100 g Vollkorn-Dinkelmehl (Type 1050)
  • 150 g Wasser
  • endgültiger Teig

  • 300 g vom obigen Sauerteigstarter
  • 300 g Weizenmehl (Type 550)
  • 50 g Vollkorn-Dinkelmehl (Type 1050)
  • 60 g Wasser (oder Apfelsaft)
  • 1 mittelgrosser Apfel, fein gerieben
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 10 g Salz
  • 4 g frische Hefe

Zubereitung

  1. Sauerteigstarter: Am Freitagabend den aktiven Roggensauerteig mit 50 g VK-Roggenmehl und 50 g Wasser vermischen und 12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Am Samstagmorgen 50 g VK-Dinkelmehl und 50 g Wasser, welches etwas wärmer als die Raumtemperatur ist untermischen und 6 Stunden ebenfalls bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann nochmals 50 g VK-Dinkelmehl und 50 g Wasser untermischen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Vor dem Verwenden Raumtemperatur annehmen lassen.
  2. Endgültiger Teig: Für den endgültigen Teig am Sonntagmorgen alle Zutaten ausser Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1 4 Minuten kneten, dann Salz zugeben und auf Stufe 2 weitere 4-5 Minuten kneten. Teig 90 Minuten gehen lassen dabei 2x nach je 30 Minuten falten. Teig formen und zugedeckt 75-90 Minuten gehen lassen.
  3. Backen: Ofen auf 230 Grad aufheizen. Brot einschneiden in die untere Hälfte des Ofens geben, mit Wasser schwaden und 15 Minuten backen. Kurz die Backofentüre öffnen, damit der Dampf entweichen kann, Temperatur auf 180 C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Das Brot muss hohl klingen, wenn man auf die Unterseite klopft. Den Laib auf einem Gitter auskühlen lassen.

Rezept druckenInspiration: Chleb mieszany z jablkiem

Nun interessiert euch sicher, wie die Brote der anderen #synchronbäckerinnen ausschauen. Mitgemacht haben:

Und hier gibt es alle #synchbronbacken Brote auf einen Blick (Tipp auf die Fotos klicken, dann seht ihr sie in gross) und zusätzlich noch einen Ueberblick auf dem #synchronbacken Pinterest-Board.

Sollte jemand fehlen, bitte melden und Fotos vom Brot und -Anschitt an kochtopf(at)gmail.com schicken.

Danke nochmal an Sandra und alle die mitgebacken haben, es hat Spass gemacht! Das schreit nach einer Wiederholung, oder?