Blog-Event LXXXVIII – Oesterreich kulinarisch

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch

Oft wird österreichische Küche mit Wiener Küche gleichgesetzt, das ist aber ein großer Irrtum. Wir sind zwar nur 7 Millionen Menschen, aber in jedem Bundesland wird anders gekocht, in den gebirgigen Regionen sogar oft von Tal zu Tal verschieden. Aus jedem Nachbarland haben wir Einflüsse übernommen, aus der K&K-Zeit stammen auch sehr viele österreichische Klassiker. Mit unserer Küchensprache können wir immer wieder alle anderen Deutschsprachigen verblüffen.

Wachauer Marillen und Marchfelder Spargel wachsen in Niederösterreich, einem Bundesland, aus dem viele fleischlose Gerichte stammen. Die burgenländische Küche ist vom nahen Ungarn beeinflusst, hier findet man Gulasch in vielen Varianten, und es gibt Fisch aus dem Neusiedler See. Die Steiermark hat wunderbare Buschenschanken, in denen man Käferbohnensalat mit Kernöl genießen kann, danach die süßen Strauben. Kärnten hat durch seine Seen viele Fischgerichte zu bieten, die berühmten Kärntner Kasnudeln kennt man auch international. Die wunderbarsten Brateln mit Knedln (Braten mit Knödeln) kommen aus Oberösterreich. Aus Salzburg kennt man Kasnocken und Salzburger Nockerln. Tirol ist berühmt für seinen Speck und Kaspressknödel. Vorarlbergs Küche ist durch die vielen Käsesorten, die dort hergestellt werden, gekennzeichnet. Schlussendich gibt es noch die deftige Wiener Küche mit Wiener Schnitzel und Apfelstrudel aus gezogenem Strudelteig. Das war nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt, die Österreichs Speisekarten zu bieten haben.

Obwohl ich gern alle möglichen österreichischen Rezepte nachkoche, bin ich doch immer wieder überrascht, was noch alles an regionalen Gerichten auftaucht, die ich noch nicht kenne.

Und nun überschüttet mich bitte mit allem, was ihr an österreichischem Essen finden könnt! Ich freue mich schon sehr, was mich da alles überraschen wird.

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch

Eure Susi von Prostmahlzeit

Einsendeschluss ist 15. Juni 2013, 23.59 Uhr. Maximal zwei Beiträge pro Blog. Neue Rezepte keine aus dem Archiv bitte und Link zu diesem Beitrag und zur Gastgeberin nicht vergessen. Allgemeine Fragen zum Event beantwortet die überarbeitete FAQ.

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Eine Übersicht und Rezepte aller Blog-Events findet man hier.


122 Gedanken zu „Blog-Event LXXXVIII – Oesterreich kulinarisch

  1. Da denke ich spontan an Süssspeisen und eine Leckerei aus Tirol. Mal schauen, ob ich die so gut hinbekomme, wie früher unsere Vermieter der Ferienwohnung ;-)

  2. Ha! Ich habe kürzlich für eine östereichische Woche 4 Tage lang gekocht und gestrudelt. – Flöt – Da weiß ich ja schon was!

  3. Eigentlich würde die Hälfte der Südtiroler Küche auch dazu gehören. Sie ist stark von Östrreich geprägt, da wir noch genau vor 95 Jahren zu Östrreich gehört haben:) Die andere Hälfte ist italienisch.

  4. Ach wir Österreicher sind eh gern ein bissl größenwahnsinnig und denken, wir befinden uns noch in der Monarchie und wir haben Meerzugang, einen Kaiser und so, also gern aus Südtiroler Küche, sofern sie nicht ganz arg mediterran ist.

  5. Ich mache auch mit- und habe gestern bei mir im Regal das passende Buch gefunden (noch nie wirklich reingeschaut) "Österreich- Küche, Land und Leute"…jetzt muss ich mir nur noch was feines aussuchen!

  6. Erst dachte ich herrjeh, was fällt mir denn dazu ein? Nachdem ich aber die ganze Liste von 334 Rezepten mit dem Stichwort Österreich bei e&t durchgeblättert hab, stehen doch gleich 9 Sachen auf meiner persönlichen Wunsch- Liste, ohne Strudel, wohlgemerkt. Mal schauen wie experimentierfreudig ich sein werde, und wozu ich Zeit finde….

  7. Ich habe ein Rezept gefunden und bin überzeugt, dass es so in dieser Art auch in Tirol gekocht wird. Hier mein Bauernbratele Ich freue mich schon auf alle anderen Rezepte:)

  8. Liebe Magdi, das find ich toll, dass schon wieder ein Rezept kommt, dass ich nicht kenne. Und dass Tiere zur Gänze verwertet werden und man verschiedene Teile von Lamm oder Schwein für dein Rezept verwenden kann, gefällt mir sehr!

  9. "Nur Apfelkompott"! Das ist doch eine perfekte Ergänzung zum Schmarrn. Und die Mandeln dazu stell ich mir sehr köstlich vor.
    Ich würde mich freuen, wenn du noch ein zweites Gericht finden würdest.

  10. Liebe Margit,
    du kennst uns Österreicher: Nix geht uns über die Marillen aus der Wachau! Und Pallawatsch in der Küche verursachen können wir alle recht gut. ;)
    Deine Marillenschauen wunderbar aus mit den roten Bäckchen. Und dein Rezept macht mir gleich den Mund wässrig!

  11. Ich bin hin und weg von diesem Essen! Es gibt Männer, die wirklich toll kochen können: Die Erdäpfel mit schöner Kruste, Blunze, die ihre Form bewahren muss, frisch gerissenen Kren … *seufz*

  12. Liebe Bella,
    mit Freude habe ich gelesen, dass diesem tollen Essen noch eine Nachspeise folgen soll. Ich freue mich schon drauf, wenn das Dessert ebenso gut ausschauen sollte wie die Radieserln!

  13. Lieber Heimo, wie konnte mir dein Blog so lange entgehen? Da gibt’s absolut keinen Grund, den zu verstecken.
    Und danke für das leckere Züngerl. Besonders dein letztes Foto find ich total witzig!

  14. Lieber Wolfgang,
    deinen Blog verfolge ich ja schon länger und immer wieder lese ich mit Erstaunen, dass du dich Dilettant nennst. Auch nach diesem Rezept kann ich das nicht verstehen. Tolles Posting!
    Danke, dass du beim Event mitmachst.

  15. Liebe Katha,
    danke für die Suppe. Hier ziehen schon wieder Gewitterwolken auf und ich fürchte, nach zwei Tagen Sommer haben wir morgen Suppenwetter, dann werde ich deine Frittatensuppe bald nachkochen.

  16. Liebe Kerstin,
    dein Strudel schaut umwerfend gut aus! So ein frischer Germteig ist etwas ganz besonders Feines. Das Rezept klingt auch nicht arg kompliziert, daher schreit das nach Nachbacken!

  17. Liebe Daniela,
    es freut mich sehr, dass du einen zweiten Beitrag vorbeibringst. Speckknöderl sind schon was Feines! Und sie wie du direkt in der Suppe zu garen, ist ein sehr guter Tipp.

  18. Sticknidei … dieser Name! :D
    Den kann man aber nur als Tiroler aussprechen, ohne sich einen Knopf in die Zunge zu machen, oder?

    Danke für dieses Rezept – warmer Germteig … *seufz* Da geht wirklich nicht viel drüber.

  19. Na endlich Tafelspitz! Das find ich toll, dass du den zum Event bringst. Ich glaube, gekochtes Rindfleisch wird in keinem Land mit solcher Inbrunst gesiedet wie in Österreich. Freut mich, dass das nicht fehlt.

  20. Liebe Karin,
    danke, dass du dir die Mühe machst, noch einen zweiten Beitrag vorbeizubringen.
    Das ist jetzt aber nur für Engelchen, oder? Das Rezept klingt so engelsgleich, das passt gar nicht zu Teufeln.

  21. Bei mir werden ja Engel und Teufel bedient ;-) Das hier ist wieder mal was für Engel, obwohl damit so mach ein Teufel vielleicht ganz lieb wird :-))

  22. Germknödel! Das ist bei mir immer so eine schöne Erinnerung an Urlaube. In den Bergen oben auf der Hütte einen Germknödel essen und sich dabei die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

    Danke, dass du mir gerade ein bissi Sonne vorbeigebracht hast!

  23. Huch, wo ist mein Kommentar hin? Ich hab doch zu den Knödeln was geschrieben? Bild ich bin jedenfalls ganz fest ein.
    Auf jeden Fall bedanke ich mich ganz herzlich, liebe Susi! Deine Graukasknödel schauen hervorragend aus und ich werde die ganz sicher nachkochen.

  24. Liebe Maria,
    auch hier noch einmal ein großes Dankeschön für dieses Rezept. Die Rein von der Oma auf Mühlvierterl Zwilch präsentiert, in der Rein ein feiner süßer Schedl – du hast mich gefangen! :)

  25. Das schaut schon so gut aus, das muss einfach gut schmecken, was du da gemacht hast! Allerdings essen wir hier keine Tagliatelle und auch keine grünen Bohnen – Bandnudeln und Fisolen heißt das hier. Ich hab ja geschrieben, mit unserer Küchensprache können wir alle anderen Deutschsprachigen zur Verzweiflung bringen. ;)

  26. Hallo Ihr Lieben, ich freue mich hier doch noch dabei zu sein, knapp und der letzte Tag aber es hat geklappt:) Danke für die tolle Idee! Die Suche nach Rezepten für Österreich und auch die jetzt hier veröffentlichten, super, da gibt es viel zu tun in meiner Küche ich freue mich :).
    Tja und hier mein Rezept: "Erdäpfelblattln" mit Weisskraut-Salat und Räucherforelle.
    Link:http://auchwas.blogspot.de/2013/06/erdapfelblattln-weikraut-salat.html

    Liebe Grüße
    Ingrid

  27. Ihr zwei lehrt mich österreichisch kochen! Ich wusste nicht, dass man die Stängel vom Löwenzahn essen kann, auch nicht, dass man damit Risotto kochen kann. Und dass man Kernöl zum Ausbacken von Palatschinken verwenden kann, war mir auch neu.
    Ein ganz großes Dankeschön, dass ihr beim Event mitgemacht habt.

  28. Noch ein abschließender Kommentar von mir an alle, die WordPress haben: Dadurch, dass ich im vergangenen Monat so viele Kommentare durch das Event geschrieben habe, wurde ich offenbar von WordPress als Spammerin eingestuft. Meine Kommentare in euren Blogs findet ihr also im Spam-Ordner. Mit diesem Nebeneffekt des Events hätte ich nicht gerechnet! ;)

  29. Ja ich habe dein Kommentar auch im Spam-Ordner gefunden, aber ich habe es zugelassen und alles ist super. Danke für diese tolle Event mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

  30. Ich hab’s zeitlich (bzw. gesundheitlich eingeschränkt) leider nicht geschafft, dabei war das wieder so ein tolles Thema! Aber schön, was ich bisher an Beiträgen gesehen habe – das macht mal wieder Lust auf unser Nachbarland und Lust auf österreichische Küche.

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