Blogger-Spotlight – 5 Fragen an Uwe von Highfoodality

Blogger-Spotlight - 5 Fragen an Uwe von Highfoodality

Der immer hungrige Uwe war der Gastgeber des Dezember-Blog-Events. Mit dem Thema Sweet Burger Battle hat er uns ganz schön (heraus)gefordert. So sehr, dass er sich nicht mal selbst an das Thema gewagt hat. ;-) Das Manko hat er jedoch mit der schönen Zusammenfassung wieder wettgemacht.

Uwe betreibt seit 2009 Highfoodality, der Blog mit gehobenen Rezepten und Fotos. Er ist ein experimentierfreudiger Geniesser und lebt mit seiner Familie im schönen Nürnberg.

Uwe, wie bist du zum (Food-)Bloggen gekommen?

Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich Blogs für mich entdeckt habe. 2008 bin ich über die ersten deutschsprachigen Food-Blogs gestolpert und war sofort davon begeistert: Ich hatte das Gefühl, ein Thema gefunden zu haben, zu dem auch ich bloggen kann – denn die Frage, über was ich schreiben kann, hatte ich mir schon vorher gestellt. Ich war fasziniert von der Möglichkeit, kulinarische Vorlieben mit anderen zu teilen und weitere Interessen wie die Fotografie noch zusätzlich einfließen lassen zu können. Da ich hin und wieder gerne programmiere oder designe, konnte ich viele Interessen in einem Hobby vereinen. Die Idee, es selbst einmal zu versuchen, lag da nicht mehr fern.

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Und zur Fotografie?

Die Fotografie hat mich schon immer interessiert. Als 2008 meine kleine Tochter zur Welt kam, wollte ich unbedingt "vernünftige" Bilder machen können und habe mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Da der Zeitpunkt mit dem Start meines Blogs ziemlich übereinstimmte, habe ich bald nicht nur Babys fotografiert, sondern auch meine Gerichte. Und da ich durchaus Technik-verliebt bin, habe ich mich immer mehr mit der Fotografie beschäftigt, um besser zu werden. Durch den Food-Blog habe ich meine Kamera beinahe täglich in der Hand und dadurch eine optimale Symbiose der beiden Hobbys.

Dein Blog ist bekannt für gehobene Gerichte. Bist du ein "Wochenendkoch" oder kochst du auch Alltagsgerichte für deine Familie?

Zunächst muss ich klarstellen: Ich versuche nicht, nur "gehobene" Gerichte zu produzieren. Ich koche, was mir gefällt – ich plane meine Beiträge nicht nach "gehoben" oder "einfach". Ich denke, dass die Gerichte auf dem Blog ganz gut widerspiegeln, was mir schmeckt und was ich mag.

Grundsätzlich koche ich mehr am Wochenende, weil ich dann die notwendige Zeit eher aufbringen kann. Unter der Woche koche ich zudem oft in meiner Firma. Wir haben dort eine voll ausgestattete Küche, und mittags finden sich immer Kochgruppen zusammen, die gemeinsam ein gesundes und leckeres Essen zubereiten. Oftmals probiere ich da auch neue Gerichte aus und – da ich meine Kamera immer dabei habe – knipse auch die eine oder andere Kreation.

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Welches ist dein Lieblingsgericht?

Ich glaube ich kann nicht nur ein Gericht benennen. Ich liebe meine Thai-Bolognese, die Lasagne meiner Mama und Kalbsbäckchen mit einer kräftigen Rotweinsauce.

Welche 3 Blogs – nebst dem kochtopf ;-)- stehen auf deiner täglichen Leseliste? Und weshalb?

Die Frage ist einfach.

1. Arthurs Tochter kocht! – Ich finde bei Astrid stets neue Inspiration und Anleitung, ich lerne dazu. Ich wage an dieser Stelle einfach mal zu behaupten, dass sich unsere Küche und unser Geschmack durchaus ähneln, und so gehe ich gerne in ihrem Archiv auf die Pirsch.

2. Chef Hansen – über die Jahre des gemeinsamen Bloggens hat sich zwischen uns eine echte Freundschaft entwickelt, die ihren Kern natürlich in der gemeinsamen Leidenschaft für eine gute Küche und gutes Essen besitzt. Wir telefonieren regelmäßig, statt "dirty talk" gibt's "culinary talk" und statt "gossip" "Gargespräche".

3. My cooking love affair – Ich liebe die abwechslungsreichen Gerichte und die atemberaubenden Fotos.

Danke lieber Uwe, für das Interview und die Herausforderung mit den süssen Burgern!


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