Bolognese vom Chef gekocht

Wir wissen, dass echte Italiener Bolognese mit Tagliatelle und nicht mit Spaghetti essen. Deshalb und weil ein angefangenes Passata-Glas im Kühlschrank stand. Und auch noch Fleisch, welches ich extra zum Wolfen gekauft habe, im Gefrierschrank weg musste, habe ich kurzerhand eine Bolognese-Sauce zu den selbstgemachten Tagliatelle gemacht. Okay, ich gestehe Roberts Automaten-Bolo und das neue Fleischwolf-Zubehör hat meine Entscheidung auch noch ein bisschen beeinflusst.

Bolognese vom Chef gekocht

Wenn immer möglich dreh ich mein Fleisch selber durch, da weiss man, welches Fleisch verwendet wird, und auch dass der Fleischwolf sauber ist.

Dem Chef sein Fleischwolf kommt übrigens mit drei verschiedenen Lochscheiben (fein, mittel, grob) und noch anderem Zubehör. Ich habe diesmal die mittlere Scheibe verwendet. Nächstes Mal werde ich aber die feinste nehmen. Noch ein Tipp zum Wolfen, es geht einfacher, wenn das Fleisch leicht angefroren ist. Mehr zum Fleischwolf sowie weitere Tipps und Trick werde ich in einem späteren Beitrag verraten, denn heute geht es ja um die Bolognese, die aber natürlich auch vom Chef gekocht wurde. Wer keinen Chef hat, kann die Sauce auch klassisch im Topf zubereiten, eh klar oder?

Bolognese vom Chef gekocht

Bolognese vom Chef gekocht

Rezept reicht für: 6-8 Personen

Köstliche Bolognese mit Kenwood Cooking Chef zubereitet.

Zutaten

  • 500 g selbst gewolftes Rindfleisch
  • 300 g selbst gewolftes Schweinefleisch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten
  • 1 grosses Rüebli, fein geschnitten
  • 1 1/2 Selleriestangen, fein geschnitten
  • ca. 400 g selbstgemachtes Passata
  • 1,5 dl Rotwein
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner, gemörsert
  • 2 Pimentkörner, gemörsert
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • Blättchen von 2 frischen Thymianzweiglein
  • frische Basilikumblättchen und frisch geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  1. Das Flexi-Rührelement in die Cooking Chef einsetzen. Das Olivenöl in der Rührschüssel bei 140 °C, Intervallstufe 3, erhitzen und das feingeschnittene Suppengemüse, Zwiebeln und Knoblauch ca. 5 Minuten andünsten.
  2. Das Hackfleisch dazugeben und bei 140 °C, Intervallstufe 3, ca. 7 Minuten krümelig braten.
  3. Restliche Zutaten ausser Thymianblättchen zugeben und die Temperatur auf 98 C reduzieren. Die Sauce insgesamt 1 1/2-2 Stunden auf Intervallstufe 3 mit aufglegtem Spritschutz – aber offenem Einfülldeckel – einköcheln lassen. 10 Minuten vor Schluss die Thymianblättchen zugeben.

Rezept druckenInspiration: lamiacucina und Johann Lafer (Kenwood)

Durch die schmale Form der (Koch)-Schüssel – sprich kleine Bodenfläche – kann der Chef nicht so gut grosse Mengen anbraten, so dass dieser Bolo etwas die Röstaromen fehlen. Stört aber hier nicht, das Fleisch bleibt so saftiger.

Ach ja noch ein Tipp, immer etwas mehr von dieser Sauce kochen. Man kann sie nämlich gut einfrieren und so auch mal auf die Schnelle Lasagne machen oder gar frevelhaft doch Spaghetti dazu kochen!

Bolognese vom Chef gekocht

Nicht ganz authentisch, die Sauce, aber molto buono! Wer möchte eine Portion?


14 Gedanken zu „Bolognese vom Chef gekocht

  1. An DEM Frevel beteilige ich mich gern :) Tolles Rezept für selbstgemachte Passata! Ich freue mich schon auf Sommertomaten. Aber das dauert hier in D noch…

  2. das würde mich auch interessieren (das mit der Passata) und wie machst du den Fleischwolf sauber? Ölst du die Scheiben ein, wie in der Anleitung empfohlen (ziemliche Schmiererei finde ich)…da würde mich dein Vorgehen also auch interessieren

  3. Bei dem Anblick glaube ich Dir gerne, daß das geschmeckt hat! Sieht echt super aus!
    Da bekomme ich schon am frühen Morgen Hunger aus mehr ;-)

    Gruß,
    Jens

  4. @Robert, das weiss ich auch noch nicht. Das Passier-Zubehör von der Chef scheint mir nicht für solche Mengen konzipiert zu sein. Ich hoffe Y. kann die Bosch doch noch reparieren.

  5. @Eva, ich wasche alle Teile von Hand ab und verwende dazu eine Bürste. Wenn sich das Fleisch nicht aus der Lochscheibe lösen will, koche ich sie kurz im Topf aus, dann geht das Fleisch von selbst raus. Meine Bosch-Lochscheiben habe ich früher in Oel eingelegt, das Oel wurde dann ranzig und das Ganze ziemlich grauslig. Danach habe ich die Scheiben nur gut gewaschen und an der Sonne trocknen lassen. Hat wunderbar geklappt. Das habe ich jetzt mit der KCC-Lochscheibe auch gemacht. Mal gucken ob sie rostet. Hoffentlich nicht. ;-)

  6. danke für deine Antwort…beantwortet mir genau das Problem mit dem ranzig und grauslig (deswegen hab ich meinen Kenwood Fleischwolf auch schon länger nicht mehr benutzt) – ich halte mich jetzt mal an deine Vorgabe :-)

  7. @Robert, meinst du damit die flotte Lotte? Wird dann wohl bei uns auch darauf hinauslaufen, wobei das Bosch-Passierteil für die Mengen an Tomaten, die wir verabeiten, wirklich praktisch war.

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