Bratkartoffeln mit Peterli

Y. hat es immer bereut, dass er seine geliebte Eisenpfanne nicht mit nach Spanien ausgewandert hat. Wir dachten, hier gibt es die an jeder Ecke zu kaufen. Leider ist dem nicht so, deshalb musste wieder eine Eisenpfanne aus der Schweiz her.

Die Black Star ist ein riesiges Teil (32 cm Durchmesser) und für mich mit 4,3 kg viel zu schwer, aber ein schönes Spielzeug für Y., welches er gut im Griff hat.

Bartkartoffeln mit Peterli

Darin brät er zum Beispiel Rösti oder folgende Bratkartoffeln mit Peterli.

Bratkartoffeln mit Peterli
reicht für 2 Personen als Beilage

Bratkartoffeln mit Peterli

600 g Geschwellti
Sonnenblumenöl oder Bratbutter
Salz
frische Petersile, nach Belieben

Gschwellti schälen und in ca. 1,5 cm grosse Würfeli schneiden. Eisenpfanne leer erhitzen. Zischprobe machen – es müssen sich tanzende Wasserkügelchen bilden – Oel in die Pfanne geben und heiss werden lassen, Kartoffeln in die Bratpfanne geben. Hitze reduzieren und Kartoffelwürfeli während ca. 20 Minuten goldbraun braten. 2 Minuten vor Bratende Kartoffeln salzen und fein gehackte Petersile zugeben.

***

Ich benutze vorwiegend beschichtete Bratpfannen aber immer öfters, vor allem für Fleisch, meine unbeschichtete Duroply. Der Wechsel von beschichteten zu unbeschichteten Bratpfanne ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Man ist von beschichteten Pfannen nicht gewöhnt, dass etwas am Pfannenboden haften bleibt, und bekommt etwas Panik wenn dies bei der unbeschichteten Bratpfanne passiert. ;-) Panik ist jedoch nicht nötig, sobald man den Bratensatz mit etwas Flüssigkeit ablöscht, löst sich dieser problemlos vom Boden und ergibt eine gute Sauce.


4 Gedanken zu „Bratkartoffeln mit Peterli

  1. Ist vermutlich alles eine Frage der Gewohnheit. Ich hab meine einzige beschichtete Pfanne nach wenigen Wochen verschenkt, weil ich überhaupt nicht damit klargekommen bin – da wusste ich nie, wann das Bratgut „reif“ zum Wenden ist. :-)

  2. REPLY:
    Die Welt ist voller Wunder…

    jetzt hab ich gerade das erste Mal im Leben den Begriff „Quallmann“ gehört, was Pellkartoffel auf kölsch heißt und nun gibts auch noch diesen Begriff dazu. Man lernt nie aus!

    Grüße
    Martin

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