Butterzarte Haxe mit Kartoffelstock, gedämpften Bohnen und wirklich scharfem Senf

Claus hat kürzlich aufgemotztes Kasseler, bei uns Schweizern heisst das übrigens Rippli, aufgetischt. Bei ihm ist Kasseler beinahe in Vergessenheit geraten. Bei uns nicht. Okay seid wir in Spanien wohnen ist es schwierig dran zukommen. Aber früher, als wir noch in der Schweiz wohnten gab es zu Weihnachten immer Rippli, Schüfeli, Speck oder Schweinshals. Natürlich mit Bohnen, Sauerkraut und Salz-Kartoffeln als Beilage.

In die Kategorie „fast vergessen“ gehört wohl auch Gnagi. Ich liebe es, und so musste ich kürzlich zugreifen, als es bei Aldi eine vorgekochte Version für Mikrowelle oder Backofen gab. Normalerweise kaufe ich ja keine solchen Sachen, aber diesmal konnte ich nicht widerstehen, vor allem weil auch scharfer Senf angeboten wurde.

Spanischer Senf ist übrigens wäh. Natürlich gibt es auch Dijon-Senf zu kaufen, aber bis jetzt haben wir noch nie eine scharfe Sorte – mit scharf meine ich die Sorte, die der Nase brennt – erwischt.

Wirklich scharfer Senf

Dieser Senf ist zum Glück scharf und passt wunderbar zur Haxe, die ich fast nach Anleitung wie folgt zubereitet habe: Haxe aus der Verpackung nehmen. Backofen auf 220C vorheizen. Haxe 35-40 Minuten in der Mitte des Ofens backen, die letzten 10 Minuten Grill anschalten.

Butterzarte Haxe mit Kartoffelstock, gedämpften Bohnen und wirklich scharfem Senf

Dazu gab es Kartoffelstock und gedämpfte Bohnen.

Gedämpfte Bohnen
Rezept für 2 Personen

ca. 250 g grüne Bohnen (frisch oder gefroren)
1 kleine Zwiebel fein gehackt
1 EL Bratbutter
3-4 EL selbstgemachte Bouillon

Zwiebeln in Bratbutter andämpfen, Bohnen zugeben, gut mischen und nach ein paar Minuten Bouillon dazugeben. Topf halb zudecken und ca. 20 Minuten dämpfen. Am Schluss sollte kein Wasser mehr in der Pfanne sein.


2 Gedanken zu „Butterzarte Haxe mit Kartoffelstock, gedämpften Bohnen und wirklich scharfem Senf

  1. das würde ich wohl auch erst im Ausland essen ;) jedoch Rippli, Rollschinkli und Schüfeli gibt es hier an jeder Ecke, bei jedem Metzger und bei jedem Lotto :) wir mögen das vom gelben M sehr gerne und am liebsten kein durchzogenes :)
    Geht wohl wie mit vielen Sachen, wenn man es nicht mehr dauern hat oder haben könnte möchte man es oder isst es lieber. E Guete

    Grüssli
    Irene

  2. REPLY:
    Ich kenne nur das orangen M. ;-) Wir waren in der Schweiz diesbezüglich immer Bell treu. Du musst mal Gnagi probieren. Das Fleisch ist sooooo zart und das am Knochen auch nicht fett.

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