Chüngel* ligurisch

*Chüngel ist Schweizerdeutsch und bedeutet Kaninchen. Als Lozärner-Landei sage ich aber Chöngu. L wird nicht ausgesprochen

Ich hab’s schon in facebook geschrieben. Kaninchenfleisch ist irgendwie nicht nach unserem Geschmack. Ich habe zwar schon mal welchens auf dem Grill gemacht. Wir haben’s gegessen, waren aber nicht 100% überzeugt. Nun habe ich es nochmals versucht.

Kaninchen

Ein ganzes Kaninchen gekauft, die von Effilee gesponsorte Schürze umgebunden (danke übrigens!), und den Chüngel amateurhaft in Stücke zerlegt, dann nach diesem Rezept geschmort.

Chüngel* ligurisch

Sieht zwar gut aus, aber die Sauce war komisch, nicht ausgewogen im Geschmack und dann waren auch noch nur die Vorderläufe des Chüngels zart. Trotz gutem Zureden von Paule und Nina: Chöngufleisch ist für uns gestorben, vorerst jedenfalls.

Als sparsame Köchin habe ich natürlich mit dem Kopf und restlichem Abschnitt des Kaninchen eine Brühe gekocht. Die ist sehr schmackhaft geworden. So ist das Kaninchen wenigstens nicht umsonst gestorben.


7 Gedanken zu „Chüngel* ligurisch

  1. Kaninchen/Hase ist irgendwie auch nicht meins. Dabei hatten wir als ich klein war nicht mal welche. Ich guck sie mir lieber im Internet an, beim Löwenzahnfressen oder beim Dinge-auf-dem-Kopf-balancieren. ;)

  2. Schade, dass euch das Kaninchen nicht gefallen hat. Auf den Grill würde ich es auch nicht legen. Ich propagiere ja die getrennte Verwertung von Rücken und Schenkeln, da ersterer nur eine ganz kurze Garzeit braucht, um zart und saftig zu bleiben.

  3. REPLY:
    Ja, ich denke auch dass Fleisch nicht unbedingt für den Grill geeignet ist, deshalb habe ich es auch nochmals geschmort versucht. Den Rücken bzw. Rippen habe ich gar nicht mitgekocht. Das Gefiesel beim Essen mit den Rippchen ist ja schrecklich. Ist alles in der Suppe gelandet. ;-)

  4. REPLY:
    Danke für die Links. Ich habe natürlich die Rezepte bereits in deinem Blog bewundert. Aber wie gesagt für die nächste Zeit kommt kein Chöngu mehr ins Haus. ;-)

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