Crema di Limoncello

Ich habe schon im Facebook geklönt, bei meine Zitronenbäumchen fallen die Früchte runter wie tote Fliegen. Jeden Tag kann ich 5-10 Stück auflesen. Natürlich können wir zu zweit die Schwemme kaum bewältigen. Aber eigentlich will ich mich nicht beklagen, denn wer weiss ob die Ernte nächstes Jahr auch wieder so gut ausfällt.

Jutta von der Lorbeerkrone hat bei meinem Erdbeer-Limoncello-Tirmasú kommentiert, dass ihre Crema die Limoncello Marke Eigenbau nicht besonders gut geworden ist, scheinbar ist das Ganze geronnen. Trotzdem habe ich mich an das Rezept von Giallo Zafferano gewagt und gewonnen!

Crema di Limoncello
ergibt ca. 1 Liter

Crema di Limoncello

Ansatz
250 g Wodka*
4 unbehandelte Zitronen

*Leider gibt es hier keine puren Alkohol zu kaufen, bzw. habe ich mal bei der Apotheke nachgefragt und die wussten von nichts, deshalb habe ich Wodka genommen.

Zum Fertigstellen
250 g Vollmilch (UHT)
250 g Rahm
1 TL Vanilleextrakt
500 g Zucker (für meinen Geschmack zuviel, 400 g würden wohl reichen)

Zitronen schälen, so dass nichts Weisses dran ist. Das geht am besten mit dem Kartoffelschäler. Die Schalen mit dem Wodka in ein verschliessbares Gefäss geben und dunkel 1 Monat gären lassen, dabei das Glas ab und an mal schütteln.

Milch, Rahm und Vanilleextrakt kurz aufkochen. Etwas auskühlen lassen. Dann sollte man laut Originalrezept die Haut, die sich auf der Oberfläche gebildet hat wegschöpfen. Da bei mir aber alle Vanillepunkte in der Haut waren habe ich das nicht gemacht, sondern das Ganze mit dem Bamix bzw. Pürierstab gut vermischt. Zucker zu der Mischung geben und nochmals erwärmen, nicht kochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Ansatz durch ein Sieb in die Milch/Rahm-Mischung giessen. Das Ganze nochmals gut mit dem Bamix bzw. Pürierstab vermischen und in sauber Flaschen füllen. Diese in den Kühlschrank stellen. Nach 14 Tagen darf man sich dann das erste Gläschen genehmigen.

Crema di Limoncello

Ich konnte natürlich nicht warten und habe sofort ein Gläschen probiert. Etwas arg süss, ansonsten sehr fein und die Crema di Limoncello wird jeden Tag besser. *hicks* ;-)


6 Gedanken zu „Crema di Limoncello

  1. Zufälle gibt es! Da wußte ich bis vor einer Woche nicht einmal, dass es so eine Variante des Limoncellos gibt und dann bekomme ich erst einen zum Probieren während einer Führung durch die Frankfurter Kleinmarkthalle und du lieferst auch noch das Rezept dazu. Gibt’s das?

    Hier gibt es den von dir vermissten Alkohol in Apotheken zu kaufen. Aber der ist so teuer, dass mir sogar der Apotheker geraten hat, besser Wodka zu verwenden. Und das mache ich seitdem, wenn ich für Rezepte diese Art Alkohol benötige.

  2. REPLY:
    Heute habe ich mir schon wieder ein Gläschen genehmigt. Hoffentlich macht mich das leckere Gesöff nicht noch zum Alk. ;-)

    In Italien kann man scheinbar den Alkohol preiswert im Supermarkt kaufen. Wäre wohl besser dorthin ausgewandert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben scrollen