ER ist zurück – Teil 1: Reanimation Sauerteig

Vielleicht sieht man es schon am Titel: Ich bin ein Serienjunkie! Trotzdem ist ER an mir vorbeigegangen. Friends übrigens auch. Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zu ER. Beim Blick in den Kühlschrank bzw. auf meinen Sauerteig, sah ich: Er muss sofort in den Emergency Room.

Obwohl ich die Serie nicht gesehen habe, weiss ich natürlich dass Dr. Doug Ross nicht mehr im ER arbeitet.

ER - ist zurück - Teil 1: Reanimation Sauerteig

Es bleibt mir also nichts anderes übrig als Dr. Dough Zorra seinen Platz zu übernehmen! ;-)

ER ist zurück - Teil 1: Reanimation Sauerteig - Dr. Dough Zorra in Aktion! ;-)

Sauerteigi – wie ich ihn liebevoll nenne – wird also gründlichst untersucht und es ergibt sich folgender Befund:

Es hat sich eine Flüssigkeit (auch Hooch genannt) auf Sauerteigis Oberfläche gebildet. Der Patient leidet unter Körpergeruch, das heisst er riecht extremst nach Aceton. Zudem ist seine Farbe etwas zu dunkel. Schimmel hat sich jedoch noch nicht gebildet.

ER ist zurück - Teil 1: Reanimation Sauerteig - Der Patient - Sauerteigi

Ohne weitere Absprache mit anderen Kollegen beschliesse ich ein CPR zu machen. Schliesslich steht der Patient kurz vor dem Exitus. (wink zu Britta ;-))

Alle Geräte stehen bereit, die Reanimation kann beginnen.

Zuerst schütte ich soviel wie möglich von der übelriechenden KörperFlüssigkeit weg. Die verbleibende Flüssigkeit vermische ich gut mit dem Teig.

ER ist zurück - Teil 1: Reanimation Sauerteig

In ein ReagenzGlas gebe ich 15 g Mehl und 15 g Wasser dazu 15 g vom gut vermischten Patienten, und mische alles nochmals gut durch.

ER ist zurück - Teil 1: Reanimation Sauerteig

Danach wird der Patient mit einer Klarsichtfolie nicht luftdicht zugedeckt und darf für ein paar Stunden an die andalusische Frühlingsluft. Die Nacht wird er in der Intensivstation verbringen.

+++

Wird Sauerteigi die Nacht überleben? – Teil 2 morgen exklusiv auf meiner Facebook-Seite.


10 Gedanken zu „ER ist zurück – Teil 1: Reanimation Sauerteig

  1. REPLY:
    Das ist mir schon klar, dass er einige Male gefüttert werden muss. Wenn du ihm allerdings etwas mehr frische Nahrung anbietest, fühlt er sich wahrscheinlich bald schon besser, als wenn er im alten Saft schmort. Viel brauchts dafür auch nicht – ich füttere z.B. jeweils 10 g alten Sauerteig mit 40 g Mehl und 40 g Wasser.

  2. REPLY:
    @cascabel: das Sprichwort lautet: „Viele Köche verderben die Köchin“ aber „viele Ärzte verderben die Krankenschwester“ ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Nach oben scrollen