Seit August können wir beinahe täglich Feigen ernten, sprich 2016 ist ein sehr sehr gutes Feigenjahr. Auch jetzt hängen noch einige Früchte am Baum. Fast mehr als Blätter. Eine gute Gelegenheit mit den letzten Früchten ein Experiment zu starten. Ich kann nämlich keine Feigen mehr sehen. Es macht also nichts, wenn das Experiment in die Hosen geht. Wir hätten die restlichen Früchte sowieso den Vögeln überlassen.

Feigen-Sirup

Das Experiment ist Sirup. Ich trinke zwar selten Sirup, aber man kann ihn bestimmt auch für andere Sachen verwenden.

Nur wie komme ich zu Feigensaft? Bis jetzt habe ich immer nur Sirup aus Zitronen gemacht. Die muss man einfach auspressen und schon hat man Saft. Das geht mit Feigen nicht. Ich habe zwar einen Entsafter, aber ich glaube nicht, dass wirklich viel Saft aus Feigen kommt. Also habe ich es wie beim Quittengelee gemacht.

Feigen-Sirup

Feigen-Sirup

Rezept reicht für: ergibt ca. 1 Liter Feigensaft

Sirup aus Feigen.

Zutaten

  • 1 kg frische Feigen, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 Liter Wasser
  • Zum Fertigstellen

  • pro 5 dl Saft 250 g Zucker und Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

  1. Für den Feigensaft: Feigen mit dem Wasser in eine grosse Pfanne geben. Aufkochen und 20-25 Minuten köcheln lassen. Die Pfanne vom Herd ziehen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag nochmals kurz aufkochen. Mit einem Geleetuch ein grosses feines Sieb auslegen. Die aufgekochten Feigen hinein geben. Den Saft ablaufen lassen. Am Schluss nicht auspressen sonst erhält man trüben Saft.
  2. Für den Sirup: Den aufgefangenen Saft abmessen und pro 5 dl Saft 250 g Zucker und Zitronensaft hinzugeben. Aufkochen und 5 Minuten auf kleinem Feuer kochen lassen. Wenn nötig abschäumen. In ausgekochten Flaschen füllen und verschliessen. Kühl und dunkel aufbewahren.
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Experiment gelungen, wobei ich den etwas grasigen Geschmack des Feigen-Sirup gewöhnungsbedürftig finde. Mal gucken, wozu ich ihn verwenden kann. Ideen sind gerne willkommen!