Nun gab es tatsächlich auch mal Fondue bei uns. Nicht Käsefondue – Y. mag ja keinen Käse – sondern Fondue Chinoise. Ich glaube das gehört zu den beliebtesten Festtagsgerichten in der Schweiz. In Andalusien definitv nicht. Es war schwierig Brennpaste aufzutreiben. Zum Glück war ich Ende November in München, da habe ich 3 Pasten gekauft und konnte diese, obwohl explosiv, im Handgepäck ins Flugzeug schmuggeln. Beim Durchleuchten des Gepäcks haben sich die Sicherheitsleute nur aufs weisse Pulver gestürzt. Glück gehabt!

Fondue am Heiligabend

Wer Fondue Chinoise nicht kennt: Es funktioniert wie Käsefondue. Anstatt Brot in Käse zu tunken, lässt man jedoch Fleischwürfel, Gemüse, Pilze, Meeesfrüchte oder wonach man gerade lustig ist in Bouillon ziehen. Dazu serviert man verschiedene Dips. Auch bei den Beilagen kann man sich austoben: Antipasti, Salate, Reis, Pommes… was das Herz begehrt.

Das Fondue-Set hat mir übrigens Heinz freundlicherweise im Rahmen der Aktion Heinz macht Freu(n)de zugeschickt, mit ein paar lustigen Gadgets und Drei-Pfeffer-Saucen. Letztere schmeckt uns so gar nicht, so dass ich alle Dips selbstgemacht habe. Geht ja auch ganz einfach.

In die Bouillon, ebenfalls selbstgemacht aus Hühner– und Zungenbrühe und einem Schuss Sherry, haben wir Poulet, Schweinefilet und gekochte Zunge getaucht. War alles sehr köstlich und reichlich, so dass heute ein Fastentag eingelegt werden muss damit morgen die Ente reinpasst!

Und bei euch so?