food-o-grafie #3 – Ankündigung / Announcement

Kameraeinstellungen bei Kunstlicht und ein kleiner Workshop / Camera settings when using artificial light and a little workshop

Neu findet food-o-grafie nicht mehr monatlich sondern jeden zweiten Monat statt, so habt ihr mehr Zeit für die Teilnahme! – New! food-o-grafie changed to a bi-monthly event, so you have more time to write your entry.

food-o-grafie #3

Please scroll down for the English version.

Ich habe es ja bereits gesagt, ich habe nicht so viel Ahnung von Fotografie, deshalb habe ich auch diesen Event ins Leben gerufen, damit wir Erfahrungen, Tipps und Tricks austauschen können. Beim dritten food-o-grafie Event geht es um Aufnahmen bei Kunstlicht. Ich möchte gerne wissen, wie ihr eure Fotos bei Kunstlicht macht. Wir alle wissen, dass Bilder bei Tageslicht am besten werden. Leider ist es jetzt in der dunklen Jahreszeit nicht immer möglich unser Essen bei Tageslicht zu knipsen. Ich denke die meisten von uns kennen diese farbverfremdeten unschönen Bilder, die bei Kunstlicht entstehen können. Damit das in Zukunft nicht mehr geschieht möchte ich wissen, wie ihr eure Aufnahmen bei schlechten Lichtverthälntissen macht. Verwendet ihr eine Lightbox? Spezielle Lampen? Was mich aber am meisten interessiert: Welchen Weissabgleich und ISO verwendet ihr?

Für alle, die den richtigen Setup noch nicht gefunden haben schlage ich einen kleinen Workshop vor. Nehmt euch einen Abend Zeit, um folgendes auszutesten:

  • Testet den Weissabgleich aus, „Auto“ ist nicht immer die beste Einstellung!
  • Belichtung, auch hier gilt „Auto“ liefert nicht immer die besten Resultate.
  • Arbeitet mit verschiedene Lichtquellen (WB anlgeichen nicht vergessen!)
  • Schiesst Photos aus verschiedenen Blickwinkeln
  • , es geht nicht um die Bildkomposition sondern ums Licht.

DSLR-Besitzer Blende und Verschlusszeit in die Testbilder miteinbeziehen.

Tipps:

  • Verwendet ein Stativ, wer keins hat, kann auch ein Stapel Bücher nehmen.
  • Direkter Blitz sollte für Food-Fotografie nicht verwendet werden. Ihr werdet es beim Testen selbst sehen, die Bilder werden nicht schön.
  • Direktes Licht auf den Teller kommt auch nicht gut, da es zu Reflexionen kommen kann.
  • Notiert die jeweilige Kameraeinstellungen, damit ihr nach 20 Bildern noch wisst, welche Einstellungen ihr schon getestet habt.

Zum Schluss möchte ich das wenigst gelungene und das beste Foto sehen inkl. EXIF-Daten. Beide Bilder unbearbeitet bitte, d.h. kein Photoshop und Konsorten (ausser fürs Verkleinern), denn einer der nächsten food-o-grafie Event wird sich um Software handeln.

Wie mitmachen

  • Schreibt bis zum 8. März euren Beitrag, wer am Workshop teilnimmt bitte nicht die zwei Bilder inkl. EXIF-Daten vergessen.
  • Verlinkung zu diesem Beitrag ebefalls nicht vergessen.
  • Füllt untenstehendes Formular aus, und schon seid ihr dabei.

Ich freue mich auf eure Beiträge. Abgabeschluss ist der 8. März. Ich gebe mein Bestes damit der Roundup vor dem 14. März online ist.

Wer Fragen hat, bitte einen Kommentar hinterlassen.

***

English version

I’ve already told it, I’m don’t know much about photography, that why I started this event, to network and share our experiences. The third food-o-grafie event is all about artificial lightning and camera settings. I would like to know how you take your photos using artificial light. All of us know sunlight is our best friend to take pictures, but during the dark season it’s not always possible to shoot on daytime. I think most of us know these unpleasant images that may arise in artificial light. I would like to know how you avoid this? Do you use a lightbox? Special bulbs? And the most important let us know your white balance and ISO settings.

For those of you who don’t have found the right set-up yet, I suggest a little workshop. Take an evening to test the following:

  • Test white balance, „auto“ is not always the best choice.
  • Test exposure, „auto“ doesn’t always provide the best result.
  • Play with the light, don’t forget to adjust wb.
  • Shoot from different angels, it not yet about composition.

If you use a DSLR play also with aperture and shutter speed

Tip:

  • Use a tripod, if you don’t have one use a stack of books or some such to put your camera
  • You shouldn’t use direct flash for food photography.
  • Make sure the light doesn’t shine directly on the product too, so the surface is free from unsightly reflections.
  • Write down each camera setting, so you still know after 20 shoots, what you’ve tested already.

Finally I would like to see the best and the worst picture incl. EXIF-data. Do not edit these pictures with Photoshop etc., because this will be a theme of a future food-o-grafie event. Your allowed to use Software for resizing.

How to participate

  • Write your post between now and March 8, if you do the workshop don’t forget the worst and best photo incl. EXIF-data.
  • Your post should include a link back to this post.
  • Fill in the form below and your post will be listed in the roundup.

I’m looking forward to see your posts and pictures. Last day of submission is March 8. I do my best to post the roundup before March 14.

An open discussion is welcome, so don’t hesitate to leave a comment or question.

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Eingabeformular / Submisssion Form



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Wer innerhalb 24 Stunden keine Bestätigung per email oder Kommentar erhält, bitte Daten via email an kochtopf(at)gmail.com mit Betreff food-o-grafie #2 schicken. / If you don’t receive a confirmation mail or comment within 24 hours please send me the requested details to kochtopf(at)gmail.com with the subject line of food-o-grafie #2.

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food-o-grafie #3
Der Banner darf gerne mitgenommen werden. / Please feel free to promote the event by sticking the logo on your blog.

Kopiert einfach folgenden Code in euren Blog: / Include the following code in your blog:


Desweiteren gibt’s auch eine flickr food-o-grafie group. / You are invited to add your photo to the flickr food-o-grafie group.

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16 Gedanken zu „food-o-grafie #3 – Ankündigung / Announcement

  1. Sorry, aber das sind mir zu viele Vorgaben was ich wann wie zu machen habe, ein bisschen mehr Freiheit schätze ich dann schon bei der Frage wie ich meine Beiträge ausgestalte, da passe ich.

  2. REPLY:
    Wieso der Workshop ist doch freiwillig. Du kannst auch nur über die Beleuchtung und WB schreiben. Ich dachte mir, dass ein Workshop gut für Leute ist, die wie ich, die Kamera noch nicht so gut im Griff haben.

  3. Oh Gott ist das compliqué Zorra!
    Ich weiss überhaupt nicht was ein Weissabgleich ist oder ISO…

    ich photographiere immer mit Automatik und Halogenlanpen über der Arbeitsplatte…..

  4. REPLY:
    Hast du das Menu deiner Kamera schon mal genauer angeschaut? Da gibt es ein Punkt meist mit einer Leuchtbirne bezeichnet. Da kannst du den Weissabgleich einstellen.

    Wiki sagt zum Weissabgleich:

    Der Weißabgleich (engl. white balance, WB) dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren. Beim vollautomatischen Abgleich (engl. automatic white balance, AWB) sucht die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Das kann funktionieren, wenn wirklich nahezu Weiß in ihrem Blickfeld ist. In Wirklichkeit ermittelt sie jedoch nur die hellste Stelle des Bildes, die naturgemäß im Original nicht unbedingt weiß sein muss. Die Folge davon sind Farbstiche, die nicht immer als künstlerische Verfremdung akzeptiert werden können. Der vollautomatische Weißabgleich versagt zum Beispiel häufig bei Aufnahmen im Dämmerlicht.

  5. Klingt doch super aufregend! Wir haben doch genug Zeit uns mit der Technik und der Kamera auseinander zu setzen. Wir können nur dazu lernen, also los!
    Ich bin dabei!

  6. Might it be the right occasion to learn something and improve my poor and elementary skills in photography?
    I hope so, I will try a lot this month and hope to partecipate with a good pic!
    I always admire such amazing and fascinating pics in other blogs!

    …for the bad one no problem…!…I could win the golden medal…

    baci, Ci.

  7. It is very good idea!
    The truth is that I have only practiced once with lamps, but I start to do tests to show the results!
    The white balance is necessary to avoid yellow or blue!
    I will practice!
    Kisses

  8. Ich habe mal eben spaßeshalber mein Kameramenü durch geklickt, glaube das könnte spannend werden und da ja genug Zeit ist, schaffe ich es wohl auch :) Werd mal ein paar unterschiedliche Lampen zusammensuchen :)

  9. Hi,

    ich will wirklich kein Spielverderber sein, aber ich kann mich FoodFreak eigentlich nur anschließen. Das was Du da verlangst, ist einfach zu viel.

    Du schreibst:

    > Ich möchte gerne wissen, wie ihr eure Fotos bei Kunstlicht macht.

    Meistens so wie auch bei Tageslicht, aber nicht immer.

    > Wir alle wissen, dass Bilder bei Tageslicht am besten werden.
    Bei Foodbildern stimmt das eigentlich nur, wenn kein direktes Sonnenlicht oder Licht durch das Fenster auf das Motiv fällt (Schattenbildung), daher werden professionelle Foodbildern im Studio (mit Kunstlicht) gemacht.

    > farbverfremdeten unschönen Bilder, die bei Kunstlicht entstehen können.
    Das hängt ganz vom Kunstlicht ab. Eine Aufnahme bei Kerzenschein wird immer den Charakter von Kerzenlicht behalten ;-)

    > Damit das in Zukunft nicht mehr geschieht

    Du musst nur einmal das für Deinen Geschmack/Kamera richtige Licht und die dazu geeignete Aufnahmeposition eruieren, dann lassen sich die Aufnahmen auch einigermaßen reproduzieren.

    > Verwendet ihr eine Lightbox?

    Ganz selten, eigentlich schon lange nicht mehr (Aufwand zu groß)

    > Spezielle Lampen?

    Auch ganz selten (Aufwand zu groß)

    > Welchen Weissabgleich und ISO verwendet ihr?

    WB = Auto
    ISO meistens so, dass ich noch mit Blende 11 und wenigstens 1/30 aus der Hand fotografieren kann (Du weißt, ich verwende meist ein Objektiv mit Stabilisator). Manchmal (selten) verwende ich ein Stativ.

    > Nehmt euch einen Abend Zeit, um folgendes auszutesten:
    Sorry, ich passe.

    > Testet den Weissabgleich aus, „Auto“ ist nicht immer die beste Einstellung!
    IMHO meist aber schon, wenigstens bei meiner Kamera. Ich will nicht vor dem Essen auch noch einen manuellen WB durchführen müssen und deswegen das Essen kalt werden lassen, denn eigentlich nur der bietet Gewähr für korrekten Abgleich. Außerdem darf man auch die Einstellung seines Bildschirms nicht außer Acht lassen. Es kann nämlich sein, dass auf dem eigenen Bildschirm ein Bild gut bzw. schlecht herauskommt und es auf einem fremden, anders eingestellten Bildschirm ganz anders aussieht. Das gilt übrigens auch für Ausdrucke.

    > Belichtung, auch hier gilt „Auto“ liefert nicht immer die besten Resultate.
    AUTO bei schwachem Kunstlicht nie, weil dann meist auch noch der Blitz automatisch zugeschaltet wird. Ich verwende eigentlich immer Zeitautomatik (feste Blende).

    > Arbeitet mit verschiedene Lichtquellen (WB anlgeichen nicht vergessen!)

    Da so etwas sowieso bei jedem sowieso anders aussieht, bringt das für andere gar nichts. Das Beste ist es, wenn die Lichtquelle eine Farbtemperatur ähnlich dem Tageslicht hat. Es gibt Leuchtstofflampen, die das ganz gut können.

    > Schiesst Photos aus verschiedenen Blickwinkeln
    Das bringt auch nichts, weil man doch schon bei der Betrachtung des Motivs bzw. beim Blick durch den Sucher sieht, ob das Bild an den entscheidenden Stellen richtig ausgeleuchtet ist und keine störenden Schatten entstehen (unter der Annahme, dass man keinen Blitz verwendet). Einfach Motiv drehen bzw. Aufnahmeposition ändern, bis man zufrieden ist.

    > DSLR-Besitzer Blende und Verschlusszeit in die Testbilder miteinbeziehen.

    Was soll das bringen? Wenn das Bild unter- oder überbelichtet ist, sieht man das doch selbst und wenn es verwackelt oder unscharf ist, auch.

    > Zum Schluss möchte ich das wenigst gelungene und das beste Foto sehen inkl. EXIF-Daten.

    Was versprichst Du Dir von den EXIF-Daten?

    Wie gesagt, ich passe.

    Nichts für ungut
    Ulli

  10. REPLY:
    Es geht darum alles selbst auszutesten, und dadurch seine Kamera besser kennenzulernen. Du scheinst ja deine Kamera im Griff zu haben. Zum Mitmachen wird ja auch niemand gezwungen. ;-)

  11. REPLY:
    Ich habe meine Kamera keineswegs voll im Griff, habe aber festgestellt, dass die Bilder unter normalen Umständen eigentlich ziemlich genau so werden wie sie auch bei einiger Übung mit bloßem Auge sichtbar sind (von Unschärfe und zu großem Kontrastumfang mal abgesehen). Für die Beleuchtung gilt das auf jeden Fall. Selbst den Farbstich sieht man (bei gutem Willen), den macht eigentlich nach meinen Beobachtungen im Allgemeinen gar nicht wirklich die Kamera, sondern er ist schon da. Die Kamera versucht ihn auszugleichen, was allerdings manchmal in die Hose gehen kann. Aber, halb so schlimm, man kann ihn mit geeigneter Software auch nachträglich ganz gut entfernen, wenn das Bild nicht zu sehr versaut ist. Übrigens, einen Punkt hast Du gar nicht erwähnt: Es kann manchmal von Vorteil sein, die Belichtungskorrektur zu verwenden. Ich habe bei meiner Kamera z.B. festgestellt, dass es nicht schadet, die Belichtung um eine halbe Stufe zu erhöhen.

    u.

  12. REPLY:
    All das was du hier geschrieben hast, hätte doch ein informativer Beitrag gegeben. ;-)

    Stimmt, Exposure habe ich vergessen. Ich sag’s ja ich bin ein blutiger Anfänger. ;-)

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