Ich finde das Thema des aktuellen Blog-Event CXXXIX – Zu gut für die Tonne einfach genial. Das ist ein Thema, welches mich seit ca. 4 Jahren täglich begleitet. Damals habe ich mir vorgenommen unseren «Lebensmittel-Müll» zu reduzieren bzw. völlig zu vermeiden. Ich bin aktuell auch sehr zufrieden, sehr selten muss mal was in die Tonne. Das war nun auch mein Problem. Es sollte ja auch ein Foto geben, wie das Lebensmittel aussieht, das Andere gar nicht mehr verwenden würden, aber man trotzdem noch was Leckeres daraus zaubern kann. Soweit kommt es bei mir meist gar nicht mehr.

Ich überlegte, welches Rezept bei meiner Müll-Vermeidungsaktion mein Lieblingsrezept war und ist. Es war eindeutig die Bananenkonfitüre. So, was nun… da ich meine Einkaufmenge inzwischen gut im Griff habe, passiert es kaum, dass Bananen so braun werden.

Bananenkonfituere von MaRa

Also habe ich extra 1 Banane gekauft und sie etwas bräunlich werden lassen, so dass sie weich genug für die Konfitüre ist. Ich habe entsprechend eine kleinere Menge gemacht als im Rezept angegeben ist. Das Positive daraus ist, dass ich endlich wieder ein Glas Bananenkonfitüre im Regal stehen habe.

Bananenkonfitüre

Bananenkonfitüre

Rezept reicht für: 2 Gläser à 200 ml Inhalt

Köstliche Bananenkonfitüre, perfekt auch zur Verwertung von überreifen Bananen.

Zutaten

  • 3 Bananen, sehr reif(ca.250 g))
  • 2 EL Zitronensaft
  • ca. 50 g Eierlikör
  • 150 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  1. Marmeladengläser vorbereiten, so dass sie steril sind.
  2. Die reifen Bananen schälen, in kleine Stücke schneiden und pürieren.
  3. Zitronensaft und die entsprechende Menge Eierlikör hinzufügen, so dass die Masse insgesamt 300 g ergibt.
  4. Gelierzucker gründlich unterrühren und zum Kochen bringen.
  5. Das Fruchtpüree 4 Minuten köcheln lassen.
  6. Die Konfitüre in die vorbereiteten Gläser abfüllen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Falls die Konfitüre auch von Kindern gegessen wird, kann man Eierlikör auch weglassen und entsprechend die Mengen Bananenpüree bzw. Gelierzucker entsprechend anpassen 2:1.

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Danke Dir, liebe Jette von lanisleckerecke, dass Du dieses Thema gewählt hast, denn ich denke, es ist immer eine Überlegung wert, achtsamer mit Lebensmitteln umzugehen.