Gastbeitrag von MaRa – Döner von A-Z selbstgemacht

Beim aktuellen Blog-Event CXXIII – Homemade Fastfood musste ich ne Weile grübeln, bis mir was Passendes eingefallen ist. Während einer Autofahrt kam mir plötzlich die Idee, dass ich mich mit dem Thema Döner beschäftigen könnte.

Gastbeitrag MaRa - Doener

Ich wusste auch sofort, dass ich Alles selbst zubereiten wollte, von Gewürzmischung über Fladenbrot bis Dönersauce.

Gastbeitrag MaRa - Doener Beilagen

Nach ein paar Tagen hatte ich die passenden Rezeptinspirationen gefunden und habe sie meinem Geschmack angepasst.

Update: Mir ist bekannt, dass man Schweinefleisch bei Döner nicht verwendet, aber ich mag halt kein Kalb und habe deshalb Schweinefleisch verwendet, das mir einfach besser schmeckt.

Döner

Döner

Rezept reicht für: 4 Personen

Döner von A-Z selbstgemacht!

Zutaten für den Döner

  • 4 Fladenbrote
  • 1 Portion Döner Sauce
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Eisbergsalat
  • 2 Schweineschnitzel
  • 2 EL Gyrosgewürz
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz

Zutaten für Döner-Fladenbrot

  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 30 g Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 g Weizenmehl, Type 550
  • 250 g Dinkelmehl, Type 1050
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Olivenöl
  • Sesam
  • Schwarzkümmel

Zutaten für Döner-Sauce

  • 150 g Joghurt, 10%
  • 1,5 EL Ketchup
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Msp Chilipulver
  • 1/2 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 Msp Zwiebelgranulat
  • 1 Msp Thymian, getrocknet

Zutaten für Gyrosgewürz

  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Pfefferkörner, schwarz
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 Msp Cumin
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1/2 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1/2 TL Rosmarin, getrocknet
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Meersalz

Zubereitung Döner-Fladenbrote

  1. Wasser mit Hefe und Zucker verrühren und 15 Minuten quellen lassen.
  2. Weizenmehl, Dinkelmehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und 10 Minuten kneten.
  3. Den Teig abgedeckt 60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  4. Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Backofen auf 200°C vorheizen.
  6. Teig auf 4 Portionen aufteilen und zu einem Fladen (Durchmesser ca. 15 cm) formen und auf das vorbereitet Backblech leben und nochmal 30 Minuten gehen lassen.
  7. Mit Olivenöl bestreichen und Sesam und Schwarzkümmel darüber streuen und andrücken.
  8. Fladenbrote 15-20 Minuten backen.

Zubereitung Döner-Sauce

  1. Joghurt und Ketchup gründlich verrühren und mir Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver, Knoblauch, Zwiebelgranulat und Thymian abschmecken.
  2. Die Sauce 2 Stunden kühlstellen.

Zubereitung Gyrosgewürz

  1. Alle Zutaten in einen Zerkleinerer oder Mühle geben und etwas anmörsern.
  2. Das Gewürz in ein Schraubglas abfüllen.

Döner fertigstellen

  1. Die Schnitzel in feine Streifen schneiden.
  2. Gyrosgewürz mit 50 ml Olivenöl vermischen.
  3. Die Fleischstreifen mit der Ölmischung vermengen und abgedeckt 3 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
  4. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
  5. Tomaten waschen, halbieren und in feine Scheiben schneiden.
  6. Salat waschen und in Streifen schneiden.
  7. Restliches Olivenöl erhitzen und das marinierte Fleisch darin scharf anbraten und ca. 5 Minuten garen, etwas salzen.
  8. Eine Tasche ins Fladenbrot schneiden und Salat, Zwiebeln, Tomaten und Fleisch hinein geben. Abschließend die Sauce auf der Füllung verteilen.
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Blog-Event CXXIII - Homemade Fastfood (Einsendeschluss 15.09.2016)Ich bin Tanja und Martin von Sakriköstlich für das Thema sehr dankbar, denn nun gibt es ein leckeres Döner-Rezept für uns, das ich sicher häufiger zubereiten werde. Es dauert zwar ein bisschen bis das Fastfood zubereitet ist, aber es lohnt sich.


10 Gedanken zu „Gastbeitrag von MaRa – Döner von A-Z selbstgemacht

  1. Sry aber Döner mit Schwein ist wie Curry mit Rind – nämlich beleidigend für die Völker, für die diese Speisen Kulturbestandteil sind. Das geht echt gar nicht.

    1. In unserer pluralistischen und aufgeklärten Gesellschaft halte ich es für durchaus möglich, dass jemand bei einem Blogevent, das sich auf hausgemachtes Fastfood bezieht, einen Döner mit Schweinefleisch belegt. Wir leben in einer Zeit in der die Kulturen, Bräuche und Geschmäcker ineinander fließen und die Crossover-Küche immer beliebter wird. Daher halte ich es für etwas zu apodiktisch sich über so etwas zu echauffieren. Zudem weist Mara in ihrem Beitrag extra darauf hin, dass ihr bekannt ist, dass Döner eigentlich nicht mit Schweinefleisch zubereitet wird. Meiner Meinung nach wäre es respektlos, wenn sie einem gläubigen Moselm einen Schweinefleischburger servieren würde und ihn nach dem Verzehr darüber aufklären würde, dass er Schweinefleisch gegessen hat. Überdies regt sich auch niemand darüber auf, dass an einem Freitag Fleisch serviert wird oder Weißwürste in einem anderen Kontext präsentiert werden, obwohl viele Bayern als seppelhuttragende Weißwurstfanatiker dargestellt werden. In einem Land in dem jeder, egal welcher Kultur, Religion,… gleich ist, müssten wir dann auch solche Debatten führen. Ach und übrigens, nach einer groben Recherche im Netz habe ich einen Artikel der FAZ gefunden, der sich darauf bezieht, dass immer mehr Inder Rind essen.
      Liebe Grüße, Tanja

  2. Hallo Joe,
    es tut mir sehr leid, wenn Du das so empfindest, es ist und war weder beleidigend gedacht noch hatte ich beabsichtigt, damit dieses Thema loszutreten. Die Namensgebung meines FastFoods stand lediglich in dem Kontext, dass es aussieht wie der kulturell/religiös-korrekte Döner im Dönerladen, ich aber kein Kalbfleisch mag und Pute an diesem Tag aus anderen Gründen nicht verwenden wollte. Ich wollte mit der Zubereitung dieses „Döners“ kein religiöses Statement abgeben und niemanden abwerten.
    Liebe Grüße
    Marion

  3. Lecker, die Döner haben uns super geschmeckt. Der Teig war mit Dinkelmehl 630 allerdings extrem klebrig und kaum formbar. Werde das empfohlene 1050 beizeiten testen. Ansonsten wunderbar einfach und köstlich.

    1. Hallo Stefan,
      es freut mich sehr, dass Euch die Döner geschmeckt haben. Ich hoffe, dass Ergebnis mit Dinkelmehl 1050 ist leichter formbar. Ansonsten Mehlmenge etwas anpassen. Bei mir ist das Ergebnis selbst beim gleichem Rezept nicht immer identisch.
      Lg
      Marion

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