Paella habe ich noch nie gemacht. Gazpacho auch nicht. Ah doch, jetzt fällt mir ein, 1x in der Schweiz habe ich es versucht, aber wie Tzatziki ist die Suppe bitter geworden.

Nachdem ich bei Cocinalia ein Rezept gesehen habe, und die Kommentare dazu gelesen habe, habe ich mich nochmal daran gewagt. Jedoch habe ich es frei nach Alvaro gemacht, der sein Rezept nicht genau verrät, da er der andalusischen Gazpacho-Loge angehört. ;-) Alvaro verwendet kein Brot und kein Pfeffer für die Suppe und gibt nur wenig Wasser dazu. Dafür würzt er mit Kreuzkümmel.

Gazpacho Rezepte gibt es so viele wie Haushalte, d.h. jeder macht es anders. Hier also mein “Experiment”:

Gazpacho à la z.
Rezept für 1 Glas

Gazpacho à la z.

1 Tomate, gewürfelt
1/4 Gurke, entkernt gewürfelt
1/4 Peperoni*, enthäutet
1 Knoblauch, gepresst
1 EL Mandeln, gemahlen
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Sherryessig
etwas Wasser
Pfeffer, Salz, Cayenne, Kreuzkümmel

*Ich hatte gerade eine Ladung Peperoni im Backofen gebacken und enthäutet.

Alles mit dem Pürierstab mixen. In ein Glas füllen und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Basilikum, Petersilie und gehacktem Ei garnieren, oder auch nicht.

Diesmal wurde die Suppe nicht bitter, aber vom Stuhl gehauen hat sie mich auch nicht. Ich bin aber auch kein Suppenkaspar.

Wer hat das ultimative Gazpacho-Rezept und verrät es uns auch?