Dieser Beitrag enthält Werbung für AEG.

Dieses Jahr bin ich nicht nur mit vielen Eindrücken von der IFA nach Hause gekommen, sondern auch mit einem Rezept für Gugelhupf.

Gugelhupf mit Tonkabohne

Ich war so begeistert von dem Gugelhupf, den ich auf AEG Stand probieren durfte, dass ich unbedingt nach dem Rezept fragen musste. Der Koch hat es mir auch verraten. Es ist ein einfaches Rührkuchen-Rezept, so wie wir es alle kennen. Der Kuchen wurde jedoch im AEG SteamCrisp mit feuchter Heissluft gebacken und ist dadurch besonders saftig und luftig geraten. Zum Glück hat mein inzwischen doch schon etwas älterer AEG ProCombi Sous Vide Multi-Dampfgarer diese Funktion auch, so dass ich den Gugelhupf problemlos nachbacken konnte. Das Rezept verrate ich euch unten, vorher will ich euch noch zeigen, was es so bei AEG am Stand gab. Ich durfte ja zusammen mit Uwe live auf Instagram vom Stand berichten, falls ihr das verpasst habt, in meinen IFA-Highlights könnt ihr noch alles nachholen.

AEG SenseCook – Induktions-Kochfelder mit Sensortechnik ohne Kabel und Batterie

Ich fange mal mit der Weltpremiere an, den AEG SenseCook Induktions-Kochfeldern. Christan Mittermeier hat die drei brandeuen Kochfelder in der #BerlinBreakfastBar live vorgeführt. Uwe und ich haben ihm dabei einen Blick über die Schulter geworfen.

AEG Berlin Breakfast Bar

Die smarte SenseCook-Range ist mit Sensortechnik, die ohne Batterien und Kabel auskommt, ausgestattet, dadurch sind perfekte Ergebnisse auch für Kochanfänger möglich.

AEG SenseBoil erkennt, wenn das Wasser im Topf den Siedepunkt erreicht. Der Sensor passt danach die Einstellungen automatisch an und reguliert die Temperatur so lange, bis das Wasser kontrolliert kocht. Das bedeutet nie mehr überkochendes Wasser, das kann ja schnell mal passieren wenn man durch Telefon, Kinder oder was auch immer abgelenkt wird.

AEG SenseFry kommt mit gespeicherten Programme für Steak, Bratkartoffeln, Eier etc. gespeichert. Dies Programme können via Touchscreen angewählt werden. Das Kochfeld heizt dann die Pfanne auf die richtige Temperatur auf. Der Touchscreen signalisiert, sobald man das Bratgut in die Pfanne geben kann. Während der gesamten Bratzeit hält das Kochfeld automatisch die perfekte gleichmässige Temperatur an der Oberfläche der Pfanne. So gelingt nicht nur das perfekte Steak sondern auch die perfekten Bratkartoffeln, Spiegeleier und vieles mehr.

Das AEG SensePro ist der Rolls Royce dieser Serie und ist mit dem weltweit ersten kabellosen und batterielosen Lebensmittelsensor ausgestattet. Diesen Sensor kann fürs Braten von Fleisch aber auch für Sous-Vide und vieles mehr benutz werden.

Mit den drei Kochfeldern kann man selbstverständlich auch konventionell, also ohne Programm oder Sensor, kochen. Man braucht keine speziellen Töpfe, nur induktionstauglich müssen sie sein. Mein Favorit dieser Range ist das SenseFry Kochfeld, damit hat sich das Rätselraten, ob die richtige Temperatur in der Pfanne erreicht ist, erledigt.

AEG Steam-Range Öfen – Mehr als heisse Luft!

Ihr wisst, Backen ist meine Passion, da musste ich mir natürlich die AEG Steam-Range etwas genauer angucken. Die sind zwar nicht neu, aber deshalb nicht weniger spannend!

Steam-Range Oefen von AEG

AEG SteamBake (ganz rechts im Bild) ist der Einsteigerofen in die Multi-Dampfgarer Welt und perfekt fürs Brotbacken. Bei diesem Ofen gibt man Wasser, so wie auch noch in meinem Ofen, in den Garraum. Das Gerät erzeugt dann zu Beginn des Backvorgangs Dampf, so wie man es für Brot und Hefegebäck braucht.

AEG SteamCrisp kommt mit einer kleinen Wasserschublade und hat eine Feuchtgar-Funktion. Diese ist perfekt zum Braten von Aufläufe, Hähnchen etc. Das Bratgut wird dadurch aussen goldbraun und bleibt innen saftig und zart. Dieser Ofen kann bis auf 300°C aufgeheizt werden und kommt mit Pyrolyse. Der Gugelhupf wurde auch in diesem Ofen gebacken.

AEG SteamBoost und AEG SteamPro sind echte Multi-Dampfgarer. Mit diesen Öfen kann man Gemüse, Beilagen, Obst und Fisch perfekt auf den Punkt mit VitalDampf garen. Sie kommen dementsprechend mit einer grossen Wasserschublade. Selbstverständlich haben diese beiden Öfen auch konventionelle Backfunktionen, wie Unter-/Oberhitze, Heissluft etc.. Der AEG SteamPro hat zusätzlich noch die Sous Vide Funktion. Er ist quasi der Nachfolger meines Ofens. Beide Öfen haben keine Pyrolyse, jedoch ein Dampfreinigungs-Programm.

Wie ihr seht gibt es für jede Anforderung ein Modell. Mein Favorit ist ganz klar der SteamBoost. Ich habe festgestellt, dass ich die Sous Vide Funktion ganz selten brauche. Welches ist euer Favorit?

Wer ist hier der Profi?

Nach all den Jahren kenne ich meinen Ofen auswendig, deshalb musste ich auch etwas schmunzeln, als der Koch, der mir das Rezept für den Gugelhupf verraten hat meinte die Funktion feuchte Heissluft sei ein Dampfprogramm. Dem ist aber nicht so, bei dieser Funktion muss man kein Wasser in den Tank füllen, die Feuchtigkeit aus dem Gargut bleibt im Garraum. Er hat aber Wasser eingefüllt, und das habe ich nun auch gemacht. Ich glaube dadurch wird der Gugelhupf besonders saftig. Wichtig ist aber auch, dass man ihn nicht zu lange bäckt.

Gugelhupf mit Tonkabohen und Himbeerkompott

Nächstes Mal werde ich ihn probehalber mit Intervall-Dampf backen, das ist mein Lieblingsprogram, und bei dem wird wirklich etwas Dampf erzeugt. Eigentlich kann dieser Gugelhupf gar nicht viel besser werden!

Gugelhupf mit Tonkabohne und Himbeerkompott

Gugelhupf mit Tonkabohne und Himbeerkompott

Kenwood Cooking Chef (Gourmet) Rezept reicht für: Gugelhupfform mit 16 cm Durchmesser

Klassischer Rührkuchen besonders saftig und luftig mit Tonkabohne und Himbeerkompott als Beilage

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tonkabohne, fein gerieben (oder auch weniger)
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 50 g Maizena
  • 5 g Backpulver (optional)
  • 75 g Milch
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Himbeerkompott
  • 100 g gefrorene oder frische Himbeeren
  • 1 1/2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Butter, Zucker, Salz und Tonakbohne in die Schüssel der Kenwood Cooking Chef (Gourmet) geben. Mit dem Flexirührelement auf Stufe 3 10 Minuten luftig aufschlagen.
  2. Ein Ei nach dem anderen zum Rührteig geben und jeweils ca. eine halbe Minute auf Stufe 3 unterrühren. Sollte sich die Masse trennen, das kann passieren wenn die Zutaten nicht gleich warm sind, bei der Maschine 25-30°C zuschalten und so lange rühren bis die Masse wieder homogen ist.
  3. Mehl, Maizena und Backpulver in eine Schüssel sieben und abwechselnd mit der Milch mit einem Spatel unter den Rührteig geben.
  4. 50 ml Wasser in den AEG ProCombi Multi-Dampfgarer füllen und auf 165°C feuchte Heissluft aufheizen oder E-Herd auf 175°C.
  5. Rührteig in die gefettete und mit Mehl ausgestreute Gugelhupfform geben und auf der untersten Ebene ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
  6. In der Zwischenzeit Himbeeren und Zucker in einen Topf geben, etwas ziehen lassen. Danach kurz aufkochen.
  7. Gugelhupf aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann aus der Form stürzen.
  8. Gugelhupf vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten. Himbeerkompott dazu servieren.
  9. .

Tipp: Das Rezept ist ein Grundrezept und kann nach Belieben variiert werden. Anstelle von Tonka kann Vanille genommen werden. Oder man gibt dem Teig Schokoladestücke, grob gehackte Nüsse, Rosinen etc. bei.

Rezept drucken

Der Teig ging im Ofen ab wie Lutzi, von daher glaube ich könnte man das Backpulver auch weglassen, oder man nimmt eine etwas grösser Form. Ich muss gestehen, der Gugelhupfboden sah etwas merkwürdig aus, hab ich auch in den meinen Insta-Stories gezeigt. Ich dachte schon, der schmeckt nicht. Glücklicherweise waren die Bedenken umsonst, dieser Gugelhupf ist einfach nur Hammer!