Wie Wilhelm Busch schon sagte

Es wird mit Recht ein guter Braten
Gerechnet zu den guten Taten;

Und daß man ihn gehörig mache,
Ist weibliche Charaktersache.
Ein braves Mädchen braucht dazu
Mal, erstens, reine Seelenruh,
Daß bei Verwendung der Gewürze
Sie sich nicht hastig überstürze.
Dann, zweitens, braucht sie Sinnigkeit,
Ja, sozusagen Innigkeit,
Damit sie alles appetitlich,
Bald so, bald so und recht gemütlich
Begießen, drehn und wenden könne,
Daß an der Sache nichts verbrenne.
In summa braucht sie Herzensgüte,
Ein sanftes Sorgen im Gemüte,
Fast etwas Liebe insofern.
Für all die hübschen, edlen Herrn,
Die diesen Braten essen sollen
Und immer gern was Gutes wollen.
Ich weiß, daß hier ein jeder spricht:
»Ein böses Mädchen kann es nicht.«
Drum hab’ ich mir auch stets gedacht
Zu Haus und anderwärts:
Wer einen guten Braten macht,
Hat auch ein gutes Herz.

Ich habe wohl ein gutes Herz. Der Braten schmeckte ausgezeichnet, obwohl nur aufgewärmt. ;-)

Heiligabend-Braten

Das Christkind hat auch noch was gebracht: Ein Chüechli-Blech, wovon es übrigens zwei Stück beim Kulinarischen Adventskalender Wettbewerb zu gewinnen gibt.

Chüechli-Blech