Am Freitagmorgen war Grosseinkaufstag. Unter vielem anderem ist auch ein Poulet in den Einkaufswagen gewandert, mit der Idee am Abend das berühmte Zitronenhuhn zu kochen. Es kam jedoch anders. Am Mittag ist mir nämlich Arianes Beitrag ins Auge gestochen. Indisches Huhn im Schmortopf! genau das richtige bei diesen kalten Temperaturen! Kurz Y. gefragt, ob er switchen kann – er ist da nämlich nicht so flexible. Er konnte und somit genossen wir am Abend anstelle des Zitronenhuhn ein supersaftiges vom Knochen fallendes indisch angehauchtes Huhn. So schnell habe ich noch nie ein Rezept nachgekocht!

Indisches Huhn im Schmortopf
Rezept für 4 Personen

Indisches Huhn im Schmortopf

1 Huhn (bei mir 2 kg)

Marinade
3 Knoblauchzehen
3 gehäufte EL Joghurt
2 TL Kurkuma
2 TL frisch gemahlene Zimtrinde
2 TL frisch gemahlener Koriander
1 TL Chilipulver
1 frische Chilischote, fein gehackt
1 gehäufter TL Meersalz
frischgemahlener schwarzer Pfeffer

1 Zitrone direkt vom Baum
1 TL Pflanzenöl

Zum Servieren
1 Handvoll frische Korianderblätter

Knoblauch in ein Schlüsselchen pressen und mit Joghurt und den Gewürzen vermischen.

Zitrone waschen, halbieren und die eine Hälfte in sehr dünne Scheiben schneiden. Diese mit dem TL Oel vermischen, geht am besten mit den Händen, dann die Scheiben auf dem Bräterboden gleichmässig verteilen.

Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Das Huhn mit der Joghurtmischung einreiben und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Indisches Huhn im Schmortopf

Danach die verbleibende Zitronenhälfte in die Bauchhöhle des Huhns und dann das Huhn auf die Zitronenscheiben in den Bräter legen.

Bräter für 1 1/2 Stunden mit Deckel auf unterer Schiene in den Ofen schieben, dann den Deckel abnehmen und weitere 30 Minuten schmoren, damit das Huhn Farbe annimmt. Wenn man wie ich den Knoblauch presst, muss man aufpassen, dass die Marinadec nicht verbrennt. Eventuell Huhn nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Das Huhn aus dem Bräter nehmen, zerlegen und mit Korianderblättern bestreuen.

Indisches Huhn im Schmortopf

Ich habe ein paar kleine Rezept-Aenderungen vorgenommen. Zum Beispiel habe ich fälschlicherweise den Knoblauch gepresst anstatt ihn nur anzudrücken. Die Kartoffeln habe ich ganz weggelassen, da ich frische Brötchen zum Zitronenhuhn vorgesehen und bereits gebacken hatte. Zitrone habe ich vom eigenen Baum geholt, den frischen Koriander direkt aus dem Topf und nicht vergessen, sowie Zimt und Koriander aus Marokko verwendet.