Kokos-Käsekuchen vom Kühlschrank gebacken

Du liebst Kokos und auch diese weissen runden Kugeln. Du weisst, welche ich meine, oder? Dann ist dieser Kokos-Käsekuchen etwas für dich! Das Rezept ist auch für dich, wenn es dir zu heiss zum Backen ist, das übernimmt hier nämlich der Kühlschrank.

Kokos-Käsekuchen mit 3 Kokosbällchen auf weissem Teller

Allerdings darfst du keine Angst vor Kalorien haben. Gefühlt hat er 1 Milliarde Kalorien. Ich habe den Kokos-Käsekuchen nämlich mit Mascarpone gemacht. Das Resultat ist ein wirklich mächtiger Cheesecake, sogar für mich etwas too much. Nächstes Mal werde ich einen Teil des Mascarpones durch Quark ersetzen. Das kannst du ja beim Nachbacken – äh -machen – bereits umsetzen.

Gehaltvoller Kokos-Käsekuchen zum Tag des Käsekuchens

Der Mascarpone musste weg, und ich dachte für den Tag des Käsekuchens darf der Kuchen auch etwas gehaltvoller sein. Diesen leckeren Foodfeiertag feiere ich heute bereits zum vierten Mal mit Tina von Food & Co und ein paar anderen Bloggern. Alle Cheesecake-Rezepte habe ich dir am Ende des Beitrages verlinkt und hier noch die Cheesecakes, die ich die vergangenen Jahre für den Cheesecake Day, wie er in USA heisst, gemacht habe:

Nummer 4 ist nun also dieser cremiger Käsekuchen mit Kokosnuss ohne Backen.

Ich bin ein grosser Kokosfan und mit Kokonuss verbinde ich lustige Erinnerungen. Ich sage nur Coco, Coco Bello! Ausserdem habe ich eine Dose Kokosnussmilch im Vorrat gefunden. Du siehst, ich lasse mich vom Vorrat und was weg muss inspirieren.

Vom Kühlschrank gebacken – perfekt für heisse Tage

Der Kuchen wird vom Kühlschrank gebacken, das heisst der Ofen bleibt kalt. Das ist perfekt für heisse Tage, von denen wir hier in Andalusien einige haben. Ich konnte es aber nicht lassen und habe den Ofen trotzdem angeschmissen. Die Graham Crackers für den Keks-Boden musste ich einfach selber backen. Sollte es dir zu heiss zum Backen sein, kannst du natürlich auch gekaufte Kekse verwenden. Ich persönlich mache einfach gerne so viel wie möglich selbst.

Angeschnittenes Stück Kokos-Käsekuchen auf weissem Teller

Selbst gemachte Kokosbällchen als Deko

Auch die weissen runden Kugeln habe ich selbst gemacht. Das Rezept für die Kokosbällchen habe ich schon vor ein paar Jahren hier im Blog verraten. Diesmal habe ich jedoch anstelle der Butter Kokosfett genommen. Das gibt es jetzt nämlich auch hier in der Pampa zu kaufen.

Kokos-Käsekuchen mit 3 Kokosbällchen auf weissem Teller

Kokos-Käsekuchen ohne Backen

Rezept reicht für: 18 cm Springform

Dieser cremiger No bake Kokos-Käsekuchen ist schnell und einfach in der Herstellung. Das Backen übernimmt der Kühlschrank. Perfekt für heisse Tage.

Zutaten

    Keks-Boden
  • 70 g Graham Crackers
  • 1/2 EL Zucker
  • 20 g Kokosfett

  • Kokos-Füllung
  • 50 g weisse Schokolade
  • 2 Blatt Gelatine
  • 350 g Mascarpone *
  • 150 g Kokosmilch
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 50 g Zucker
  • 75 g Kokosflocken
  • 30 g Kokosmilch

  • Deko
  • Kokosflocken
  • Kokosbällchen nach Belieben

Zubereitung

  1. Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten für den Keks-Boden in einen Foodprozessor geben und solange laufen lassen bis sich Krümel bilden.
  3. Die Krümel gleichmässig auf dem Boden der vorbereiteten Springform verteilen und von Hand oder mit einem Löffel festdrücken. Springform in den Kühlschrank stellen.
  4. Weisse Schokolade in Stücke brechen und über Wasserbad oder mit der Schemlzfunktion des Herdes schmelzen. Etwas auskühlen lassen.
  5. Gelatine für ca. 5 Minuten in kaltes Wasser einlegen.
  6. Mascarpone, 150 g Kokosmilch, Vanilleextrakt und Zucker in eine Schüssel geben und alles mit einem Spatel gut verrühren. Kokosflocken zugeben und ebenfalls gut unterrühren.
  7. Geschmolzene Schokolade dazugeben und gut unterrühren.
  8. 30 g Kokosmilch in einer kleinen Pfanne erhitzen. Gelatine aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in der heissen Kokosmilch unter Rühren auflösen. Pfanne vom Herd nehmen.
  9. Etwas von der Füllung zu der aufgelösten Gelatine geben und umrühren. Diese Mischung zur restlichen Füllung geben und gut verrühren.
  10. Füllung auf den Keks-Boden verteilen und glatt streichen.
  11. Springform zudecken und über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.
  12. Am nächsten Tag Cheesecake vorsichtig aus der Springform nehmen. Oberfläche mit Kokosflocken bestreuen und falls gewünscht mit Kokosbällchen dekorieren.
*Tipp: Für einen etwas weniger mächtigen Kuchen einen Teil des Mascarpones durch Quark ersetzen.
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24 Gedanken zu „Kokos-Käsekuchen vom Kühlschrank gebacken

  1. Ich hab keine Angst vor Kalorien und würde es wagen, ein großes Stück von diesem Kuchen zu nehmen! Wobei ich ja eh sagen würde, dass heute, zur Feier des Tages, Kalorien gar nicht zählen. Ein Grund mehr, die Käsekuchenvielfalt direkt heute auszuprobieren! Ich finde, Dein Kokos-Käsekuchen klingt phänomenal, aber ich liebe diese weißen, runden Kugeln auch einfach!
    Liebe Grüße!

  2. Angst vor Kalorien? Ha! Hahaha! … öhm… Schluck….
    Ok, aber einmal ist keinmal, oder? Ausserdem sieht der so locker, leicht und weiß aus, der kann doch eigentlich gar keine Kalorien haben, oder? Oder!?
    Liebe Grüße
    Simone

  3. Den feinen Kokoskuchen habe ich gestern zum heutigen Nationalfeiertag „gebacken“! Wirklich ein Gedicht und für meinen Mann sogar süss genug😉, sehr erfrischend und mit Erdbeeren als Deko, weiss-rot, passend zum Geburtstag unseres Landes 🇨🇭 Danke herzlich für das feine Rezept.

  4. Oh my, das klingt nach dem perfekten Kuchen! Und das mit der Mascarpone kenne ich – ich habe neulich auch einen etwas mächtigen, aber halt auch genial leckeren Kuchen gebacken äh gemacht, weil auch nobake. Deinen speichere ich mir ab, denn ich liebe diese kleinen Kokoskugeln ;) Liebe Grüße vom Bodensee Isabelle

  5. Hallo liebe Zorra,
    mega – tausche meinen Karamell-Cheesecake mit deinem geilen (sorry…) Kuchen! Der ist so voll (!) mein Ding. Ich bin nämlich leider süchtig nach diesen kleinen, weißen Kokoskugeln – und irgendwie ist mir völlig durchgerutscht, dass du dafür sogar ein Rezept veröffentlicht hast. Wird definitiv nachgemacht!!! Sowas Feines. Das ist jede Kalorie wert.
    Liebe Grüße,
    Eva

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