In Australien war ich leider noch nie, liegt ja auch nicht gleich ums Eck. Auch ist es schwierig hier in der Umgebung irgendeine australische Zutat zu beschaffen. Nicht mal Macadamia Nüsse habe ich gefunden, dabei wollte ich ein leckeres Eis für den 8. Blog-Event-Geburtstag machen.

Plan B musste her. Barbie oder Brot – oder beides? Ich hab mich für Brot und BBQ entschieden. Obwohl für mich Brot mit Backpulver kein richtiges Brot ist, habe ich einen Damper gebacken.

Mediterraner Damper Chicken Burger

Das Rezept habe ich bei Lorraine Pascale gefunden – von der ich schon mal den köstlichen Oreo-Kuchen nachgebacken habe. Sie verfeinert den Damper mit Rosmarin und Oliven, ziemlich mediterran, deshalb der Titel. Ich habe den Teig wie Lorraine Im Backofen gebacken und nicht wie im Outback üblich in der Asche. Für den rauchigen Geschmack habe ich das Brot jedoch noch etwas auf den Grill gelegt.

Dazu hat Y. Hähnchenplätzli gegrillt, die ich nach Bill Granger gewürzt und dann mit dem Damper zu einer Art Burger zusammengebaut habe. Den Burger noch etwas mit der neuen scharfen Grillsauce gewürzt.

Mediterraner Damper Chicken Burger

Voilà – nicht ganz echt australisch aber trotzdem köstlich!

Mediterraner Damper

Mediterraner Damper

Rezept reicht für: 1 kleiner Laib

Das Brot der australischen Ureinwohner, eigentlich in Asche gebacken – geht aber auch im Backofen.

Zutaten

  • 150 g Dinkelmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 8 g Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Zweiglein Rosmarin, fein gehackt
  • 150 g Wasser
  • 50 g grüne Oliven, grob gehackt

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 C aufheizen.
  2. Mehle, Backpulver, Salz und Rosmarin mischen.
  3. Wasser dazugiessen mit einer Kelle zusammenrühren, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
  4. Teig flach drücken, Oliven darauf verteilen und dann in den Teig kneten.
  5. Teig zu einer Kugelformen mit dem Kellenstiel 2 x bis auf den Boden übers Kreuz eindrücken.
  6. Damper für 35 Minuten in der unteren Hälfte backen. Der Laib muss hohl klingen, wenn man darauf klopft.
  7. Damper am besten lauwarm servieren.

Rezept druckenInspiration: Lorraine Pascale

8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)