Immer wenn ich für ein paar Tage unterwegs bin, sorge ich mit einem Vorrat, dass Y. während meiner Abwesenheit nicht verhungern muss. Diesmal habe ich ihm unter anderem ein paar Cookies gebacken. Ich war nämlich am Donnerstag und Freitag auf Einladung von Philips Schweiz wieder mal in Berlin auf der IFA. Was ich so Neues auf der führenden Messe für Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte entdeckt habe, verrate ich in meinem monatlichen Newsletter, der nächste Woche in eure Inbox flattert. Wer ihn noch nicht abonniert hat, kann das schnell noch nachholen.

Das Cookie-Rad muss nicht neu erfunden werden!

Apropos schnell, schnell sollten auch die Cookies für Y. gehen, ich musste ja auch noch packen. Folglich sollte ein Rezept her, bei dem der Teig sofort nach dem Vermischen verarbeitet wird. Kürzlich habe ich Cookies nach Deb von Smitten Kitchen gebacken. Das Rezept würde die Anforderung ohne zusätzliche Kühlung erfüllen, aber die Dinger sind viel zu süss. Also habe ich etwas in meinem Archiv gestöbert, und war erstaunt, dass ich doch schon so viele Cookies gebacken habe. Es ist also gar nicht nötig das Rad neu zu erfinden.

Grundrezept fuer Cookies

Für diese Cookies habe ich einfach ein bisschen mit den Zutaten von diesem Rezept gespielt, das heisst variiert und ausgetauscht. Das geht auch prima wie man sehen kann.

Grundrezept fuer Cookies

Zutaten variieren und neu Zusammenstellen!

Von daher ist das ab sofort mein Grundrezept für Cookies. Man kann wirklich problemlos Nüsse austauschen, gehackte oder geriebene nehmen. Anstelle der Schokostückchen gehen auch Cranberries, Rosinen oder andere Trockenfrüchte. Oder natürlich auch gerne Schokolade mit Trockenfrüchten gemischt. Noch was zu den Schokoladenwürfelchen, die gibt es hier nicht zu kaufen, ich muss sie also selber schneiden. Das stört mich auch überhaupt nicht, so weiss ich welche Schokolade drin ist. Inzwischen weiss ich auch, womit man Schokoladenwürfelchen am besten und einfachsten schneidet – mit einem Brotmesser! Ihr wusstet das schon lange, oder?

Grundrezept für Cookies

Grundrezept für Cookies

Rezept reicht für: 2 Bleche

Mein Lieblingsrezept für Cookies, die Zutaten kann man prima variieren und/oder austauschen.

Zutaten

  • 200 g Butter, weich
  • 150 g Zucker (weisser oder brauner oder gemischt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Ei (L)
  • 225 g Mehl
  • 50 g selbstgemachtes Vanillepuddingpulver bestehend aus Maisstärke und Vanille (oder Maisstärke und 1 TL Vanillezucker)
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene oder gehackte Nüsse oder Kokosflocken
  • 50 g dunkle Schokolade, in kleine Würfel geschnitten (kann durch Rosinen, Cranberries etc. ersetzt werden)
  • 50 g weisse Schokolade, in kleine Würfel geschnitten

Zubereitung

  1. Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt und weiche Butter in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  2. Ei dazu geben und gut aufschlagen.
  3. Mehl, Maizena und Backpulver vermischen.
  4. Die Mehlmischung dazu sieben und zusammen mit den Nüssen oder Kokosflocken und Schokoladenwürfelchen vorsichtig aber gleichmässig unterheben.
  5. Mit einem kleinen oder mittleren Eisportionierer Kugeln aus dem Teig formen und auf zwei Backbleche verteilen. Genügend Abstand lassen, die Cookies zerlaufen etwas.
  6. Beide Bleche auf Ebene 1 und 4 in den kalten ProCombi Sous Vide Multi-Dampfgarer schieben und bei Heissluft mit Ringheizkörper bei 165 C 25 Minuten backen oder konventionell im auf 175 C Umluft aufgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen bzw. so lange bis die Ränder leicht goldbraun sind.
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Für mich ist dies das perfekte Grundrezept. Die gebackenen Cookies sind schön buttrig, leicht mürb und vor allem nicht zu süss. Nachbacken empfohlen, und solltet ihr das machen, lasst mich wissen wie euch diese Cookies schmecken, und ob ihr mit den Zutaten gespielt habe. Ich freue mich über jedes Feedback!