Das Sonntagssüss gibt es ausnahmsweise schon samstags, weil wir ja morgen Brot #synchronbacken. Und zwar verrate ich euch endlich das von vielen auf Facebook nachgefragte Rezept für Nanaimo Bars, ihr erinnert euch das Fotomodell in diesem Beitrag.

Nanaimo Bars, genau die mit den Millionen Kalorien

Nanaimo Bars sind ein kanadisches Dessert mit drei Schichten, welches ursprünglich aus Nanaimo, British Colombia stammt, inzwischen aber in ganz Kanada erhältlich ist. Jede einzelne Schicht hat etwa eine Million Kalorien. Die Bars sind so mächtig, dass man – obwohl superköstlich – glücklicherweise nur ein kleines Stück davon essen kann.

Ich habe die Bars vor ein paar Jahren mit den Daring Bakers zubereitet. Y. hat sie geliebt und sich deshalb wieder mal welche gewünscht. Sein Wunsch ist mir Befehl, und diesmal habe ich auch gleich die ganze Menge gemacht. Nach dem Motto: Wenn schon Kalorien dann richtig!

Die unterste Schicht besteht aus selbstgebackenen Graham Wafers, die schmecken übrigens auch pur köstlich, Butter, Zucker, Kakao, Ei, Walnüssen und Kokosflocken. In die zweite Schicht kommt wieder Butter, Vanille-Puddingpulver, Creme fraiche und Puderzucker und das Ganze wird mit einer letzten Schicht aus Schokolade abgeschlossen. Ihr seht, die Bars haben nur ganz wenige Kalorien.

Nanaimo Bars

Nanaimo Bars

Rezept reicht für: quadratische Form von 20×20 cm

Nanaimo Bars ein 3-Schichten-Dessert aus Kanada mit gefühlten Millionen Kalorien. ;-)

Zutaten

    Graham Wafers

  • 75 g Weizenmehl
  • 75 g Dinkelmehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50 g eiskalte Butter in kleine Würfel geschnitten
  • 40 g milder Honig
  • 5 EL Vollmilch
  • 1/2 EL Vanilleextrakt
  • Nanaimo Bars
    Erste Schicht

  • 100 g Butter
  • 50 g mit Vanille aromatisierter Zucker
  • 5 EL ungesüsstes Kakaopulver
  • 1 Ei (M)
  • 100 g Graham Wafer Krümel (Rezept siehe oben)
  • 70 g Walnüsse, grob gehackt
  • 130 g Kokosflocken
  • Zweite Schicht

  • 100 g weiche Butter
  • 3 EL Crème fraîche
  • 2 EL Vanille-Pudding-Pulver
  • 160 g Puderzucker
  • Dritte Schicht

  • 100 g dunkle Schokolade
  • 20 g Butter

Zubereitung

  1. Graham Wafers: Die beiden Mehle, Butter, Natron, Salz und Butterwürfel in einen Foodprozessor geben und zu einer gleichmässig krümeligen Masse verarbeiten. Milch, und Honig sowie Vanilleextrak gut vermischen und dann zur krümeligen Masse geben. Foodprozessor einschalten bis sich das Ganze zu einem Teig zusammenfügt. Teig in Klarsichtfolie einpacken und 2 Stunden kühlstellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte besser Silikonmatte 4 mm dick zu einem Rechteck auswallen und in Quadrate (Grösse ist egal) schneiden. Quadrate mit einer Gabel oder Zahnstocher einstechen, aber nicht ganz durchstechen. Ofen auf 180 C aufheizen und die Quadrate 15-20 Minuten in der Mitte des Ofns backen. Gegen Backende beobachen, sie werden rasch zu dunkel. Graham Wafers auf einem Gitter auskühlen. Die Wafers können auch schon ein paar Tage im voraus gebacken werden.
  2. Nanaimo Bars – erste Schicht: Die benötigte Menge Wafers zu Krümel verarbeiten, am besten von Hand, mit dem Foodprozessor werden sie gerne zu fein. Butter, Zucker und Kakaopulver über dem Wasserbad schmelzen. Ei dazugeben und solange unter rühren über dem Wasserbad kochen bis die Masse dicklich (wie Schokoladencreme) ist. Vom Wasserbad nehmen Grahm Wafer Krümel, Walnüsse und Kokosflocken untermischen. Die Masse in die 20×20 cm grosse Form drücken.
  3. Nanaimo Bars – zweite Schicht: Alle Zutaten mischen und cremig aufschlagen bis die Masse hell ist. Die Masse auf der ersten Schicht gleichmässig verteilen.
  4. Nanaimo Bars – dritte Schicht: Schokolade und Butter über Wasserbad schmelzen und dann als dritte Schicht über die zweite Schicht giessen.
  5. Für 1-2 Stunden kühl stellen.
  6. Schritt-für- Schritt-Bildanleitung gibt es beim englischen Nanaimo-Rezept.

Rezept druckenInspiration: Nanaimo Bars

Diesmal ist mir die erste Schicht etwas zu kompakt geraten. Wichtig ist, dass man die Graham Wafers nicht zu fein zerkrümelt. Besser von Hand in einer Tüte zerkleinern als mit dem Foodprozessor. Ansonsten sind sie mir perfekt gelungen. Wer möchte ein Stück probieren?