Das scharfe heilige Oel (Frau choc das wäre doch auch was für dich!) steht in den Abruzzen in fast jeder Küche und jedem Restaurant. Damit werden Pizza, Pasta, Gemüse, Salate oder auch Meeresfrüchte gewürzt. Es ist sehr einfach zum Selbermachen. Im Internet findet man x Anleitungen mit frischen oder getrockneten Peperoncini. Da ich bereits eine erste Ladung Peperoncini getrocknet habe, sind natürlich diese in Einsatz gekommen, sowie – völlig unauthentisch – gedörrte Tomaten.

Manchmal ist es gut, wenn man Sachen aufbewahrt. So konnte ich das Oel in eine gut ausgekochte Sojasauce-Flache füllen, die hat sogar noch einen Filtereinsatz, damit kommt später nur das scharfe Oel ohne Peperoncini raus.

Olio Santo à la zorra
1 Flasche von 2,5 dl Inhalt

Olio santo - Heiliges Oel

4 getrocknete Peperoncini
2 gedörrte Tomaten
1 gut ausgewaschene Sojasauce Flasche (2,5 dl)
gutes Olivenöl

Peperoncini und Tomaten etwas klein schneiden, damit sie durch den Flaschenhals passen. Kerne unbedingt auch in die Flasche geben. Mit Olivenöl auffüllen. Fertig. Jetzt nur noch 2 Wochen ziehen lassen und dann kann man das Oel verwenden.

Wahnsinn, schon nach einem Tag hat sich das Oel rötlich verfärbt. Ich hoffe nur, das Zeug fängt nicht an zu schimmeln. Das war mitunter ein Grund weshalb ich getrockenete Peperoncini verwendet habe. Wenn man frische verwendet sollte man sie mit einer Nadel einstechen und kurz in kochendem Essigwasser blanchieren.