Oliven pimpen, so geht’s!

Ich mache ja soviel wie möglich selber, aber natürlich nicht alles. Oliven zum Beispiel kaufe ich. Aufs selber Einlegen habe ich keine Lust, obwohl ich im Land mit den meisten Olivenbäumen der Welt lebe.

Acebuche – wilde Olivenbäume

Wir haben auch ein paar Bäume im Garten. Das sind aber alles Acebuche, also wild gewachsene Olivenbäume.

Garteneinblick 2017

Diese Bäume bilden kleinere und weniger Früchte als normale Olivenbäume. Die Früchte heissen Acebuchina und werden seit ein paar Jahren zur Herstellung von hochwertigem Bio-Olivenöl verwendet. Um einen Liter „wildes“ Olivenöl herzustellen braucht es zwischen 15 und 20 kg Acebuchina, das ist nicht sehr ertragreich. Die Früchte bestehen nämlich aus viel Stein und wenig Fruchtfleisch und sind deshalb nicht zum Einlegen geeignet. Ich muss also Oliven kaufen, und diese pimpe ich gelegentlich.

Oliven an Paprika-Mandel-Dip in Schälchen

Oliven anmachen

Oliven marinieren ist eine Möglichkeit, die ich gerne mache. Auf Spanisch heissen die so angemachten Oliven Aceitunas aliñadas. Eine andere Möglichkeit ist, die Oliven mit einem selbst gemachten Dip zu vermischen. Am liebsten mache ich ein Dip aus gerösteter Paprika und mit Knoblauch. Beides passt prima zu den Oliven. Damit der Dip etwas dicker wird, binde ich ihn mit Nüssen. Mandeln oder Walnüsse passen gut, ihr kennt es bestimmt von Muhammara.

Die gepimpten Oliven sind perfekt als Tapa, passen aber auch prima zu einem Schweizer Apero.

Oliven an Paprika-Mandel-Dip

Oliven an Paprika-Mandel-Dip

Rezept reicht für: 1 grosse Portion

Oliven ganz einfach mit einem selbst gemachtem Dip pimpen.

Zutaten

  • ca. 100 g Oliven
  • 1/2 rote Paprika, gegrillt und gehäutet
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 1 Prise Salz und wenig Pfeffer

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Dip in einen Foodprozessor geben und solange laufen lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Bei mir darf es gerne noch etwas stückig sein.
  2. Oliven mit dem Dip vermischen und servieren.
Tipp: Paprika lässt sich einfach im Airfryer rösten. ca. 30 Minuten bei 200°C.
Rezept drucken

2 Gedanken zu „Oliven pimpen, so geht’s!

  1. Wir haben im Garten auch wild gewachsene Bäume – statt Mirabellen, Zwetschgen o.ä. ganz kleine säuerliche Früchtchen, die sich kaum vom Kern lösen lassen… Wild Oliven wären natürlich auch cool.

    Das Einlegen scheint ja nicht so kompliziert.

    1. Stimmt, frisch geerntete Oliven einlegen ist nicht so schwierig, man braucht nur die richtigen Oliven. Diese wilden eigenen sich nicht zum Essen, da zu wenig „Fleisch“ dran ist. Leider sind Acebuche nichts für dich, da sie keinen Frost vertragen.

Schreibe einen Kommentar zu Barbara Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben scrollen