Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün) #wirrettenwaszurettenist

2013 hat Stiftung Warentest Fertigpesti getestet. Das Resultat: Von den 30 getesteten Pesti erhielten nur drei die Auszeichnung „gut“!

Höchste Zeit also, dass wir – die Truppe von #wirrettenwaszurettenist – uns Pesto zur Rettung vornehmen. Warum man überhaupt auf die Idee kommt Pesto zu kaufen, verstehe ich nicht. Es gibt nichts einfacheres als Pesto selber machen, und man weiss was alles drin ist. Okay, wenn man es Original mit Mörser macht, dann braucht es etwas Muskelschmalz. Mit der Küchenmaschine ist es jedoch ratzfatz gemacht. Aufpassen muss man nur, dass sich das Pesto beim Zerkleinern in der Maschine nicht zu sehr erhitzt. Kalte Zutaten verwenden und schnell arbeiten, dann wird das was.

Ruebligruen-Pesto (Karottengruen)

Der Klassiker schlechthin ist Basilikum-Pesto. Für die Rettung wollte ich aber was anderes machen. Das Karottengrün-Pesto, welches April Bloomfield letztes Jahr beim Kerrygold Ballymaloe Liftfest vorstellte, wollte ich schon lange mal machen.

Ruebligruen-Pesto

Ich finde es nämlich immer spannend Zutaten zu verwenden, die normalerweise auf dem Kompost landen. Das Karottengrün muss aber wirklich nicht dort enden. Es macht sich wunderbar in diesem Pesto!

Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)

Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)

Rezept reicht für: 1 kleines Gläschen

Pesto muss nicht immer nur mit Basilikum sein. Mit Karottengrün wird es auch ganz lecker!

Zutaten

  • 20 g Karottengrün/Basilikum gemischt
  • 20 g Walnüsse
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 grosszügige Prise Meersalz
  • 10 g selbst geriebener Parmesan
  • 40 g Olivenöl

Zubereitung

  1. Karottengrün und Basilikumblättchen waschen, schleudern und trocken tupfen. Alle Zutaten in einen hohen schmalen Becher geben und mit dem Stabmixer in die gewünschte Konsistenz pürieren.
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Nachmachen empfohlen und auch unbedingt noch bei meinen Mitrettern vobeischauen!

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23 Gedanken zu „Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün) #wirrettenwaszurettenist

  1. Liebe Zorra!
    Pesto aus Karottengrün steht schon so lange auf meiner Nachmachliste – finde die Idee nämlich so klasse, komplett alles von den leckeren Karöttchen zu verwerten. Danke für die Erinnerung! Lg, Miriam

  2. Liebe Zorra,
    super, was für eine klasse Idee. Ich kann es kaum erwarten bis das Grün meiner Karotten soweit ist und ich es ausprobieren kann dieses sicher köstliche Pesto.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Ingrid

  3. Liebe Zorra,
    Karottengrün – was für eine tolle Idee. Neulich stellte ich fest, dass Karotten, die ein paar Tage liegen bleiben, wieder Grün ansetzen. das sah so schön aus, dass ich es schade fand, es nicht zu nutzen. Nur war ich mir unsicher, was man generell daraus machen könnte. Für das nächste Mal bin ich dank dir jetzt super vorbereitet :-)
    Liebe Grüße, Franzi

  4. Klasse! Jetzt brauch ich nur noch zu warten, bis meine Karotten im Garten geerntet werden können, dann kann ich das auch nachmachen, was du da Schönes herzeigst. Ich hab noch nie Karottengrün gegessen, schmeckt das nach Karotten oder ganz anders?
    lg. Sina

    1. Das Grün riecht ganz stark nach Karotte, aber dann im Pesto schmeckt es einfach nach grün. Aber nicht unangenehm. ;-) Vor allem ist mein Basilikum zurzeit sehr geschmacksintensiv, der hat alles etwas übertüncht. Nächstes Mal mache ich weniger oder gar keinen Basilikum rein.

    2. Das Grün riecht ganz stark nach Karotte, aber dann im Pesto schmeckt es einfach nach grün. Aber nicht unangenehm. ;-) Vor allem ist mein Basilikum zurzeit sehr geschmacksintensiv, der hat alles etwas übertüncht. Nächstes Mal mache ich weniger oder gar keinen Basilikum rein.

  5. Ich schließ mich da der Frage von Sina an – wie schmeckt das Grün denn? ^^ Ich finds übrigens witzig, dass Du das Karottengrün verwendest. In meinem Beitrag hab ich nämlich noch geschrieben, dass ich gehört habe, dass das geht (ich hab ja direkt die Möhre genommen fürs Pesto ^^).

    LG Jette

  6. Ich habe mich auch des Öfteren gefragt, ob man aus dem hübschen und duftenden Möhrengrün nicht was machen kann. Dann sah ich einen Bericht im Fernsehen über einen bekannten Gemüsekoch, der ebenfalls damit experimentiert, aber noch nicht wirklich echten Geschmack aus dem Kraut kitzeln könnte. Wenn du allerdings sagst, Möhrengrün-Pesto schmeckt, dann glaube ich dir das aufs Wort. Wenn mir mal Biomöhren unterkommen, probiere ich das auch. Danke!

  7. witzig und überraschend war es für mich, als ich vor wenigen Jahren durch Zufall erfahren habe, dass Karottengrün essbar ist!! und jetzt dieses Pesto… super!! lg

  8. Das ist mal eine tolle Idee. So kann man die Karotten komplett verwerten. Ich schließe mich Peter an und glaube ohne Basilikum würde was fehlen. Mann kann den Anteil ja reduzieren.

    Gruß Katrin

  9. Man kann also wohl fast alles, was grün ist, zu Pesto verarbeiten? :D Das klingt toll und sieht auch wirklich gut aus! Das kommt auf die lange Liste mit Dingen, die ich unbedingt mal ausprobieren muss!

    Liebe Grüße!

  10. Früher hatte ich mal aus einer Zeitung einen Schnipsel herausgerissen und über den Herd gehängt, darin stand, welche Grüns man essen kann und was nicht – und Karottengrün war bei den nicht-essbaren Sachen dabei! Ich hatte es also jahrelang in den Kompost gegeben… Den Zeitungsschnipsel habe ich schon längst weggeworfen, Karottengrün kann man essen, das weiß man heutzutage wieder. Und als Pesto ist das natürlich klasse, so schön würzig!

  11. Ich habe es schon bei einem anderen Beitrag geschrieben: Ich bin echt begeistert, aus was man alles Pesto machen kann. Ich werde das auf jeden Fall mal testen :)
    Lg Jeanette

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