So schön, wie es auf dem Land in Andalusien ist, manchmal fehlt mir die Auswahl von städtischen Supermärkten. Im Umkreis von 50 Kilometer gibt es zum Beispiel nur zwei Ölsorten zu kaufen. Sonnenblumenöl und Olivenöl. Vom Olivenöl gibt es – Andalusien steht ja quasi für Oliven – eine riesengrosse Auswahl verschiedenster Marken und Qualitäten. Das ist auch ganz toll, ich liebe Olivenöl und habe immer verschiedene Flaschen offen. Aber wie heisst es so schön. «Abwechslung macht das Leben süss», von daher probiere ich gerne auch mal was Neues.

Rama Bratprofi

Rama Bratprofi ist nicht neu. Neu ist das Packungsdesign, und dass es ab sofort im Kühlregal, und nicht wie bisher im Ölregal, zu finden ist. Glücklicherweise ist diese Platzierung im Kühlregal nur Marketing, das heisst die Flaschen lassen sich auch weiterhin bei Zimmertemperatur lagern, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Mein Kühlschrank ist meist brechend voll, da bin ich froh wenn ich so viele Produkte wie möglich ausserhalb des Kühlschrankes lagern kann.

Rama Bratprofi gibt es wie bisher in zwei Geschmacksrichtungen. Rama Bratprofi besteht aus einem Mix aus Raps-, Leinsamen- und Sonnenblumenöl. Rama Bratprofi Olive besteht, wie schon der Name verrät, aus einem Mix aus Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl. Der Vorteil dieser Produkte laut Hersteller – sie sollen deutlich weniger spritzen als herkömmliches Öl, das Anhaften in der Pfanne verhindern und können ausserdem hoch erhitzt werden. Zum Frittieren sind sie jedoch nicht geeignet. Was mich nicht stört, ich frittiere nie.

Was das Versprechen «kaum Spritzer» anbelangt, war ich skeptisch. Aus Erfahrung weiss ich, dass beim Braten von Fleisch ein feiner Bratdunst entsteht, der die ganze Küche mit einem Fettfilm überzieht. Nach ein paar Mal Braten muss man die Küche einer Generalreinigung unterziehen. Ich gestehe, ich bin putzfaul. Von daher brate ich seit einiger Zeit draussen, so muss ich danach nur die mobile Kochplatte reinigen. So habe ich auch bei diesem Test die Bratsessions nach draussen verlegt.

Schweinefilet Rama Bratprofi

Normalerweise ist der Chromteil der Kochplatte (sieht man unten rechts im Bild) beim Braten schon nach kurzer Zeit voller Fettspritzer. Beim Anbraten mit Rama Bratprofi entstehen tatsächlich deutlich weniger Spritzer. Auch beim Braten der Zucchiniwürfel für den Couscous mit Rama Bratprofi Olive sind kaum Spritzer entstanden, wobei ich da auch mit weniger Hitze gebraten habe.

Rosa Schweinefilet mit Feigen auf Zucchini-Couscous


Meine Tipps für ein perfektes Bratergebnis

  • Bratgut so trocken wie möglich in die Pfanne legen, so gibt es auch weniger Spritzer.
  • In einer unbeschichteten Bratpfanne am besten so heiss wie möglich braten. Wichtig, das Öl erst in die Pfanne geben, wenn die Pfanne wirklich heiss ist.
  • In einer beschichteten Bratpfanne kann man das Öl von Anfang an in die Pfanne geben, dafür sollte man nicht zu heiss braten.
  • Die Wahl der richtigen Pfannen-Grösse ist wichtig. Ist die Bratpfanne zu klein, kühlt das Ganze zu schnell ab, so fängt das Bratgut an zu kochen statt zu braten.

Gebraten habe ich ein ganzes Schweinefilet mit Feigen vom eigenen Baum. Das Fleisch habe ich erst nach dem Braten gewürzt. Salzen könnte man theoretisch schon vorher, pfeffern würde ich aber nicht, da der bei der grossen Brathitze verbrennt.

Rosa Schweinefilet mit Feigen und Zucchini-Couscous

Geschmacklich finde ich beide Produkte eher neutral, auch Rama Bratprofi Olive. Da bin ich wohl den Geschmack des andalusischen Olivenöls gewohnt. Die Dosierung von Rama Bratprofi geht einfach und es zieht nichts an, so hat man keine schmierigen Flaschen. Für mich auch ein Pluspunkt.

Rosa Schweinefilet mit Feigen auf Zucchini-Couscous

Rosa Schweinefilet mit Feigen auf Zucchini-Couscous

Rezept reicht für: 2 Personen

Rosa gebratenes Schweinefilet auf schmackhaftem Zucchini-Couscous.

Zutaten

  • 1 kleines Schweinefilet
  • 2-3 Knoblauchzehen, in der Schale angedrückt
  • 1 Zweiglein Thymian
  • 4 frische Feigen, halbiert
  • 1 EL Rama Bratprofi
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, mittelgrob gemörsert
  • 2 Pimentkörner, mittelgrob gemörsert
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 75 ml Cava
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • Zucchini-Couscous

  • 1 kleine Zuchini, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 EL Rama Bratprofi Olive
  • Salz und wenig Pfeffer
  • 1 frischer Peperoncino, fein gehackt
  • 150 g Couscous
  • 1 TL Ras-El-Hanout
  • 225 ml heisse Geflügelbrühe
  • etwas frische Minze

Zubereitung

  1. Ofen mit einer ofenfesten Servierplatte auf 130 C Unter-/Oberhitze aufheizen.
  2. Schweinefilet in einer Bratpfanne in Rama Bratprofi mit den Knoblauchzehen und Thymianzweiglein 2 Minuten anbraten. Feigenhälften dazu geben das Filet wenden und nochmals 2-3 Minuten braten. Das Filet, Knoblauchzehen und Feigen auf die vorgeheizte Platte geben. Filet dabei würzen danach alles für ca. 20 Minuten bzw. bis der Bratenthermometer 63 C anzeigt in den Ofen geben.
  3. In der Zwischenzeit Zucchiniwürfel und Zwiebeln in einer beschichteten Bratpfanne in Rama Bratprofi Olive anbraten, wenig salzen. Sobald die Würfel Farbe angenommen haben Couscous, Peperoncino und Ras-El-Hanout dazugeben kurz mitbraten mit Geflügelbrühe ablöschen. Pfanne zudecken, vom Herd nehmen und 3-4 Minuten quellen lassen.
  4. Den Bratensatz in der Bratpfanne vom Schweinefilet mit Cava und Geflügelbrühe auflösen und etwas einköcheln lassen.
  5. Schweinefilet aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten vor dem Aufschneiden zugedeckt ruhen lassen. Danach schräg in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Fleischsaft auffangen und zusammen mit dem aufgelösten Bratensatz unter den Couscous mischen.
  6. Couscous auf die Teller verteilen, Schweinefilet und Feigenhälften darauf geben. Mit etwas Minze dekorieren. Sofort servieren.
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//Werbehinweis: Dieses Rezept und dieser Beitrag sind im Rahmen einer Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von Rama Bratprofi entstanden. Vielen Dank für das Vertrauen. //