Reste vom Feste – Chnöpfli-Pfanne

Rebekka von Pfanntastisch! hat mit dem Blog-Event CXXVI – Aus der Pfanne das perfekte Thema für Dezember/Januar gewählt, denn in so einer Bratpfanne lassen sich schnell und einfach die Reste vom Feste verarbeiten.

Chnoepfli-Pfanne

Wie man sehen kann blieben bei uns von den Weihnachtsschlemmertagen ein paar Chnöpfli übrig. Wer sich fragt was Chnöpfli sind, den Unterschied zu Spätzli habe ich schon mal beschrieben. Kurz gesagt, Chnöpfli werden im Gegensatz zu Spätzli nicht geschabt, sondern durch ein Chnöpflisieb, ich nehme die Rückseite einer Röstiraffel, gestrichen. Chnöpfli sind dadurch mehr rund als lang, sehen also aus wie kleine Knöpfe, daher auch der Name Chnöpfli.

Die Chnöpfli-Reste waren übrigens beabsichtigt. Ich mache davon immer ein paar mehr. Wir lieben sie nämlich auch gebraten als Beilage, oder wie hier als Hauptgericht mit Zwiebelschweize und Käse. Das mag aber nur ich, weil Y. isst ja keinen Käse.

Chnöpfli-Pfanne

Chnöpfli-Pfanne

Rezept reicht für: 1 Person

Chnöpfli-Reste? Dann ist das eine gute Restenverwertung.

Zutaten

  • 150-200 g selbstgemachte Chnöpfli vom Vortag
  • 1 1/2 EL Butterschmalz
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 TL Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g geriebener rezenter Käse, z.B. Appenzeller

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Zwiebelringe bemehlen, salzen und pfeffern. Alles gut vermischen.
  2. In einer Bratpfanne 1 EL Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebelringe darin zuerst auf mittlerer, dann auf kleiner Hitze goldbraun braten. Herausnehmen und warm stellen.
  3. Restliches Butterschmalz in die Bratpfanne geben und schmelzen lassen. Chnöpfli zugeben und rundum anbraten. Gegen Ende Käse untermischen.
  4. Bratpfanne vom Herd nehmen, Zwiebelschweize auf den Chnöpfli verteilen und sofort servieren.

Tipp: Dazu passt ein grüner Salat

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Blog-Event CXXVI - Aus der PfanneNoch ein paar Worte zum Thema Bratpfanne. Meiner Meinung nach braucht man mindestens zwei Stück. Eine unbeschichtete und eine beschichtete. Die beschichtete nimmt man für delikate Lebensmittel, die nicht anhaften sollten wie Fisch, oder wenn man Fett sparen möchte. Die unbeschichtete Pfanne nehme ich für alles andere, die mit dem Deckel sogar auch manchmal zum Schmoren.

Ich persönlich besitze 10 Bratpfannen in verschiedenen Grössen und Materialen. Für diese Chnöpfli-Pfanne habe ich die kleine Eisenpfanne verwendet. Auch weil sie sich mit dem mitgelieferten Holzuntersetzer perfekt eignet um solche Pfannengerichte direkt darin zu servieren. Ich sag nur, sieht hübsch aus und gibt erst noch weniger Abwasch!


3 Gedanken zu „Reste vom Feste – Chnöpfli-Pfanne

  1. Selbstgemachte Spätzle oder auch Chnöpfli habe ich noch nicht probiert, aber das Foto macht solchen Appetit darauf, dass es nicht mehr lang dauern kann! Danke für deinen Beitrag zum Thema!

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