Rosmarin-Shortbread für Mel

Die liebe Ariane von Kulinarische Momentaufnahmen hat mir als Weihnachtsüberraschung selbstgebackenes Rosmarin-Shortbread zugeschickt. Ich habe das Päckli, dank spanischer Post, etwas verspätet, das heisst erst am 4. Januar erhalten. Zum Glück hält sich Shorbread gut, und dieses war so lecker, dass ich Ariane ums Rezept gebeten habe. Sie war so lieb und hat es mir verraten, es stammt aus dem Buch Homemade von Yvette van Boven.

Meine Zwillingsschwester im Geiste Mel von Pimpimella feiert heute ihren Geburtstag. Die Gelegenheit das Rosmarin Shortbread zu backen, denn ich bin mir sicher die schmecken auch dem Geburtstagskind. Wir haben schliesslich fast denselben Geschmack.

Rosmarin-Shortbread

Wie gesagt, Ariane hat mir das Rezept verraten, ich hab mich schlussendlich jedoch für ein eigenes entschieden. Eine Kreuzung von Bovens und diesem BBC Food Shortbread-Rezept.

Rosmarin-Shortbread

reicht für: 1/2 Blech

Rosmarin-Shortbread

Schön mürbes Shortbread. Der Rosmarin verleiht dem Rezept den speziellen Kick.

Zutaten

  • 80 g Zucker
  • 20 g kanadischer Ahornsirup
  • 4-6 EL feingehackter frischer Rosmarin
  • 200 g weiche Butter
  • 1 grosszügige Prise Salz
  • 280 g Mehl
  • 40 g Maizena
  • frische Rosmarin-Nadeln zur Deko

Zubereitung

  1. Alle Zutaten ausser Rosmarin-Nadeln in den Foodprozessor mit Messer geben und so lange laufen lassen bis die Zutaten zu einem Teig zusammenkommen.
  2. Teig für mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  3. Teig 1 cm dick auswallen gegen Schluss die Rosmarin-Nadeln gleichmässig darüber verteilen.
  4. Mit der Rückseite eines Messers den Teig in längliche Rechtecke teilen und mit etwas Abstand auf dem Blech verteilen.
  5. Den Teig mit einer Gabel gleichmässig einstechen.
  6. In der Mitte des auf 170 C vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.
  7. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
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Ein Problem ist zum Schluss aufgetaucht. Ich habe das Shortbread ohne Abstand zwischen den einzelnen Stücken auf einer Silikonmatte gebacken.

Rosmarin-Shortbread

Laut van Boven kann man das Shortbread nach dem Backen einfach auseinander brechen. Ich konnte das nicht. Lauter grosse Krümmel, ausser die drei die man auf dem Foto sieht. Die Silikonmatte empfiehlt sich übrigens auch nicht für solche Kekse. Die Matte wellt sich, besser Backpapier verwenden. Optisch ist mein Shortbread deshalb ein bisschen misslungen, geschmacklich aber der Hammer! Ich hoffe das Geburtstagskind verzeiht mir, ich werde sie nochmals backen und mir dann etwas mehr Mühe geben. Versprochen!

Happy Birthday liebe Mel. Geniess deinen Tag!


13 Gedanken zu „Rosmarin-Shortbread für Mel

  1. Liebe Zorra, bei der Erwähnung „Foodprocessor“ sammelt sich so ein Tränchen in meinem Augenwinkel… Nix Foodprocessor. Geht hoffentlich auch mit Rührgerät.
    schnief…. claudia

  2. REPLY:
    Yes. hatte ja Ariane auch schon angebettelt um das Rezept und die Liebe hat es mir geschickt. Und jetzt kommst du mit einer Variation.. Grummel…die klingt auch gut..Sag, warum hast du dich für deine Variante entschieden?
    Ich bin ja jetzt im backen nicht so stark und freu mich immer über idiotensichere Rezepte.

  3. Wenn und falls mein kroatischer Rosmarin den Winter überlebt, dann werd ich das backen- Shortbread ist was ganz Feines und so eins kriegt man eh nicht zu kaufen. Scheint auch nur wenig süß zu sein?

  4. REPLY:
    Ich bin ja mit meine 100 Rosmarinstöcken gesegnet. Jetzt sind die Triebe auch zart. Im Sommer ist er meist holzig. Süss sind die Dinger schon, aber nicht zu süss. Ich finde sie einfach oberhammerlecker! ;-)

  5. REPLY:
    Muchas Gracias!
    Für den Link-Tipp und dafür dass du mir jetzt echt eine schwere Entscheidung beschert hast. ;-)
    Aber das mit dem Originalrezepten kenn ich – sich dran halten geht nicht.

  6. Shortbread hat eine indische Verwandte und heißt Nankhatai. Daher weiß ich, dass das so seine Tücken hat. Dein tolles Shortbread inspiriert mich aber, auch einmal eines zu backen. Gut zu wissen, dass das mit den Null-Abstand nicht immer funktioniert.

    Deine Zutaten sind sehr edel. Kanadischer Ahornsirup ist einfach ein Gedicht. Und die Kombination mit Rosmarin kann ich mir super vorstellen.

    LG Anna

  7. Oh Zorra, Deine Variante hört sich auch köstlich an, ich glaub´ich muss noch mal backen ;) Ich hatte das Problem mit den Krümeln nicht und konnte es ganz leicht voneinander trennen. Auf Backpapier ist es wohl wirklich besser und es war noch lauwarm, als ich begonnen habe die Shortbreads voneinander zu trennen.

    Liebe Grüße aus dem verschneiten Berlin

  8. Danke für die schöne Variante, wird sicher bald gebacken. Kann man statt Ahornsirup auch normalen Honig nehmen? Mir wird von dem Sirup ziemlich übel…
    Viele Grüße!

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