Rustikales Brot

Jaja, seit ich die neue Maschine habe, hat mich der Brotbackwahn wieder voll im Griff. Diesmal ist es ein Brot von Hamelman geworden. Leider besitze ich sein Buch nicht, aber man findet Rezepte im Netz unter anderem bei ihr und ihr.

Mit dem Einschneiden des Brotes vor dem Backen hatte ich wieder mal Probleme. Das Einschneiden selbst ging gut – ich habe aus der Schweiz Rasierklingen mitgenommen, hier kosten sie ein Vermögen –

Rustikales Brot im Körbchen

aber das schön aufgegangene Brot ist beim dritten Schnitt ziemlich zusammengesackt. Ob ich es je mal auf die Reihe kriege? Ich wünsche es mir.

Das Brot ist etwas dunkel geraten, geschmacklich gut, wird aber superschnell trocken, vor allem an der andalusischen Sonne. ;-) Es erinnert mich ans Bauernbrot.

Rustikales Brot
1 Laib

Rustikales Brot

Vorteig
250 g Mehl
150 g Wasser
1/8 TL Trockenhefe

Teig
150 g Mehl
50 g Vollkornmehl
50 g Roggenmehl
170 g Wasser
10 g Salz
1/2 TL Trockenhefe

Für den Vorteig alle Zutaten gut vermischen. Es ergbit ein ziemlich fester Teig. Zugedeckt 12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Für den endgültigen Teig alle Zutaten mit der Küchenmaschine auf Stufe 1 (Bosch MUM 8) 3 Minuten kneten. Danach Vorteig stückweise dazugeben, auf Stufe 2 (Bosch MUM 8) weitere 2 1/2 Minuten fertigkneten.
Den Teig in einer Schüssel zugedeckt 2 1/2 Stunden gehen lassen, 2 x 1 Stretch & Fold (nach jeweils 50 Minuten) machen.
Teig aus der Schüssel nehmen formen und in ein langes oder rundes Gärkörbchen legen. Nochmals 1 1/4 oder 1 1/2 Stunden zugedeckt gehen lassen.
Ofen auf 230 Grad vorheizen. Vor dem Einschiessen des Brotes Ofen mit Wasser besprayen. Brot vorsichtig aus dem Körbchen nehmen, einschneiden. In den Ofen geben, nochmals Wasser sprayen, und 30-35 Minuten backen. Nach 15 Minuten kurz die Ofentüre öffnen, damit der Dampf entweichen kann, und das Brot trocken fertiggebacken werden kann.
Brot wie gewohnt auf einem Gitter auskühlen lassen.

Feines Brot zum Frühstück mit „Anke und Konfi“.


11 Gedanken zu „Rustikales Brot

  1. Sie haben es schon auf die Reihe gekriegt! Wahrscheinlich muss der Teig beim Einschneiden zusammensacken. Wenn das Ergebnis dann so aussieht wie das fertige Brot vom Foto , kann nichts schiefgelaufen sein! Wunderbares foto: man kann das Brot förmlich riechen und spürt die warme (heiße?) andalusische Sonne! Liebe Grüße aus Österreich Gabi

  2. das schaut supertoll aus… ich muss mich da auch mal ranwagen, aber ohne küchenmaschine werde ich wahrscheinlich nicht weit kommen.

  3. Mit Rasierklingen tue ich mich auch sehr schwer, habe normalerweise ein Teppichmesser, welches ich vor dem Schnitt in Mehl tauche, damit schneidet es sich besser.

    Gestern habe ich deine feinen Mutschli nachgebacken (zum wiederholten Mal) und weil ich sowieso gerade mein Elektromesser für meine neueste Torte in Gebrauch hatte, habe ich einmal die Mutschli mit dem Elektromesser eingeschnitten, das ging super, ohne jeden Druck oder sonstige Schwierigkeiten. Heute werde ich es bei meinem Brot auch einmal verwenden, ich berichte dann!

    Liebe Grüße

  4. REPLY:
    Man braucht nicht unbedingt eine Küchenmaschine. Man kann den Teig auch von Hand kneten. Ist nur etwas anstrengend, man kann sich den Eintritt für’s Fitness sparen. ;-)

  5. REPLY:
    Ich habe mal die Klingen vom Teppichmesser genommen. Die waren mit einem merkwürdigen Oel eingefettet. Ich habe sie natürlich vor Gebrauch gewaschen, dann fingen die Klingen an zu rosten. Hier rostet alles!

    Guter Tipp mit dem Elektromesser. Ich besitze leider keins.

    Ich glaube Petra hatte Recht, ich habe das Brot zu lange aufgehen lassen, denn beim Landbrot ging’s ohne Probleme. Kann natürlich auch an der Art vom Einschneiden liegen. Ein Kreuz ist schwieriger als zwei Längsschnitte.

  6. Also diese Vorschau-Mini-Popups sind sowas von obermühsam, ich kann Deine Rezepte gar nicht mehr in Ruhe betrachten :(

  7. REPLY:
    Ich muss dann immer der Cursor extra auf die Seite fahren wenn ich die Seite runterscrolle mit meinem MacBook und wenn ich’s vergessen habe, dann pops halt ständig up und ich kann nicht mehr weiterlesen. That’s it.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben scrollen