Ich hatte noch zwei Eigelb übrig – eins vom Apfel-Wasabi-Sorbet und eins von der Zuger Kirschtorte. Auch muss ich unbedingt den Basilikum ernten sprich aufbrauchen bevor die kalten Tage kommen. Denn leider hat noch kein Basilikum den milden andalusischen Winter überlebt. Sehr wahrscheinlich mache ich etwas falsch…

Wie man auf dem unteren Bild sehen kann habe ich diesmal die Nudeln von Hand bzw. mit dem Teigrädli geschnitten, deshalb sind sie etwas unregelmässig geworden. Bei der Zubereitung haben sie stark nach Basilikum gerochen. Nach dem Kochen war der Geruch ziemlich verflogen und auch im Mund war der Geschmack nicht wie erwartet. Dennoch waren sie sehr lecker. Y. hat nur eine Probierportion bekommen, er war aber begeistert und das will was heissen.

Selbstgemachte Basilikum-Nudeln à la Caprese oder so…
ergibt 1 grosse Portion

Selbstgemachte Basilikum-Nudeln à la Caprese oder so...

Nudelteig
2 Eigelb
1 EL Olivenöl
25 g Basilikumblätter
100 g fein gemahlener Hartweizengriess

Sauce
1 PortionTomatensauce
1/2 Mozzarella, in Würfeli geschnitten

Eigelbe, Olivenöl und Basilikum mit einem Stabmixer pürieren. Zum Hartweizengriess geben und von Hand zu einem festen Teig verkneten. Wenn nötig noch etwas Wasser zugeben.

Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach auswallen. Ich habe dafür meinen Pastaaufsatz der Küchenmaschine verwendet. Und bin vorgegangen wie hier unter dem Titel Ausrollen und Schneiden beschrieben.

Sobald der Teig ausgerollt ist mit dem Teigrädli Nudeln schneiden.

Selbstgemachte Basilikum-Nudeln

Entweder sofort verwenden oder ein paar Stunden antrocknen lassen. 3-4 Minuten kochen mit der Sauce und dem Mozzarellawürfeli vermischen und sofort servieren.

Dieser Nudelteig eignet sich nicht zum Trocknen, da bekommt er irgendwie einen grasigen Geschmack. Also immer frisch verwenden.