Da auch andere Gummibärchen zu produzieren scheinen, möchte ich gerne mein perfektes Quittengelee-Rezept – das ich inzwischen herausgetüfftelt habe – verraten. Das Gute ich brauche keine Zusatzstoffe, kein Gelierzucker, kein Pektin. Sondern nur Quitten, Wasser, Zucker und Zitronensaft. Wichtig ist, dass man nicht zuviel Gelee auf einmal produziert, dann klappt es jedenfalls bei mir.

Zuerst stellt man den Quittensaft her und zwar mache ich das so:

Quittensaft

ca. 1kg Quitten
Wasser

Mit einem Tuch die pelzige Haut der Quitten abreiben. Früchte waschen und vierteln. In einer grossen Pfanne geben, knapp mit Wasser bedecken und halb zugedeckt ca. 35 Minuten weich kochen. Ab und zu mit einer Kelle umrühren. Vom Herd nehmen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen. Am nächsten Tag, alles erwärem und durch ein feines Tuch giessen, abtopfen lassen. Nicht zu stark ausdrücken, sonst wird das Gelee trüb. (ergibt ca. 8 dl)

Quittengelee
400 g Quittensaft
270 g Zucker
1 EL Zitronensaft

400 g Quittensaft abwägen. In eine Pfanne geben (wichtig grosse Pfanne). Zucker und Zitronensaft beigeben. Unter Rühren aufkochen, Hitze wenig reduzieren (bei mir Stufe 8 von 10) unter weiterem Rühren sprudelnd 8 Minuten einkochen. Sofort in abgekochte Gläser füllen. Die 5 Minuten auf den Kopf stellen.

2. Portion genauso verfahren, jedoch nur 7 1/2 Minuten kochen. Irgendwie braucht die 2. Portion weniger Kochzeit. Ich nehme an, weil die Pfanne schon heiss ist.

Ich habe das ganze auch schon mit weniger und auch mehr Quittensaft gemacht (die Zuckermenge natürlich angepasst), das ging aber in die Hosen.