Spinatpizza

Die beste Spinat-Pizza habe ich immer bei „Da Paolo“ in Genf gegessen. Wie es scheint, ist da Paolo heute, nach so vielen Jahren, immer noch gut. Aber da Genf ja nicht gleich ums Eck liegt, habe ich es gestern zum zweiten mal selbst versucht.

Spinatpizza Bilder bei flickr

Pizzateig für 4 Personen
500 g Weissmehl
1 1/2 TL Salz
20-25g Hefe oder 1 Pack Trockenhefe
3 dl lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe mit einem Teil des Wasser anrühren. Olivenöl zum restlichen Wasser giessen, mit der Hefe zum Mehl giessen, erst dann alles mischen. Den Teig kneten, bis er nicht mehr klebt, weich und geschmeidig ist. In der Schüssel zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen.

Ich habe die ganze Menge gemacht und portionsweise eingefroren. So hat man immer Teig zur Hand. Den Teig im Kühlschrank auftauen und aufgehen lassen. Wenn’s schnell gehen muss, ausserhalb des Kühlschrank auftauen und -gehen lassen. Kurz kneten und Teigboden formen.

Belag
tiefgekühlte Spinatblätter*
2 Knoblauchzehen gepresst
eingemachte Tomaten
Olivenöl
Mozzarella in Stücke gezupft
Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Knoblauch in etwas Olivenoel andünsten. Temperatur etwas erhöhen, aufgetaute Spinatblätter dazugeben. Gut mischen, bzw. Blätter auseinanderzupfen. Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Auf die Seite stellen.

Pizzateig auf die gewünschte Grösse auswallen. Jeweils ein kleines Stückchen Käse an den Rand legen. Rand umfalten. So hat man einen mit Käse gefüllten Rand. Sehr lecker! Teig mit einer Gabel einstechen. (Da beim ersten Versuch, der Teig nach dem Backen steinhart war, habe ich dieses mal etwas Olivenöl auf den Teigboden gegeben. Es hat geholfen.) Etwas von der eingemachten und etwas Mozarella drauf, dann folgt Spinatmasse und oben drauf nochmals Käse und ein paar Tropfen Olivenöl.

Backen: ungefähr 10-15 Minuten bei 230 Grad Unter- und Oberhitze. Tipp: Das Blech im Backofen aufheizen, dann Pizza auf das heisse Blech geben.

* Man kann natürlich auch frischen Spinat verwenden. Spinat ist kein Lagergemüse und sollte nicht länger als 2 Tage aufbewahrt werden, deshalb ist Tiefkühlware hier eine gute Alternative.

Da der Mozzarella alle war, habe ich Kuhmilch-Feta verwendet. Der schmilzt halt nicht so gut. War aber trotzdem lecker. Anstelle von Mozzarella könnte man sicher auch frischen Ziegenkäse oder Ricotta verwenden. Genau, so mach ich die Pizza das nächste Mal!

Ach ja, und weil nicht alle gerne Käse mögen, gab’s auch noch eine Kartoffel-Pizza Bilder bei flickr.


7 Gedanken zu „Spinatpizza

  1. …was ich mit dem restlichen frischen Spinat mache, den ich noch im Kühlschrank habe… Ziegenkäse-Feta ist auch da, aber ich denke, den Teig werde ich fertig kaufen… und oben drauf kommen noch frisch geröstete Pinienkerne…

    Ob getrocknete Tomaten (mangels eingemachtem) auch dazu schmecken?

    Wird probiert, danke! :-)

  2. REPLY:
    kann man ja drauflegen was man will. Sag mir, wie es mit den getrockneten Tomaten geworden ist. Bis jetzt habe ich hier noch keine getrockneten Tomaten zum kaufen gesehen. Muss ich wohl oder übel mal selbst machen. Ich habe ein bisschen Angst, dass sie faulen statt trocknen, da es ja hier schon ziemlich feucht ist, vor allem Nachts.

    Pinienkerne oben drüber ist eine gute Idee.

  3. mein Freund behauptet, Fleisch und überbackener Käse zusammen auf einer Pizza wirke krebserregend. Hat davon schon mal jemand was gehört ?

  4. Mit deiner Spinatpizza hast du mir richtig Hunger gemacht, Gründonnerstag ist zwar vorüber, aber da ist ja auch noch der Ostersamstag :-)

    LG

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