Tapas – Pimentos de Padrón

Endlich mal ein spanisches Rezept hier im kochtopf…

…aber kein andalusisches. Die grünen circa 5 cm langen Pimentos de Padrón wachsen in in der Umgebung des Ortes Padrón in Galicien. Dort in Nordspanien ist auch der Urspung dieses Gerichts, welches als Entrée oder Tapa serviert wird.

Tapas - Pimentos de Padrón

Die Paprikasorte Capsicum annuum gelangte nach der Entdeckung Amerikas nach Spanien. Auch nach Padrón, wo sie vermehrt wurden. Die Sorte veränderte sich im Laufe der Jahre und wurde zu dem, was man heute als Pimentos de Padrón kennt. Typisch für die Schoten ist der unterschiedliche Schräfegrad. Ein galicisches Sprichwort lautet:

Paprikas aus Padrón: Einer scharf, der andere nicht.

10-25 % sind scharf. Bei meiner Portion war keine scharfe Schote dabei. Uff!

Pimentos de Padrón

Pimentos de Padrón

Rezept reicht für: 2-4 Personen

Mit etwas Glück oder Pech ist keine Schote scharf. ;-)

Zutaten

  • 250 g Pimentos de Padrón
  • 3-4 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz

Zubereitung

  1. Pimentos de Padrón waschen und gut abtrocknen. Stiele nicht entfernen, die sind praktisch für Fingerfood.
  2. Oel erhizten Pimentos ins Oel geben, Hitze reduzieren, Topf zudecken und die Schoten insgesamt ca. 20 Minuten braten. Ab und zu umdrehen, damit sie überall gleich braun werden. Vor dem Servieren mit dem groben Meersalz bestreuen und heiss servieren.

Rezept druckenVariation: Gegen Ende der Bratzeit fein gehackter Knoblauch zugeben.


5 Gedanken zu „Tapas – Pimentos de Padrón

  1. Jaaaa! Pimentos de padrón! Die gab es ständig als Tapas während meines Auslandsjahr in Madrid. Ich bin ganz glücklich, dass es die kleinen Paprika inzwischen sogar regional angebaut hier in der Gegend gibt. Noch hab ich sie zwar nicht entdeckt, aber im Sommer gibt es die definitiv auch bei mir wieder.
    Liebe Grüße und ich freu mich auf weitere spanische (Heimweh)Rezepte. Miriam

  2. Ja, die sind super, mag ich total gerne! Aber nur, wenn sie etwas scharf sind… ;-)

    Inzwischen kriegt man hier so ähnliche, namens Bratpaprika oder so ähnlich. Die mache ich immer mal. Genau wie Du, mit Olivenöl und grobem Salz. Mögen wir.

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