Seit etwa einem Jahr fällt mir immer mal wieder an Gemüseständen ein Blattgemüse mit dem Namen “Rappa” auf. Nun habe ich mich mal getraut und beherzt zugegriffen. Laut Händler kann man Rappa roh wie Salat essen oder auch wie zum Beispiel Spinat zubereiten. Ich fand im Netz noch den Hinweis, dass Blanchieren ein geeignetes Mittel ist, Rappa etwas bekömmlicher zu machen.

Also gab es eine Salateigenkreation aus gebratener Paprika, Zucchini, Rappa und Weintrauben:

salat_rappa

Paprika und Zucchini habe ich in ordentlich Olivenöl kurz angebraten, sollte noch knackig bleiben. Zum Ende hin 2 Zehen feingeschnittene Knoblauchzehen vorsichtig mitbraten (sollte keine Farbe bekommen) und dann mit einer Mischung aus Senf, Weißwein, etwas Zucker, Salz und Pfeffer ablöschen und vom Herd nehmen. Mit dem Öl verbindet sich der Weißwein und der Senf zu einer tollen Sauce.

Den Rappa von holzigen Enden befreien und in Salzwasser blanchieren: Stiele etwa 3 Minuten (ich habe die dicken Stengel längs geteilt) und die Blätter 1 Minute. Danach kalt abschrecken, zusammen mit halbierten Weintrauben zu den Paprika geben. Gut unterheben und einige Minuten durchziehen lassen.

Bei uns gab es noch ein wenig Schinken dazu und obendrauf ein paar Frühlingszwiebelringe.

Der Rappa hat mich im Geschmack an den von mir geschätzten Pak Choi erinnert. Der Salat hat uns sehr gut geschmeckt – die süßen Weintrauben passen schön zu den Paprika. Ich denke, Rappa kommt jetzt häufiger auf den Tisch. :)