Weihnachtsguetzli 2011 – Schon wieder Vanillekipferl!

Vor-Blog-Zeit habe ich immer die gleichen Weihnachtsguetzli gebacken beziehungsweise immer nach denselben Rezepten. Uff, hab ich jetzt gleich und denselben richtig verwendet? Dank dem Bloggen hat sich das geändert. Neue Rezepte kommen jährlich dazu und/oder alte werden nach anderen Rezepten gebacken.

Dieses Jahr zum Beispiel bis jetzt neu im Sortiment – Haselnuss-Aprikosen-Guetzli mit Schokofüsschen, welche übrigens schon alle sind. Zu den Klassikern und nebst den Mailänderli zu Y. Lieblings-Weihnachtsguetzli gehören Vanillekipferl. Da habe ich schon zwei Rezepte ausprobiert. Vor zwei Jahren habe ich sie nach Christoph Felders Rezept gebacken, davor nach Betty Bossi und dieses Jahr neu nach Cascabels bzw. Katharina Pratos Vanillekipferl-Rezept.

Eine kleine Rezeptänderung habe ich vorgenommen, ich habe statt normalen Zucker den mit Vanille aromatisierten verwendet. Für meinen Geschmack könnten die Kipferl sogar noch etwas mehr Vanille im Teig vertragen. Ich würde nächstes Mal deshalb noch etwas Vanilleextrakt oder etwas Vanillemark zum Teig geben.

Vanillekipferl
ergibt 2 Bleche

280 g Mehl
70 g mit Vanille aromatisierter Zucker
100 g geschälte und gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
210 g kalte Butter in Stücken
optional etwas Vanillemark oder Vanilleextrakt

Zum Bestreuen oder Wälzen
2 EL Puderzucker
1 Pack. Vanillezucker

Alle Zutaten in den Foodprozessor geben und so lange laufen lassen bis der Teig zusammenkommt. Nicht zu lange, sonst lieber mit kalten Händen nachhelfen. Den Teig in Folie wickeln und kühl stellen.

Vom Teig jeweils haselnussgrosse Stücke à etwa 10 g abnehmen und zwischen den Handflächen erst rund, dann zu Röllchen, schliesslich in kleine Kipferl formen.

Auf ein zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Beide Bleche im auf 150°C Umluft vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen. Nach 7 Minuten Position der Bleche tauschen.

Puderzucker und Vanillinzucker vermischen und die noch warmen Plätzchen darin vorsichtig wälzen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Weihnachtsguetzli 2011 - Schon wieder Vanillekipferl!

Fein und mürb – so wie sie sein sollen – sind diese Kipferl geworden! Ob sie besser als die zuvor gebackenen sind, kann ich so nicht sagen. Da müsste ein Vergleichstest her, wo wie ihn die Ente kürzlich gemacht hat. Eins ist jedoch sicher, das Formen von Kifperln wird nie meine Lieblingsbeschäftigung…


14 Gedanken zu „Weihnachtsguetzli 2011 – Schon wieder Vanillekipferl!

  1. Ja, du hast gleich und selbes richtig verwendet!
    Meine Mutter backt seit Jahren die Plätzchen nach den immer gleichen Rezepten. Denn die haben ein Feintuning durchlaufen und sind gelingsicher. Manchmal probiert sie auch neue Rezepte aus.
    Ich bin immer noch dabei, mein Repertoire zu erstellen. :)

  2. Es ist schon interessant wieviele verschiedene Rezepte es dafür gibt. Bei mir kommt keine Vanille in den Teig. Ich weiss nicht warum, aber irgendwie probiere ich da nie ein anderes Rezept aus ;-)

  3. Das ist nicht fair! *Mit-dem-Fuß-aufstampf* Eben gerade wollte ich genau das selbe Rezept posten. Ich habe normalen Zucker und eine halbe Vanilleschote für den Teig verwendet.

    Liebe Grüße, Sus

  4. Du auch :)?!
    Ich werde mich ebenfalls noch einreihen, in die lange Vanillekipferl-Schlange.
    Am Ende des Formens war ich kurz vorm Bereuen. Brotbacken ist eher etwas für Grobzisilierer wie mich.

  5. REPLY:
    Danke, deine Kipferl sind viel schöner geformt. Ich hab bei der Ente gelesen, dass keine Vanille zusätzlich in den Teig darf. Ist mir aber egal, ich mag es gerne vanille-ig. ;-)

  6. Deine Kipferln sind wirklich wunderschön geworden.
    Ich sehe im Kipferl „wutzeln“, so wie wir in Österreich dazu sagen, wenn wir die ungebogenen Kipferl zu Würsten formen, eine meditative Arbeit.
    Macht mir mehr Spaß als Kekse ausstechen.

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