Welcher Hefetyp bist du?

Jutta hat kürzlich beim Brötchenbacken die Hefe vergessen. Könnte mir übrigens auch passieren. In den Kommentaren vom Beitrag gibt’s auch eine Diskussion über Trocken- und Frischhefe.

Ich bin was Hefe anbelangt Bi. ;-) Bei mir kommt Trocken- und Frischhefe in Einsatz, wobei ich zweite bevorzuge. Warum weiss ich auch nicht. Trockenhefe nehme ich nur, wenn Minimengen in Einsatz kommen, oder die Frischhefe alle ist. Ich friere wie Jutta die Frischhefe ein, aber zerbröckelt, so kann ich einfach die gewünschte Menge herausnehmen. Ich lasse sie auch nicht auftauen, bzw. lege ich sie in etwas Wasser und lasse sie so auftauen und auflösen. Das geht nur wenig länger als wenn sie nicht gefroren ist.

Frisch- und Trockenhefe
Es gab doch mal die Werbekampanie – Spain is different? Das stimmt auch was Trockenhefe betrifft, die wird hier nämlich in 5,5 g statt in 7 g Tütchen verkauft.

Welcher Hefetyp bist du?


13 Gedanken zu „Welcher Hefetyp bist du?

  1. Man lernt doch nie aus – super Idee, die Hefe zu zerbröckeln! Ich könnte ja den Würfel gefroren in den Thermomix werfen und zerschreddern. Das würde sich auch rentieren, wenn ich im TM dann auch den Teig zubereiten würde. Da mir aber die Knetzeit zu kurz ist in dem Gerät, verzichte ich lieber darauf, eine kleine Menge Hefe aus dem Topf zu kratzen. Ab sofort gibt es Hefe nur noch zerbröckelt eingefroren!

  2. Ich benutze beides – Trockenhefe eher für Dinge die winzige Mengen Hefe brauchen, Frischhefe für alles was schnell und heftig gehen soll. etwa die Challah. Auf die Idee Frischhefe einzufrieren bin ich noch nicht gekommen, könnte aber dran liegen dass ich zwei Supermärkte und drei türkische Gemüseläden in Fussentfernung habe, wo der Frischwürfel für 9 cent zu haben ist. Trockenhefe ist halt einfach im Vorrat für alle Fälle…

  3. Ich handhabe das genau wie Foodfreak – verarbeite meist frische Hefe, habe damit noch nie Probleme gehabt, habe aber auch Trockenhefe (zur Vorsicht) im Haus; konnte eigentlich auch noch nie einen Unterschied zwischen Frisch- und Trockenhefe feststellen…ist mehr so ein Gefühl, dass ich denke, Frischhefe müsste besser sein :-)

  4. Frischhefe hab ich zuletzt vor gefühlten 200 Jahren verwendet. :-)
    Bei Trockenhefe gibts keine bösen Überraschungen, weil irgendwo die Kühlkette ausgefallen ist und die eine Hälfte der Pilzchen gleich die Patschen gestreckt hat, derweilen die andere sich übellaunig ausschleimt oder zur Völkerverständigung beiträgt und sich mit Schimmelpilzen verbrüdert. *grusel*

  5. Ich habe beides und mag auch lieber Frischhefe, wahrscheinlich weil ich sehr verarbeiteten Lebensmittel allgemein nicht so toll finde… Für die eiserne Reserve, wenn die Frischhefe im Kühlschrank wieder schlecht wurde. Warum hält Frischhefe eigentlich nie so lange, wie das Mindesthaltbarkeitsdatum meint?

    Mit Einfrieren hatte ich Pech, da kam nur schleimiger Glibber raus, seitdem habe ich es nicht mehr versucht.

  6. Also, darüber hab ich mir eigentlich keine Gedanken gemacht. Ich hab immer die Trockenhefe gekauft – die kann ewig gelagert werden. Aber Frischhefe mag ich , wenn ich gerade darüber nachdenke – eigentlich lieber. Drum ist der Tipp, die Hefe zerbröckelt einzufrieren, wirklich gut. Ich bin sowieso ein Freund des Einfrierens. Ich friere frisch gepressten Zitronensaft oder Weinreste vom Vorabend in Würfel ein und verwende sie für Soßen. Oder ich friere Kräuter ein (ebenfalls in Würfeln zusammen mit etwas Wasser) und verwende sie für sämtliche Gerichte.

  7. Ich bin eindeutig für Frischhefe. Mit Trockenhefe habe ich schlechte Erfahrungen, verschiedene Firmen, mit und ohne Vorteig – egal, es geht bei mir immer deutlich schlechter, als die frische. Wenn die dann mal schlecht geworden ist, wandert sie als biologische Ameisenbekämpfung in den Garten (Ameisen fressen sie, gehen auf und die Nahrungskette wird nicht belastet). Ich habe immer frische Hefe da, wenn ich dann doch mal auf Trockenhefe brauche, nehme ich immer mind. 2 Beutel und kriege es trotzdem nicht so gut hin, als wenn ich frische genommen hätte.

  8. In Sydney Frischhefe zu bekommen, ist so gut wie unmoeglich – deshalb gibt’s bei mir fast ausschliesslich Instant Dry Yeast. Als ich doch einmal frische Hefe im Stueck kaufen konnte, hab ich 25g-Portionen davon eingefroren, war mir aber nicht sicher, wie lange die Hefe den Aufenthalt im Gefrierfach uebersteht. Weiss jemand, wie lange man Hefe gefroren aufheben kann?

  9. REPLY:
    Da bin ich ja hier in Andalusien geradezu verwöhnt. Wobei es die Hefe auch nur im Mercadona gibt und machmal auch im Carrefour, aber da ist es Glückssache. ;-)

    Was das Einfrieren von Hefe betrifft: Sie kann problemlos bis zu 6 Monate in Gefrierfach aufbewahrt werden.

  10. REPLY:
    @Barbara – Hefeproduktion ist doch sowieso eine recht aufwändige (und umweltbelastende) Sache. Ob da am Ende die Flüssigkeit nur rausgepresst oder die Hefe auch noch „richtig“ getrocknet wird, ist da schon fast egal, finde ich.

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