Wie man Schwäbisches Kartoffelbrot zum Andalusier macht

Gebt mal Schwäbisches Kartoffelbrot bei Google ein.

Und ihr seht, dass dieses Brot schon öfters von Bloggern (nach)gebacken wurde. Auch von mir.

Bei der Bild-Suche wird es noch spannender! Man sieht, dass bei jedem ein etwas anderes Resultat herausgekommen ist. Keine Krume ist identisch. Auch bei mir nicht.

Wie man Schwäbisches Kartoffelbrot zum Andalusier macht

Weil ich eine Kartoffel übrig hatte, habe ich das Brot nämlich nochmals gebacken, diesmal jedoch mehr oder weniger nach Michas Rezept und im neuen Ofen. In dem kann man Brot etwas anders backen als gewohnt. Das heisst man schiebt das Brot in den kalten Ofen, darüber werde ich euch demnächst mehr berichten.

Schwäbisches Kartoffelbrot auf Andalusisch

Schwäbisches Kartoffelbrot auf Andalusisch

Rezept reicht für: 1 grossen Laib

Mit Olivenöl wird der Schwabe zum Andalusier!

Zutaten

    Sauerteig

  • 13 g aktiver Weizen-Sauerteig
  • 135 g Roggenvollkornmehl
  • 135 g Wasser
  • Vorteig

  • 100 g Weizenmehl (Type 550)
  • 90 g Wasser
  • 0,3 g Trockenhefe
  • Quellstück

  • 40 g Paniermehl
  • 75 g Wasser
  • endgültiger Teig

  • 200 g gekochte gepresse Kartoffeln
  • 415 g Weizenmehl (Type 550)
  • 110 g Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • 3 g Trockenhefe
  • 18 g Salz

Zubereitung

  1. Die Zutaten für den Sauerteig gut vermischen und über Nacht bei Raumtemperatur reifen lassen.
  2. Die Zutaten für den Vorteig gut vermischen und über Nacht bei 15 C reifen lassen.
  3. Die Zutaten für das Quellstück vermischen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  4. Am nächsten Morgen für den endgültigen alle Zutaten inkl. Vorteige und Quellstück ausser Salz in die Schüssel der Kenwood Cooking Chef geben, Chef auf 23 C einstellen und 4 Minuten auf kleinster Stufe kneten lassen. Evtl. nicht sofort alles Wasser zugegeben. Salz zugeben und auf Stufe 2 6-8 Minuten fertigkneten. Der Teig muss noch leicht klebrig sein.
  5. Knethaken entfernen und Teig bei immer noch 23 C (Rührintervall 3) 60 Minuten gehen lassen, dabei nach 30 Minuten den Teig einmal falten.
  6. Teig länglich formen und mit Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen. 90 Minuten gehen lassen.
  7. 2 dl Wasser in den AEG ProCombi Sous Vide Multi-Dampfgarer geben. Teigling auf das Lochgitter kippen und auf Ebene 2 in den kalten Ofen schieben. Programm „Weissbrot“ wählen, Temperatur jedoch auf 220 C stellen. Nach 30 Minuten Ofentüre kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann, dabei Temperatur auf 200 C reduzieren. Nach 10 weiteren Minuten nochmals Ofentüre öffnen und Temperatur auf 190 C stellen. Backzeit insgesamt 50 Minuten. Im konventionellen Backofen bei 250°C mit Dampf in den Backofen einschiessen und fallend auf 190C 45 Minuten backen.

Rezept druckenInspiration: Grain de Sel

Nun möchtet ihr bestimmt noch wissen, wie ich das schwäbische Kartoffelbrot zu einem andalusischens Brot gemacht habe, oder?

Um den Schwaben in einen Andalusier zu verwandeln habe ich einfach Olivenöl genommen, da steht nämlich bei mir noch ein 5-Liter-Kanister, mit Ablaufdatum übermorgen, rum…

Rezepte mit ganz viel Olivenöl verzweifelt gesucht!

Ihr wisst weshalb!


8 Gedanken zu „Wie man Schwäbisches Kartoffelbrot zum Andalusier macht

  1. Haha, meine 5 ltr Flasche ist fast leer und ich bin schon etwas panisch. Nehme die Olivenöle immer im Urlaub mit und muss jetzt ein gutes hier finden.

    Zur Verwertung kann ich Dir diesen Kuchen hier empfehlen, kommen aber keine 5 ltr rein ;)
    http://www.from-snuggs-kitchen.com/2012/07/limetten-joghurt-olivenol-kuchen.html

    Die sonstigen Dinge, wie Aioli, Pesto, etc halten ja nicht so lange… Das lässt sich sicherlich nicht so schnell aufbrauchen.

    Und Kartoffelbrot könnte ich auch mal wieder backen! Wird vorgemerkt.

  2. Das sieht sehr lecker aus – da hätte ich jetzt gerne ein Scheibchen mit etwas Butter und einer Prise Salz :)
    Zum Olivenöl fällt mir so spontan auch nur die Pasta con olio oder Ciabatta ein…

  3. Also gebürtiger Schwabe kann ich jedem das Kartoffelbrot empfehlen. Das Beste dabei ist, dass es egal ist ob man es mit Dinkel-, Roggen- oder Weizenmehl macht. Das Ergebnis ist immer wunderbar. Und dieses Kartoffelbrot sieht richtig lecker aus zum reinbeißen.

    Gruß
    Manuel

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