Zitronige Amerikaner

Diese luftigen zitronigen Amerikaner mit köstlichem Zitronenguss lieben einfach alle! Und natürlich ist die Herstellung super einfach und schnell. Bei diesem Rezept wird auch kein Spritzbeutel gebraucht – der ist nämlich mein Feind. Alles was du brauchst um diese köstlichen Amerikaner herzustellen ist ein Handrührgerät, ein Löffel, deine Hände und natürlich ein Backofen.

Amerikaner mit Zitronenguss auf Teller mit pinkem Rand

Diese Amerikaner lieben einfach alle!

Amerikaner kennt und liebt in Deutschland jedes Kind. Es gibt sie scheinbar auch beim Bäcker zu kaufen, und sie sollen auch ein beliebtes Karnevalsgebäck sein. Ich habe sie durch meine deutschen Foodbloggerfreunde kennengelernt. In der Schweiz kennt man Amerikaner nicht, jedenfalls früher nicht. Ob sie heute in Schweizer Bäckereien verkauft werden, weiss ich nicht.

Amerikaner mit Zitronenguss auf einem Haufen

Extra zitronige Amerikaner!

Amerikaner werden sowieso besser selbst gemacht. Die vom Bäcker sind scheinbar oft staubtrocken und teuer. Meine Amerikaner sind saftig, nicht teuer und super zitronig. Wenn du mir auf Instagram folgst, weisst du dass bei mir gerade die Zitronenschwemme startet. Meine Amerikaner enthalten also extra viel Zitrone!

Apropos Zitrone – kennst du schon meinen Auswahl an Zitronen-Rezepte zum Gluschtigmachen?

Woher kommt der Name?

Spannend ist auch, woher die Amerikaner ihren Namen haben. Es gibt da verschiedene Theorien.

  • Es soll eine Abwandlung des Namens des verwendeten Backpulvers, des Ammoniumhydrogencarbonats sein.
  • Die Form des Brodi-Helms der US-Armee soll den Namen gegeben haben.

Man weiss nichts Genaues.

Amerikaner mit Zitronenguss auf Teller mit pinkem Rand

Keks oder Törtchen?

Ich finde es etwas merkwürdig, dass man die Kekse umdreht und die flache Unterseite zur Oberseite macht. Ausserdem sind Amerikaner für mich von der Konsistenz mehr Törtchen als Kekse. Was meinst du?

Ich bin aber postiv überrascht von den Dingern. Ich hatte ja keine Ahnung wie sie schmecken. Ich verstehe warum Amerikaner so beliebt sind. Das war nicht das letzte Mal, dass ich welche gebacken habe!

Amerikaner mit Zitronenguss auf einem Haufen

Zitronige Amerikaner

Rezept reicht für: ca. 22 Stück

Köstliche saftige, zitonige Amerikaner. Sie schmecken mehr wie Törtchen als Kekse.

Zutaten

  • 100 g Butter, weich
  • 100 g Zucker
  • 3 g Vanilleextrakt
  • fein geriebene Schale von einer Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (L)
  • 30 g Milch
  • 200 g Mehl
  • 50 g Maizena
  • 2 TL Backpulver

  • Zitronen-Guss
  • 25 g Zitronensaft
  • 150 g Puderzucker

Zubereitung

  1. Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zitronenschale und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät cremig rühren.
  2. Ein Ei nach dem anderen unterrühren.
  3. Milch dazugeben und unterrühren.
  4. Mehl, Maizena und Backpulver vermischen und dazu sieben. Mit einem Quirl des Handrührgerät das Mehl unterrühren.
  5. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
  6. Mit einem Löffel walnussgrosse Teigstücke abnehmen und mit leicht feuchten Händen zu Kugeln formen. Der Teig ist etwas klebrig, lässt sich aber gerade noch so formen.
  7. Die Kugeln mit genügend Abstand auf die 2 Backbleche verteilen.
  8. Backofen auf 160°C Umluft aufheizen.
  9. Backbleche auf Ebene 1 und 4 geben und ca. 18 Minuten backen oder solange bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind.
  10. Amerikaner auf einem Gitter auskühlen lassen.
  11. Für den Guss Zitronensaft und Puderzucker vermischen.
  12. Die glatte Seite der Amerikaner mit dem Guss bestreichen. Etwas trocknen lassen.
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2 Gedanken zu „Zitronige Amerikaner

  1. Hallo, hier bei mir (Rheinland) gibt es Amerikaner das ganze Jahr über und es gib sogar den ein oder anderen Bäcker wo sie sehr lecker sind. Außerdem kenne ich das Gebäck nur unter dem Namen „Teilchen“, genauso wie Apfeltasche und Puddingteilchen (also weder Keks noch Törtchen)
    Ich werde sie dringend nachbacken, denn ich mag sie sehr gerne
    Viele Grüße
    Petra

  2. Hallo liebe Zorra, ich kenne diese „Ammonplätzchen“ (so hießen sie damals) noch aus meiner Kindheit. Damals war das Backtriebmittel Hirschhornsalz (Ammoniumhydrogencarbonat, wie du schon erwähnt hast), was den „Ammis“ sowohl seinen Namen, als auch einen unverwechselbaren Geschmack gegeben hat. Leider hat Hirschhornsalz einen sehr starken Geruch beim Backen, so dass man es irgendwann durch Natron und später durch unser bekanntes Backpulver ersetzt hat.
    Viele Grüße
    Jutta

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