1x umrühren bitte aka kochtopf

Guilty pleasure - Nutella-Brownies oder ich lass mir doch nichts verbieten...

31. August 2014, 15:07pm

Veröffentlicht von Zorra

Okay, ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich schon, wenn ich Nutella kaufe. Das sollte man ja nicht, weil böse.IIch wurde deswegen auch schon von einem Blogger gescholten. Da ich aber sonst so gut wie alles was man selbst machen kann, selbst mache erlaube ich mir ab und zu ein Glas zu kaufen. Lustigerweise bin ich erst hier in Spanien auf Nutella gekommen, vorher hab ich das nicht gemocht. Dafür jetzt umsomehr vor allem in diesen Brownies!

Guilty pleasure - Nutella-Brownies oder ich lass mir doch nichts verbieten...

Wer sich auch nichts verbieten lassen möchte, Rezept ist wie das von den Dulce de Leche Brownies - einfach Dulce de Leche durch Nutella ersetzen.

Geniesst die Brownies und das Leben!

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Tschlin - eine Reise wert!

30. August 2014, 14:52pm

Veröffentlicht von Zorra

Tschlin - klingt ein bisschen Chinesisch, oder? Das ist aber ein Dorf im Unterengadin. Ihr erinnert euch ich war Ende Juni in Graubünden und hab da einen Abstecher nach Tschlin gemacht.

Tschlin - eine Reise wert!

Das kleine Dorf auf 1533 Metern hat nur 180 - aber sehr innovative - Einwohner. Mit dem Bun Tschlin haben sie sich nämlich etwas Nachhaltiges einfallen lassen. Anstatt wie andere Bergbauerndörfer über Abwanderung zu jammern, machen sie was dagegen, bieten sanften Tourismus an, produzieren und verkaufen okölogische Spitzenprodukte - natürlich Made in Tschlin.

Da ist zum Beispiel der Bio-Bauer Jon Janett. Seine Passion gehört schottischen Hochlandrindern, welche ich mir bei einer Alpführung zusammen mit einer kleiner Gruppe anderer Touristen angeschaut habe. Wir musste nicht auf die über 2000 m gelegene Alp raufwandern, sondern wurden im berggängigen Landwirtschaftsgefährt von Janett raufgefahren.

Tschlin - eine Reise wert!

Die Führung ist okay, aber wenn man sie nicht macht, verpasst man auch nichts. Vor allem sollte man nicht hungrig auf die Führung und darauf hoffen, dass im Sack ein Znüni mit selbstgemachter Salsiz für die Gäste wartet. Da ist nur Salz für die Rinder drin. ;-)

Tschlin - eine Reise wert!

Etwas spannender stelle ich mir die Whisky-Degustation im bzw. neben dem Stall, vor. Nebst den schottischen Rindern mag Jannett nämlich auch schottischer Whisky. Die Degustation, wird leider nur von Dezember bis April angeboten, dann sind die Rinder im Stall und man kann sie beim Whiskytrinken direkt durch ein Fenster beobachten.

Tschlin - eine Reise wert!

Auch bei der nächsten Führung durch die Brauerei Biera Engiadinaisa hat mein Magen weiterhin geknurrt. Es gibt nichts zu essen - dafür Bier. Das Tschliner Bier ist ein 100%-iges Schweizer Bio-Bier, hergestellt aus unbehandeltem Tschliner Bergquellwasser, aus Granalpin-Malz, aus biologisch angebautem Schweizer Hopfen und Schweizer biologisch gewonnener Hefe - von einem deutschen Braumeister.

Tschlin - eine Reise wert!

Der Braumeister ist sichtlich stolz auf sein Gebräu. Ich muss sagen zu Recht, sogar mir hat das Tschliner Bier - mit dem hübschen Papierfähnchen als Ettikett - geschmeckt, obwohl ich Bier ja eigentlich nicht mag. Okay, vielleicht lag es am Hunger...

Zum Glück ist der nächste Stopp die Cascharia Che Chaschöl und dort gibt es nach der wirklich informativen und unterhaltsamen Führung - Käse zum degustieren.

Tschlin - eine Reise wert!

Bei der Führung erfährt man, wie ein Käser bzw. Bauer den typischen Ziegen- oder Schafsgeruch bei der Milch reduzieren kann. Damit die Milch nicht "böckelt" sollten die Tiere in hohen Räumen und nicht von Hand gemolken werden. Eine weitere lustige Episode ist wie der Käsemeister nach Sardinen reiste um bei einer Nonna zu lernen wie man guten Büffelmozzerella macht...

Man sieht auch hier geht man mit Passion ans Werk. Das Motto der Cascharia Che Chaschöl: Klein aber fein und Qualität statt Quantität. Dementsprechend stellen sie Nischenprodukte aus Ziegen-, Schaf- und Kuhmilch her, wofür sie nur Milch von einheimischen Produzenten verwenden. Das Resultat sind hochstehenden Käse wie Schaf-Frischkäse, Ziegen-Camembert, feine Ricotta und auch Joghurt. Mir läuft nur beim Gedanken daran schon wieder das Wasser im Munde zusammen...

Ich muss sagen, mit dem Bun Tschlin ist den Tschlinern ein wirklich grosser Wurf gelungen. Schade ist nur, dass man die Produkte nicht auch bei den Führungen erwerben kann, sondern nur in den angegebenen Verkaufstellen. Ach ja, hungrig müsste man nicht an die Führungen gegen, denn im Hotel Macun kann man auch essen. Ich habe gehört sogar Murmeltier, ob das stimmt müsst ihr selbst herausfinden, denn ich musste auf den Bus zurück nach Scuol rennen. Zum Glück hat der Chaffeur gewartet!

Tschlin - eine Reise wert!

Zum Schluss noch ein Foto meiner blonden Lieblingskuh mit dem hübschen Pony. Die wurde übrigens erst kürzlich aus Schottland in die Schweiz importiert und hat laut Janett zu Anfang ganz stark an Heimweh gelitten. Arme Kuh!

#kochtopfgoesgraubünden //All dies konnte ich dank Einladung von Graubünden Ferien erleben. Danke dafür!//
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Buttermilch-Buns fürs Pulled Pork

27. August 2014, 15:40pm

Veröffentlicht von Zorra

Ich hab mich schon bei Facebook geoutet, mach es hier aber nochmals: Mein Name ist zorra und ich bin Pulled-Pork-süchtig!

Um meine Sucht voll ausleben zu können, habe ich auf Anregung von Claudia die Anonymen Pork Puller Gruppe auf Facebook gegründet. Die Mitglieder sollen einem über die schwierigen Plateau-Phasen helfen und die Sucht allgemein voll und ganz unterstützen. Als Gegenleistung sollte man einfach ab und zu von seinen Erfahrungen und Fotos von selbstgemachtem Pulled Pork in die brandneue APP-Facebook-Gruppe posten. ;-)

Buttermilch-Buns fürs Pulled Pork

Ich muss sagen das saugeile Zeug ist wirklich ziemlich süchtigmachend. Nach nicht mal zwei Wochen musste ich schon wieder welches machen. Diesmal habe ich gleich 4 kg genommen, so lohnt es sich auch. Aber davon erzähl ich euch in einem zukünftigen Post. Heute geht es um die Beilagen beziehungsweise die Buns zwischen die das Fleisch gepackt wird!

Buttermilch-Buns fürs Pulled Pork

Im Pulled Pork-Rausch könnte man nämlich denken, dass die Buns nicht wichtig sind. Sind sie aber. Schön luftigleicht sollten sie sein und auch etwas Geschmack haben, aber trotzdem dem Fleisch nicht die Schau stehlen.

Diese Buttermilch-Buns hatte ich schon bei meinem ersten Mal gebacken, damals mit Übernachtgare und kleiner geformt. Sie waren nicht schlecht, aber diesmal sind sie mir perfekt gelungen.

Buttermilch-Buns fürs Pulled Pork

Und in meinem neuen Ofen sind sie auch ratzfatz gemacht.

Buttermilch-Buns

Buttermilch-Buns

reicht für: reicht für 6 kleine oder 5 mittelgrosse Buns

Luftig leichte Buns perfekt zum Pulled Pork!

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 135 g Buttermilch
  • 7 g Trockenhefe
  • 10 g Zucker
  • 3/4 Ei (M)
  • 5 g Salz
  • 30 g kalte Butter, in Stücken
  • Streiche
  • restliches Ei
  • 1 Tropfen Milch
  • Sonnenblumenkernen zum bestreuen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten ausser Butter in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Auf kleinster Stufe solange kneten bis der Teig zusammenkommt.
  2. Butter stückchenweise zugeben dabei auf Stufe 2 stellen und insgesamt 10 Minuten kneten.
  3. Teig in der Schüssel in den Ofen stellen und bei der Funktion Gärstufe 30 Minuten gehen lassen.
  4. Teig in 5 oder 6 gleich grosse Stücke teilen und runde Buns daraus formen. Buns aufs Lochblech legen und nochmals 5 Minuten in den noch warmen Ofen stellen.
  5. Blech wieder herausnehmen, Buns mit Eistreiche einpinseln, Sonnenblumenkerne darüber streuen.
  6. Blech in den Ofen geben (Ebene 3) und Ofentemperatur auf 180 C stellen. Funktion Intervall-Dampf wählen und 23-25 Minuten backen.
Inspiration: Butterkuchen zum Zupfen

Die Buns kann man natürlich auch in einem konventionellen Ofen backen. Einfach vorgehen wie gewohnt.

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