Country Bread – Mein Rezept

Zwei meiner Leser haben angefragt, ob ich das Rezept für das Country Bread, welches ich für Mellow Bakers gebacken habe, verraten würde. Natürlich gebe ich das gerne weiter. Unten findet ihr also meine Vorgehensweise.

Joanna von Zeb Bakes, die das Brot ebenfalls gebacken hat, fand es langweilig im Geschmack. Uns hingegen hat das Country Bread begeistert. Das kann daran liegen, dass ich 50 g Vollkornmehl in den Vorteig gemischt habe. Vollkornmehl kommt nämlich beim Original-Rezept nicht vor. Ebenfalls entscheidend für den Geschmack ist, in meinen Augen, die dunkle knusprige Kruste.

Country Bread
ergibt 1 Laib

Country Bread - Mein Rezept

Vorteig
200 g Mehl
50 g Weizenvollkornmehl
150 g Wasser
4 g Salz
1.25 g Frischhefe

endgültiger Teig
250 g Mehl
190 g Wasser
6 g Salz
6 g Frischhefe* (Original 2 g)

* Ich habe etwas mehr Hefe verwendet, da die meinige nicht mehr so aktiv war.

Für den Vorteig: Alle Zutaten gut verkneten. Es ergibt ein ziemlich fester Teig. Zugedeckt 12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Bilder vom Vorteig und endgültigen Teig kann man hier sehen.

Für den endgültigen Teig: Hefe und Vorteig mit dem Wasser auflösen. Alle Zutaten, ausser Salz, in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1,5 von 4 kneten. Salz dazugeben und auf Stufe weitere 6 Minuten fertigkneten.

Den Teig in einer Schüssel zugedeckt 2 Stunden gehen lassen, während dieser Zeit den Teig zwei mal falten (nach jeweils ca. 45 Minuten).

Teig aus der Schüssel nehmen formen und in ein langes oder rundes Gärkörbchen legen. Nochmals 1 1/4 oder 1 1/2 Stunden zugedeckt gehen lassen.

Ofen auf 230 Grad vorheizen. Brot vorsichtig aus dem Körbchen nehmen, einschneiden. In den Ofen geben, 35 Minuten backen. Nach 15 Minuten kurz die Ofentüre öffnen, damit der Dampf entweichen kann, und das Brot trocken fertiggebacken werden kann.

Brot wie gewohnt auf einem Gitter auskühlen lassen.


15 Gedanken zu „Country Bread – Mein Rezept

  1. Da bin ich leider viel zu wenig backbegabt als das ich mich mit der Dosierung von Mehl auskennen würde. Hört sich immer sehr spannend an wenn ihr über die gramm-Zugabe unterschiedlichster Mehlarten (nummern oder sorte) philosophiert. Schaut aber sehr lecker aus.

  2. REPLY:
    Ohje, bin aber froh, dass nicht nur mir solche Sachen passieren. Ich hoffe das Brot schmeckt nicht auch wie ein Geschwulst. Sonst wird Pascal auf direktem Wege entsorgt. ;-)

  3. REPLY:
    Sei doch nicht so männerfeindlich, was hat Dir (oder Mel) der arme Kerl denn getan, dass er erst mit Nadeln traktiert wird und dann noch bedroht ist im Müll zu landen. Lieber ab und an freundlich anstubsen und ihm das Gefühl geben, dass er der gute Geist der Küche sei, dann hilft er bestimmt auch über die 2000+ km Entfernung zu Mel mit. Mel hat bestimmt wegen Pascals erlittener Qualen das Einschneiden vergessen! ;-)

  4. REPLY:
    Nein, der kann nix dafür. Johann König ist schuld!
    Ich habe während des Backens Hörbuch gehört, und mich ablenken lassen.
    Und HME: Zorra macht doch nur gaaaanz sachte Akupunktur mit ihm…..Pascal steht drauf, ehrlich.

  5. REPLY:
    Uff, da bin ich aber erleichtert und hme wohl auch, denn so landet Pascal nicht in der Mülltönne. Mit Nadeln bearbeitet wird er aber trotzdem weiterhin. Denn es ist so wie du schriebst. Er liebt das. ;-))))

  6. Dass dieses Brot genau meinen Geschmack trifft, habe ich gleich gesehen. Heute habe ich es nachgebacken und bin begeistert, weil es so gut schmeckt. Leider habe ich das Wasser etwas zu schwungvoll hinzugefügt. Dadurch ist das Brot sehr in in die Breite gelaufen. Es schmeckt super, sieht aber nicht so toll aus. Nun muss ich es bald noch einmal backen und freue mich schon darauf :-))

  7. REPLY:
    Freut mich sehr, dass dir das Brot auch schmeckt. Ich habe es inzwischen auch schon öfters gebacken. Betreffend zuviel Wasser, das hättest du mit ein bisschen Mehlzugabe ausgleichen können. Nun gut, nächstes Mal wird es sicher auch optisch der Rennner. ;-)

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