Weiter geht es mit Zunge. Natürlich bleiben von einer Zunge, bei nur zwei Essern, noch Resten übrig. Man kann Zunge problemlos aufwärmen, am besten in etwas Sauce, wenn man noch welche hat. Panieren und dann braten geht auch, oder einfach nur in etwas Butter aufwärmen. Ich habe mich fürs Aufwärmen in einer Sauce entschieden. Da wir aber alle Kapernsauce gegessen haben, musste eine neue her. Eine Madeirasauce hätte ich gerne gemacht, aber da ich keinen Madeira im Haus habe ist es eine Rotwein- und was sonst noch so in der Bar rumsteht Sauce geworden.

Rotweinsauce
ergibt ca. 2 dl Sauce

Resteessen - Rinderzunge an Rotweinsauce mit Schnittlauch-Kartoffelstock

1 EL Sonnenblumenöl
1/2 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
1/2 Flasche Rotwein
1 dl Portwein
1 dl Sherry
2 dl Zungenbrühe
Salz und Pfeffer
ca. 2 EL Ahornsirup
1 EL Butter

Zwiebeln fein schneiden und im Oel goldig braten. Tomatenmark dazu und ebenfalls braten. Macht nichts, wenn es etwas in der Pfanne ansetzt, dann mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen, zur Hälfte einköcheln lassen. Abwechslungsweise Wein, Port, Sherry und Brühe dazu giessen und immer gut einköcheln lassen. Wenn alles aufgebraucht ist sollte man ca. 2 dl Sauce im Topf haben. Sauce pürieren, mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken und mit der Butter montieren. Zurück in den Topf und die gekochte in Scheiben geschnittene Zunge darin aufwärmen.

Dazu passt Schnittlauch-Kartoffelstock.

Resteessen - Rinderzunge an Rotweinsauce mit Schnittlauch-Kartoffelstock

Die Sauce ist viel besser geworden als meine erste Rotweinsauce, aber natürlich nie so gut wie die von den Rinderbacken, was natürlich unter anderem auch daran liegt, dass Röststoffe von Fleisch und Gemüse fehlen. Trotzdem – Prädikat gut.