Wie der Kochlöffel in die Brüche ging…

Ein dumpfer Knall und die Quitte liegt am Boden. Die Bäumchen sind zu klein um die Früchte noch länger zu tragen. Also bleibt mir nichts anders übrig als zu ernten und die Quitten in Gelee zu verwandeln und zwar nach dieser Anleitung:

1,5 kg Quitten
1 l Wasser
1 kg Zucker
1 Zitrone

Die Quitten dürfen nicht ganz reif sein (so gelieren sie besser). Die Quitten waschen und mit einem Tuch gut abreiben. Die Stiele, die Blüten und fleckige Stellen entfernen. Die Früchte mit der Schale und dem Kerngehäuse in kleine Stücke schneiden und im Wasser ohne Deckel ca. 30 Minuten weich kochen.

Bis dahin geht alles gut!

Die Stücke sollen aber nicht zerfallen, sonst wird der Saft zu trübe. Ein Mulltuch in ein grosses Sieb legen und die Quitten in einen anderen Topf abgiessen, und gut abtropfen lassen.

Aber dann, beim Ausdrücken des Quittenmus geschieht es.

Zu viel Mukis?

Aber das ist noch nicht alles!

Den Saft abmessen und wenn es notwendig ist, mit Wasser zu einem Liter ergänzen. Den Saft dann in einem hohen Topf bis zum schäumen aufkochen lassen. Die Zitrone auspressen, den Zitronensaft und den Zucker in den Quittensaft einrühren und unter häufigem rühren 30 Minuten kochen lassen.

In einem anderen Rezept lese ich, dass man den Saft nur kurz aufkommen muss und auch nur 1 gML Zitrone beigeben soll. So gemacht.

Das Gelee mit einem Schaumlöffel entschäumen und in ausgekochte Gläser füllen.

Das Resultat: der Quittengelee ist zu flüssig. :-(

Frage: Kann ich ihn einfach nochmal aufkochen?

Zu flüssiger Quittengelee :-(


11 Gedanken zu „Wie der Kochlöffel in die Brüche ging…

  1. ich wollt eigentlich die mama nach ihrem schummelrezept fragen… aber die ist heut auf bäurinnenausflug…. ich glaube ja, das aufkochen allein nicht viel helfen wird…

  2. Ich oute mich als reiner Beobachter, warum muss man die Gläaser auf den Kopf stellen? oder hab ich da jetzt was überlesen, meine Ma hat die immer auf dem Boden stehend weggepackt…

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