Aus meinem Gelateria-Labor – Caramelglacé (Karameleis)

Noch nie hatten wir so einen warmen Herbst. Vorgestern zeigte das Thermometer 27 C an, heute soll es 25 C werden. Meine Eismaschine kommt also länger in Einsatz als gedacht.

Viele fragen sich, ob sich die Anschaffung einer Eismaschine lohnt. Für mich kann ich sagen: ja. Meine Gelateria hat einen fixen Platz in der Küche. Sie ist also immer griffbereit, und da sie über einen Kompressor verfügt auch sofort einsatzbereit. Wie man dem Gelateria-Archiv entnehmen kann, liebe ich es mit Eisrezepten zu experimentieren und natürlich esse ich Glacé für mein Leben gern! ;-)

Carmelglacé habe ich schon mal gemacht, das Brönnti Crème Glacé mit Caramelstückli, damals mit Ei.

Aus meinem Gelateria-Labor - Caramelglacé

Dies ist eine Version ohne Ei und anstelle des selbstgemachten Karamels habe ich gekauften flüssigen Karamel verwendet, den es hier in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Die Spanier lieben Flans und Konsorten, da wird natürlich viel Karamel gebraucht.

Caramelglacé
ergibt knapp 1 Liter

Aus meinem Gelateria-Labor - Caramelglacé

200 g Milch
50 g Leche evaporada (ungesüsste Kondensmilch)
50 g Milchpulver
1 EL Maizena
60 g Zucker
60 g flüssiger Karamel aus der Flasche

Zum Fertigstellen:
2 dl Rahm
50 g weiche Caramels in kleine Würfeli geschnitten (optional)

Alle Zutaten ausser Rahm in einen Topf geben. Noch kalt gut verrühren, damit sich das Milchpulver und Maizena auflösen. Es darf vor dem Aufkochen keine Klumpen mehr haben. Unter ständigem Rühren aufkochen, dann 1-2 Minuten kochen lassen, dabei immer rühren. Vom Herd nehmen in eine Schüssel giessen und erkalten lassen, dabei ab und zu mal umrühren, damit sich keine Haut bildet. Wenn die Masse Raumtemperatur hat, Schüssel zugedeckt für mindestens 4 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Rahm halb steif schlagen zur Mischung geben. Alles nochmal kurz mit dem Mixer aufschlagen, dann in die Eismaschine füllen gefrieren lassen. Falls Caramelstückli beigemischt werden, diese am Schluss gut untermischen, dann Glacé im Gefrierschrank fertig gefrieren lassen.

***

Welches Glacé schmeckt besser? Das mit oder ohne Eier? Nun, ich kann es nicht sagen, beide sind cremig fein und schön karamelig im Geschmack.

***

Lust auf noch mehr Eis? Schau doch bei der Übersicht mit all meinen Eis-Kreationen vorbei!


8 Gedanken zu „Aus meinem Gelateria-Labor – Caramelglacé (Karameleis)

  1. Es kostet bei 4 Grad Aussentemperatur und beginnendem Schneefall echt Überwindung, dein Eisrezept zu lesen……
    Zorra, ich habe heute Deinen Quarkkuchen nachgebacken, mit viel echter Vanille und Zitronensaft und einem säuerlichen Frosting……köstlich, so gepimpt.
    Das Karamelleis probiere ich im Mai. :-)

  2. REPLY:
    Ja, wettertechnisch sind wir hier verwöhnt. Ich habe das Wetter aber leider etwas zu sehr gelobt, jetzt ist es bewölkt aber glücklicherweise noch warm. Eis geht also noch.

    Ich muss den Kuchen wohl auch nochmal gepimpt backen, weil die Konsistenz ist eigentlich echt gut.

  3. 27°C? Das kann ich mir mit meinen kalten Füßen hier nicht wirklich vorstellen. Aber Karamell-Eis schmeckt auch bei 8°C und Nieselregen!

  4. Ich mag auch zu den 27° und zu dem fantastischen Caramel-Eis. Hier nieselts und hat ca.3° …..:-((((( also eher Suppenwetter! Ich hasse diese Jahreszeit

  5. Eis mag ich auch immer – sogar im kältesten Winter. Dein Karamelleis ist toll!

    Gibt es in Eurer Nachbarschaft vielleicht doch noch Häuser zu kaufen? Die Temperaturen hier machen mich fertig…

  6. REPLY:
    Es gibt Häuser und Wohnungen en masse. Die Krise hat in Spanien sehr stark zugeschlagen, die haben aber auch gebaut wie die Blöden.

    Glacé habe ich früher auch im Winter gegessen, da wir hier aber keine so gute Heizung haben, ist sie nur noch was für wärmere Tage. ;-)

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