Bucatini mit Rucola-Basilikum-Pesto

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mal eine Basilikumpesto-Ueberdosis. Seit da ist mir Pesto pur mit Basilikum etwas zu penetrant. Zudem wollte ich dem Kältetod entronnen Basilikum – ich habe ihn jetzt übrigens in den Garten gepflanzt – nicht alle Blättchen stehlen. Was tun?

Rucola ist genug da, der gedeiht wie Unkraut. Warum also nicht ein Rucola-Basilikum-Pesto machen?

Bucatini mit Rucola-Basilikum-Pesto

Eine gute Idee! Der Rucola mildert den Basilikumgeschmack, für mich jetzt das perfekte Pesto.

Dazu habe ich lange Spaghetti mit Loch gekocht, deren Name mir entfallen war. Ich schmeiss nämlich immer die Verpackung weg und lagere die Teigwaren in Gläsern. Das habe ich hier gelernt. Ich musste nämlich mal eine ganze Ladung entsorgen wegen Ungeziefer im Karton.

Wegen des Spaghettinamens habe ich kurz bei meinen Facebook-Fans nachgefragt, ob sie auf die Schnelle wissen wie die Pastasorte heisst. Es gab eine interessante Auswahl von Antworten.

Bucatini ist die richtige Antwort, wobei sie auf der Webseite von Barilla Deutschland merkwürdigerweise Maccheroncini heissen.

Rucola-Basilikum-Pesto

Rucola-Basilikum-Pesto

Rezept reicht für: 2 Personen

Pesto muss nicht immer nur mit Basilikum sein. Gemischt mit Rucola wird es auch köstlich.

Zutaten

  • 20 g Rucola
  • 20 g Basilikumblättchen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 g Mandeln
  • 25 g Grana Padano
  • 40 g Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Basilikumblättchen und Rucola waschen, schleudern und trocken tupfen.
  2. Alle Zutaten in einen hohen schmalen Becher geben und mit einem Stabmixer oder Foodprozessor in die gewünschte Konsistenz pürieren.
  3. Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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8 Gedanken zu „Bucatini mit Rucola-Basilikum-Pesto

  1. Pestos mit mehr als einem Kraut finde ich in aller Regel auch spannender!
    Bucatini sehen auch aus, als könnte man sie essen, ohne dabei den Loriot zu machen ;O)
    …viele liebe Grüße

  2. Sowas mach ich auch öfters, seit ich einmal dem Attila Hildman sein Petersilienpesto nachbereitet hatte. Das war super lecker und jetzt haue ich mir einfach alles mögliche in grün zusammen und wie er auch irgendwelche Nüsse, wie Erdnüsse, Mandeln etc. statt der Pinienkerne. :-)

  3. Als ich ein Kind war (d.h. in den ’80ern), haben wir die dicken, hohlen Spaghetti immer Makkaroni genannt. Keine Ahnung, ob dies in der Schweiz so war oder ob der Name von meiner englischen Mutter kam. Wikipedia schreibt dazu Folgendes: "Außerhalb Deutschlands versteht man unter „Makkaroni“ meist kurze Röhrennudeln, die eine gewölbte Form haben – italienisch Maccheroni genannt. Diejenigen Makkaroni, die gerade sind und die Länge von Spaghetti haben, bezeichnet man hingegen außerhalb des deutschsprachigen Raumes – auch in Italien – als Bucatini oder Perciatelli." Die Bucatini/Maccheroni-Verwirrung scheint also spezifisch deutschsprachig zu sein.

  4. …hab ich doch vorgestern selbstgemachte nudeln geschenkt bekommen- da kam deine pesto-idee wie gerufen und es hat sehr lecker geschmeckt. übrigens ist mein göga auch von der anti-käse-fraktion. so habe ich in das pesto anstatt parmesan einen grano padano (ist das so richtig geschrieben?) hineingerieben. hat er gar nicht gemerkt, weil der ja etwas milder ist….lg jay

  5. Yo, das mit der Überdosis Basilikumpesto kenn ich. Geht mir mit Bärlauchpesto auch so. Kann ich nicht mehr sehen. Aber danke für das Rezept, wenn die Phase vorbei ist, probier ich’s als erstes aus. :)

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