Saftiges Apfelbrot

Als Y. mir kürzlich einen schrumpfligen Apfel unter die Nase hielt, ist mir sofort das Apfelbrot, welches wir im Januar synchron gebacken haben eingefallen. Den Apfel hatte ich in der Garage übersehen, dort lagern wir mangels Keller unsere Aepfel.

Als passionierte Bloggerin, Brotbäckerin und Rezeptabänderin kann ich natürlich nicht zweimal das gleiche Brot backen, so ist diese Version entstanden.

Saftiges Apfelbrot

Den Teig habe ich weicher gehalten, dementsprechend hat das Brot eine offenere Krume, ist aber auch flacher geraten. Den Apfel habe ich diesmal gröber mit der Röstiraffel gerieben. Ich weiss nicht, ob deshalb der Apfelgeschmack kaum zu erschmecken ist. So oder so, auch dieses Brot ist köstlich und bleibt dank dem Apfel ein paar Tage saftig und frisch. Nachbacken empfehlenswert!

Saftiges Apfelbrot

Saftiges Apfelbrot

Rezept reicht für: 1 mittelgrossen Laib

Brot mit saftiger und offener Krume und bleibt dank dem Apfel lange frisch.

Zutaten

  • 30 g Dinkelmehl
  • 120 g Weizenvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl
  • 1 Apfel, grob geraffelt
  • 80 g aktiver Weizensauerteig
  • 290 g Wasser
  • 2 g Trockenhefe
  • 11 g Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten ausser Salz in die Schüssel der Küchenmaschiene geben (bei mir Kenwood Cooking Chef) und auf der kleinsten Stufe 4 Minuten kneten. Salz zugeben und weitere 6 Minuten auf Stufe 1 zu einem weichen leicht klebrigen Teig kneten.
  2. Zugdeckt 90 Minuten gehen lassen dabei insgesamt 2x nach je 30 Minuten falten.
  3. Teig länglich formen und mit Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen. Je nach Raumtemperatur 60-90 Minuten gehen lassen.
  4. Backofen und Backblech auf 230 C aufheizen.
  5. Brot direkt aufs heisse Backblech kippen und 20 Minuten backen. Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann. Temperatur auf 200 C reduzieren und das Brot 15-20 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Rezept druckenInspiration: Apfelbrot vom Synchronbacken


3 Gedanken zu „Saftiges Apfelbrot

  1. Salu,

    da Du Dinkel und Vollkornmehl verwendet hast, gilt diese Theorie als Ansatz …. Sauerteig ist im niedrigen PH-Bereich, Ein Job ist es den "Schleimstoffen" im Mehl zu überzeugen sich mit der Stärke zum Brückenbau zusammen zu tun …. Die Apfelsäure unterstützt den Sauerteig … der Fruchtzucker im Apfel wird vom der Hefe als "Dessert" empfunden ….. siehe die großporige Krumme und die Kruste wirkt "krustiger", weil ja die Stärke in Verbindung den überzeugten Schleimstoffe besser "karmelisieren" kann …der restliche Fruchtkörper des Apfels ist, wie erwähnt, ein Wasserpuffer ….

    Bei Mischteigen mit Hefe, besonders Dinkel mit Roggen, also immer einen Schuß Essig dazu tun, ..Wie bei der Apfelsäure verschwindet der eindeutige Saüregeschmack, Die Fruchtaromen der Hefe und des Sauerteigs sind beständiger, wiel mehr als Ester vorliegend deren Verdampfungspunkt unter den mittleren Backtemperaturen liegt ….

    Ich hoffe Dir einen Denkansatz geliefert zu haben und verbleibe mit

    sonnigen Grüßen

    WN…

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